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Z direkt!-Sonderausgabe 20 Jahre iGZ

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20 Jahre iGZ Der Verband Der Verband 20 Jahre iGZ Umzüge der iGZ-Hauptgeschäftsstelle Expansion auf allen Ebenen „Dreimal umziehen ist so schlimm wie einmal abbrennen“, wusste schon Benjamin Franklin, amerikanischer Schriftsteller und Naturwissenschaftler. Nun, ganz so schlimm war´s nicht, und der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) hat mittlerweile bereits vier Umzüge erfolgreich hinter sich gebracht. 1998/99 konnte die Arbeit des iGZ noch so eben nebenbei in Hemer im Sauerland erledigt werden. Doch schon am 15. Mai 1999 wurde die Verlegung des iGZ-Sekretariats nach Münster erforderlich. Die Mitgliederzahlen stiegen langsam, aber stetig, und der zunehmenden Lobbyarbeit musste ebenfalls Tribut gezollt werden. Mit dem Arbeitsbeginn des neuen iGZ-Bundesgeschäftsführers Werner Stolz am 15. März 2001 professionalisierte sich die Arbeit des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen. Damit wuchs dann auch der Platzbedarf – am 16. September 2001 stand die Einweihung der neuen Das Berliner iGZ-Hauptstadtbüro besteht seit 2009. iGZ-Bundesgeschäftsstelle in Münster auf der Agenda. Von einem Büro in der Friedrich-Ebert-Straße ging´s nun an die Hüfferstraße in unmittelbarer Nähe zum Schloss von Münster. iGZ-Hauptstadtbüro Wie es sich für einen guten Arbeitgeberverband gehört, häuften sich die Besuche in der Bundeshauptstadt. Immer öfter standen Termine mit den politischen Entscheidungsträgern auf der Agenda. Um noch „näher dran“ zu sein und die Arbeit in Berlin zu intensivieren, eröffnete der iGZ am 30. Juni 2009 das iGZ-Hauptstadtbüro. Damit wurde zudem eine Vorgabe der Mitgliederversammlung von Oktober 2008 umgesetzt, auch in Berlin mit einem eigenen Büro präsent zu sein. Kontakte knüpfen, pflegen und ausbauen, um die Interessen des Verbandes und seiner Mitglieder in der Politik zu vertreten, sind nur einige von vielen Aufgaben. Die iGZ-Bundesgeschäftsstelle in der Münsteraner Hüfferstraße (2001 bis 2006). 30er-Jahre-Villa Die Aufgabengebiete erweiterten sich, neue Mitarbeiter wurden eingestellt. In Münster wurde unter anderem eine juristische Abteilung aufgebaut, um den Mitgliedern kostenlose Rechtsberatung anbieten zu können. Und so wurde es wieder einmal eng in Westfalen: Anfang 2006 standen erneut die Möbelwagen vor den grün-blauen iGZ-Toren. Diesmal war eine 30er-Jahre-Villa im Erphoviertel von Münster direkt an der Erphostraße auf der Wunschliste des Zeitarbeitgeberverbandes. Über mehrere Etagen hinweg ringelten sich die Referate um eine altehrwürdige Holztreppe. Insgesamt neun Mitarbeiter gaben sich dort morgens die Villen-Türklinke in die Hand, um sich anschließend beim Kaffeekochen in einer Miniküche mit Puppenstubencharakter zu knubbeln. Platzmangel Aller Enge zum Trotz expandierte das Hauptamt weiter – die stetig steigenden Mitgliederzahlen erhöhten nicht nur den bürokratischen und organisatorischen Aufwand, sondern erzeugten – und erzeugen – regelmäßig ganz neue Aufgabengebiete. Im Dachgeschoss war schließlich Schluss, das iGZ-Team saß sich inzwischen mehr oder weniger gegenseitig auf dem Schoß. Mehrere Mitarbeiter teilten sich jeweils einen Schreibtisch. Bei den Juristen herrschte das Motto „Wer am lautesten am Telefon brüllt, gewinnt“. Hinzu kam jede Menge Logistik, die Kellerräume waren längst randvoll mit Equipment für Kongresse, Mitgliedertreffen, Messen und allerlei Werbeaktionen. Palettenweise wurden Printmedien geliefert, die dann irgendwann auch alle Zugänge zum Keller und zur Garage des iGZ verstellten. Wer etwas aus dem Archiv brauchte, musste Kletterkünste demonstrieren. Wie das so ist, wenn alles verstopft – am Ende droht der Stillstand. Umzug ins heutige Büro Nach intensiver Suche war mit der obersten Etage im Gebäudekomplex am Albersloher Weg eine neue Heimat gefunden. Und – Zufall oder Bestimmung – das Gebäude hat die Form eines „Z“, passt also ideal zur Assoziation Zeitarbeit. Hochmoderne Einzelbüros für die gesamte Mitarbeiterschaft, neueste Technik und ein grandioser Blick über Münster machten die Umzugsplackerei am 14. Dezember 2011 schnell vergessen. Der flexiblen Bauweise sei Dank konnten und können die Büros variabel gestaltet werden – in der Presseabteilung beispielsweise wurde 2016 aus zwei Einzelbüros ein hochmoderner Newsdesk realisiert. Und da der Seminarbetrieb des iGZ schon immer ein starkes Standbein des Verbandes war, mietete der iGZ im Erdgeschoss des Hauses zusätzlich einen großen Raum an, der – perfekt ausgestattet – intensiv für das umfangreiche Seminarangebot genutzt wird. Es wird wieder eng... Was am 28. März 1998 mit rund 50 kleineren und mittleren mittelständischen Zeitarbeitsunternehmen begann, ist mittlerweile mit 3.500 Mitgliedsunternehmen zum stärksten Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche geworden. Das Hauptamt ist mitgewachsen: 37 hauptamtlich Beschäftigte sind aktuell für den iGZ und seine Mitglieder aktiv – und langsam aber sicher wird es schon wieder eng am Albersloher Weg… Wolfram Linke 74 1998 1999 2001 2008 2009 1998 2001 2006 2011 2016 75

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