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Zdirekt! 01-2019

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22 TITELTHEMA der

22 TITELTHEMA der Technischen Universität in Ilmenau antreten. Doch leider musste der Syrer seine Frau und seine Tochter in seinem Heimatland zurücklassen. Die Erlaubnis seine Familie nach Deutschland zu holen, bekam er erst nach einem erfolgreichen Semester. So konnte auch Eddins Frau ihr Studium in Deutschland beenden. „Saad Eddin hat eine wirklich interessante Geschichte, die einen berührt“, so Messina. „Er ist immer fröhlich und motiviert seine Mitmenschen immer wieder aufs Neue.“ Mithilfe von mehreren Nebenjobs habe der Syrer versucht, seine Familie zu unterstützen, bis er bei dem iGZ-Mitglied aus anderen Ländern erfolgreich integrieren.“ Das liege auch daran, dass das Unternehmen vermehrt in sozialen Einrichtungen sowie Sport- und Bildungseinrichtungen aktiv ist. Dadurch werden Geflüchtete aber auch Langzeitarbeitslose auf das Unternehmen aufmerksam. Für Florian Meyer, Vorstand GeAT AG, steht fest, dass genügend Arbeitskräfte am Markt sind – sie müssen nur abgeholt werden. Denn nur so könne die Wirtschaft in Zukunft gesichert werden – durch die Qualifizierung und Beschäftigung von Menschen aus anderen Ländern auf einem globalisierten Arbeitsmarkt. »Wir wollen nah am Mitarbeiter dran sein. Sie sollen sich bei uns wohlfühlen und bei uns verwurzelt sein.« GeAT AG angefangen hat. „Durch die Bundesagentur für Arbeit ist Herr Eddin auf uns aufmerksam geworden.“ Der Internetauftritt und die integrative Arbeit haben ihn sofort begeistert. Ab 2017 arbeitete er für die GeAT AG im Kundeneinsatz als technischer Zeichner und wurde im September 2018 von seinem Einsatzunternehmen übernommen. Denn auch die Kundenunternehmen sind von der integrativen Arbeit des Personal- und Firmendienstleisters begeistert. „Viele Kunden reagieren positiv und fühlen sich von uns in Sachen Integration sehr gut beraten“, berichtet Messina. „In Erfurt hat es sich rumgesprochen, dass wir Menschen Aber nicht nur die Integration spielt bei dem iGZ- Mitgliedsunternehmen eine wichtige Rolle. Zusätzlich wird regelmäßig an regionale Kindertagesstätten, Sportvereine, Schulen und soziale Einrichtungen, wie beispielsweise die Erfurter Tafel gespendet und jedes Jahr überlegen sich die Mitarbeiter eine neue Aktion. „Letztes Jahr haben unsere Mitarbeiter zum Geburtstag ein Jahreslos der Aktion Mensch Lotterie geschenkt bekommen“, freut sich die Referentin für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Messina. „Dieses Jahr verzichten die internen Mitarbeiter auf Geburtstagsgeschenke. Das Geld werde dann an den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes in Thüringen gespendet. „Der Wünschewagen erfüllt langgehegte Träume von Sterbenskranken“, erklärt Messina. Für den Personal- und Firmendienstleister steht vor allem eins im Fokus: „Wir wollen nah am Kunden und Mitarbeiter sein. Sie sollen sich bei uns wohlfühlen und bei uns verwurzelt sein“, betont Messina. „Und sie sollen unser Engagement nach außen tragen wollen. Wer mit der GeAT AG zusammenarbeitet – auf Kunden- und Mitarbeiterebene – investiert in die Region im Bereich Sport, Kunst, Kultur und dem sozialen Bereich.“ SB

Z direkt! 01/2019 TITELTHEMA 23 2. Platz | große Unternehmen Inklusion: Vielfalt leben und lieben Das Potenzial und die persönlichen Stärken der Mitarbeiter stehen im Vordergrund und nicht die Behinderung. Mit der Kampagne siegertyp.rocks und hat das Personaldienstleistungsunternehmen diwa Personalservice GmbH interne sowie externe Mitarbeiter und Kundenunternehmen für das Thema „Inklusion“ sensibilisiert. „Es gibt keine Behinderungen, nur Hindernisse. Räumen wir sie weg!“ – ist das Motto des iGZ-Mitglieds auf allen Kommunikationskanälen. Für das Unternehmen steht fest: Inklusion ist mehr als nur ein soziales Thema, auf die Talente von Menschen mit Behinderung sollte aus wirtschaftlichen Aspekten nicht verzichtet werden. Daher hat diwa Personalservice im April 2017 einen Inklusionsexperten eingestellt, der die Etablierung von Inklusion gezielt verfolgt. 3. Platz | große Unternehmen Soziale Projekte als Teil der Ausbildung Beim Social Day unterstützen die Auszubildenden von SYNERGIE Personal Deutschland GmbH unterschiedliche Organisationen und Institutionen. Nicht nur die Azubis lernen durch das soziale Engagement fachlich und persönlich viel neues dazu, auch die unterstützten Organisationen haben dadurch einen konkreten Nutzen. Gerade die Azubis bekommen durch die Projekte einen neuen Blickwinkel auf die Gesellschaft und erkennen, wer Hilfe braucht und wie sie diejenigen unterstützen können. Ein Mal im Jahr findet der Social Day statt und alle Azubis des iGZ-Mitgliedsunternehmen wählen ein Projekt aus, beispielsweise die Unterstützung von Bahnhofsmissionen, Pflegeheime oder Kliniken. Selbstständig planen alle Azubis die Aktion und führen sie am Ende auch durch.

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