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Zdirekt! 01-2019

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8 TITELTHEMA Christian

8 TITELTHEMA Christian Baumann | Bundesvorsitzender des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen

Z direkt! 01/2019 TITELTHEMA 9 Ausgezeichnete Nachhaltigkeit „Soziales Engagement ist für mich ein unmissverständliches Zeichen für soziale Verantwortung“, begrüßte Christian Baumann, Bundesvorsitzender des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), die rund 70 Gäste beim iGZ-Award in der Friedenskapelle in Münster. Rund 50 Mitglieder bewarben sich für den zweiten iGZ-Award, der das besondere Engagement rund um das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) ehrte. „Wir prämieren heute die Unternehmen, die CSR als Selbstverständlichkeit sehen“, betonte Baumann. „Jeder Unternehmer und jedes Unternehmen hat durch seine Geschäftstätigkeit Einfluss auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auf Kunden, die Umwelt und das wirtschaftliche Umfeld.“ Bevor es zu der Verleihung des iGZ-Awards kam, sprach Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, Direktor des Instituts für Sozialstrategie, über die „Soziale Marktwirtschaft und Werteorientierung in digitalen Zeiten“. Die Überlegungen zum Thema Wirtschaftsethik kamen auf, nachdem durch Krisen das Vertrauen zwischen der Gesellschaft und der Wirtschaft zerrüttet wurde. „Hier prallen aber auch zwei Welten aufeinander“, so Hemel. „Wir müssen uns die Frage stellen: Was ist der Inhalt guten Handelns?“. Hierfür sei zwar Professionalität notwendig, aber nicht ausreichend. „Wir müssen uns auch darum kümmern, was wirklich an ethischen Entscheidungen hinter unseren Handlungen steckt.“ Besonders ständen hierbei die Unternehmen im Fokus: „Unternehmen sind kein Gegensatz der Gesellschaft, sondern müssen als faire Mitspieler agieren“, betonte der Experte. Jedes Unternehmen müsse seinen Beitrag leisten. Die Haltung und gutes Handeln ständen absolut im Vordergrund. Doch vieles ändere sich gerade im Moment. „Wir leben in einer spannenden Zeit der digitalen Transformation, in der sich die Ethik verändert. Das neue Feld „Ethics by Design“ oder „Maschinenethik“ beschäftigt sich damit, dass ethische Entscheidungen in Software oder Maschinen mit eingebaut sind. Das heißt, der Ort der Ethik verlagert sich zukünftig“, erklärte Hemel und verwies auf autonomes Fahren und andere digitale Neuheiten. Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel | Direktor des Instituts für Sozialstrategie

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