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Z direkt!-Sonderausgabe 20 Jahre iGZ

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20 Jahre iGZ mittelbare Mitgliedschaft Kurve der Mitgliederentwicklung zeigt steil nach oben Die iGZ-Gemeinschaft wächst Mit schöner Regelmäßigkeit verkündet iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz den nächsten Rekordzuwachs bei den Mitgliederzahlen. Seit dem ersten Verbandstag im März 1998 zeigt der Pfeil der Mitgliederentwicklung seit nun 20 Jahren kontinuierlich nach oben. Zunächst noch verhalten auf eher niedrigem Niveau von rund 230 Unternehmen explodierten die Zahlen ab dem Jahr 2002. Nicht nur der Einsatz für gerechtere Prämienzahlungen bei der VBG, sondern besonders auch der erste iGZ-DGB-Tarifvertrag sorgte für einen kräftigen Schub: Innerhalb nur eines Jahres stieg die Mitgliederzahl um mehr als das Doppelte. Die Interessengemeinschaft etablierte sich zum Arbeitgeberverband. Das iGZ-Engagement für die Realisierung des Ausbildungsberufes der Personaldienstleistungskaufleute bescherte dem Verband 2008 knapp 200 Mitglieder mehr. Nicht einmal die Wirtschaftskrise im Jahr 2009 vermochte den Vormarsch des iGZ zu stoppen – im Gegenteil: Der Einsatz für die Einführung des Kurzarbeitergeldes sorgte für ein gewaltiges Echo. In die gleiche Zeit fiel das Bundesarbeitsgerichtsurteil zur Tariffähigkeit der christlichen Gewerkschaften in der Zeitarbeit. Durch die Verneinung des Gerichts suchten zahlreiche Zeitarbeitsunternehmen nach neuer Orientierung. Kundenunternehmen verlangten vielfach die Mitgliedsurkunde des iGZ, um die Seriosität des jeweiligen Zeitarbeitsbetriebs dokumentiert zu bekommen. Effekt: Die Mitgliederzahl des iGZ machte innerhalb von nur drei Jahren ab 2010 einen gewaltigen Sprung von 1.705 auf 2.320 Mitglieder im Jahr 2013. Neben den zahlreichen Serviceangeboten des iGZ von der kostenfreien juristischen Beratung für Mitglieder bis hin zum Seminarkatalog sorgten auch politische und wirtschaftliche Untiefen immer wieder dafür, dass Zeitarbeitsunternehmen Schutz und Hilfe unter dem Dach des mitgliederstärksten Arbeitgeberverbandes der Zeitarbeitsbranche suchten und suchen. In den juristischen Büros des iGZ entstand beispielsweise die Antidrehtürklausel: Anlass war die konzerninterne Überlassung der Drogeriekette Schlecker, die faire Löhne und fairen Wettbewerb unmöglich machten. Der iGZ-DGB-Tarifvertrag wie auch später das Gesetz schlossen solche Aktivitäten aus, die Mitgliederzahl stieg weiter. 2013 geriet die Branche ins Visier der Politik. Laut Koalitionsvereinbarung sollte das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz reformiert werden. Die Politik brauchte drei Jahre und viele intensive Verhandlungen mit den Vertretern des iGZ, bis am Ende eine AÜG-Reform stand, die für Zeitarbeitsunternehmen gerade noch erträgliche Lösungen am Rande der Schmerzgrenze bot. Das politische iGZ-Engagement sowie das Informations- und Beratungsangebot für Mitglieder zeigte Wirkung – von 2013 bis 2016 stieg die Zahl der iGZ-Familie von 2.612 auf 3.060. Und es ging – und geht – weiter: Die Umsetzung der AÜG-Reform sowie der Datenschutzgrundverordnung produzieren intensiven Aufklärungsbedarf – aktuell nutzen über 3.500 Mitgliedsunternehmen den vielschichtigen Service des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen. Wolfram Linke Der iGZ bietet nicht nur ein starkes Netzwerk für seine Mitglieder – er gehört auch selbst zahlreichen Arbeitgeberverbänden an. 70 1998 2002 2008 2009 2010 2013 2016 2018

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