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Z direkt!-Sonderausgabe 20 Jahre iGZ

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20 Jahre iGZ iGZ-Branchenimpulse iGZ-Branchenimpulse 20 Jahre iGZ Arbeitskreise – Projektgruppen – Erfa-Gruppen Mitgliederkompetenz nutzen Den iGZ hat seit jeher ausgezeichnet, dass er in seiner Arbeit ganz nah an den Mitgliedern und den Bedürfnissen der Branche ist. Die Instrumente der Einbindung haben sich in den vergangenen 20 Jahren verändert – der Anspruch ist jedoch geblieben. „Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis“ – der alte Kalauer beschreibt die Motivation des iGZ zur Einrichtung eben jener Arbeitskreise für die Verbandsarbeit sicher nicht. Denn die begleitenden Impulse der Mitglieder waren insbesondere in den frühen Verbandsjahren wichtig und hilfreich. Es existierten Arbeitskreise zum Verbandsmarketing, zur Tarifpolitik, zu arbeitsmarktpolitischen Instrumenten und zur Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit. Aus Letzterem kamen entscheidende Impulse für das Berufsbild der Personaldienstleistungskaufleute (PDK). Der Arbeitskreis Tarifpolitik ging anlässlich der Branchenzuschlags-Tarifverträge im Jahr 2012 in dem eigenen Verbandsgremium "Tarifkommission" auf. Gerade das Beispiel der PDK-Entwicklung zeigt, dass punktuelle und pro- Der Arbeitskreis Marketing (2007). jektbezogene Arbeit – in Ergänzung der jeweils hauptamtlichen Kompetenzen – effektiv zu Ergebnissen führt. Und so hat der Bundesvorstand beschlossen, die Arbeitskreise durch themenbezogene Projektgruppen zu ersetzen, die nicht primär beratend, sondern zielorientiert arbeitend angelegt waren. Mit der Einführung der PDK-Ausbildung war der Benchmark gesetzt, aber auch die weiteren Ergebnisse der Projektgruppen konnten sich sehen lassen. Mit dem Ethikkodex und der Kontakt- und Schlichtungsstelle, mit dem Kompetenzpass und mit dem Prozess der Personalentwicklung in der Zeitarbeit (ProPeZ) gehen etwa ganz zentrale verbandliche Projekte auf die Arbeit von Projektgruppen zurück. weitergeht. Demografischer Wandel und Digitalisierung sowie die sich daraus ergebenden Herausforderungen beim Recruiting lassen sich nicht abschließend in einem Bericht darstellen. Hier wäre eine dauerhafte Beratung auch weiterhin nötig – und die neue Form der Erfa-Gruppe, wobei die Abkürzung „Erfa-Gruppe“ für den laufenden Erfahrungsaustausch steht, war geboren. Aktuell arbeiten folgende Projekt- und Erfa-Gruppen aus ehrenamtlichen iGZ-Mitgliedern und hauptamtlichen Mitarbeitern unter punktueller Hinzuziehung von externer Sachkompetenz an wichtigen Branchenfragen und -projekten: Projektgruppe „Zielgruppen am Arbeitsmarkt“ In dieser Projektgruppe werden die Zielgruppen in den Blick genommen, die entweder eine besondere Form der Ansprache benötigen oder aber aus anderen Gründen aktuell noch nicht im Fokus der Akquise stehen. Die Hintergründe werden aufbereitet und dann den Mitgliedern über entsprechende Praxis-Tipps zugänglich gemacht. Denn wichtig ist, dass für die iGZ-Projektgruppen immer gilt, dass die dort gewonnenen Erkenntnisse transparent allen Mitgliedern zur iGZ-Tarifkommission Verfügung gestellt werden. Bislang liegt bereits eine Broschüre zur „Beschäftigung Älterer“ vor. Zwei weitere Broschüren zu den Themen „Beschäftigung von Drittstaatlern“ und „Beschäftigung von U25“ werden in Kürze veröffentlicht. In diese Projektgruppe ist kürzlich auch die bis dahin selbstständig daneben bestehende Projektgruppe „Integration Geflüchteter“ aufgegangen. Erfa-Gruppe „Zukunft der Zeitarbeit“ Die Erfa-Gruppe „Zukunft der Zeitarbeit“ nimmt regelmäßig die neuen Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeitsmarkt in den Blick und versucht sich an belastbaren Prognosen für die Zukunft. Welche Auswirkungen haben disruptive Veränderungen auf unsere Kundenunternehmen und damit auch auf die Beschäftigungsfelder unserer Mitarbeiter? Was bedeutet das für die zukünftig benötigten Qualifikationen? Wie können wir die Möglichkeiten der Digitalisierung für unsere Unternehmen nutzen? – Das sind nur einige der Leitfragen, mit denen sich die Mitglieder dieser Erfa-Gruppe regelmäßig auseinander setzen. Marcel Speker Dass man auch mit dem Instrument der Projektgruppe jedoch an Grenzen stößt wurde deutlich, als sich eine Gruppe von Zeitarbeitsunternehmern auf iGZ-Einladung zusammenfanden, um die zukünftige Entwicklung der Branche zu beleuchten. Die Projektgruppe „Zeitarbeit 2030“ half sich damit aus, dass die Erstellung eines Abschlussberichtes als das angestrebte Projekt definiert wurde. Nachdem dieser Bericht vorgelegt wurde, war aber schnell deutlich, dass die Entwicklung Die iGZ-Tarifkommission ist zuständig für den Abschluss von Tarifverträgen. Sie bereitet Tarifverhandlungen inhaltlich vor und begleitet sie. Sie beschließt über die Aufnahme und Beendigung von Tarifverhandlungen sowie über die Kündigung von Tarifverträgen. Sven Kramer, iGZ-Bundesvorstandsmitglied, leitet die Tarifkommission.Darüber hinaus besteht die iGZ-Tarifkommission aus 20 weiteren stimmberechtigten Mitgliedern, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Ihre Amtsperiode beträgt zwei Jahre. Bei der Zusammensetzung der Tarifkommission sollen möglichst die Bundesländer und die unterschiedlichen Personaldienstleistungsstrukturen Berücksichtigung finden. Bei der letzten Wahl im April 2017 berief die iGZ-Mitgliederversammlung ins Amt: Carsten Ahrens, Thomas Altmann, Thomas Dick, Dr. Timm Eifler, Andreas Haßenewert, Sylvia Hesse, Volker Homburg, Thomas Knop, Sven Kramer, Ulrike Kücker, Martin Liebert, Georg Meller, Florian Meyer, Stefan Mull, Sonja Oetting, Lars Pogadl-Kamper, Thorsten Rensing, Robert Schäfer, Andreas Schmincke, Manuela Schwarz sowie Armin Zeller. Ersatzmitglieder sind Mike Döring, Aleksandar Amidzic, 64 Peter Heitmann, Wolfgang Brandler, Ulrich Kolodzey, Hannes Schneider, Jiri Zabransky und Sven Janßen. 65 Die Projektgruppe "Zeitarbeit 2030" (2015). 2007 2012 2015

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