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Z direkt!-Sonderausgabe 20 Jahre iGZ

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20 Jahre iGZ Lobbyarbeit Lobbyarbeit 20 Jahre iGZ Februar 2009 August 2009 November 2010 Dezember 2011 ben und persönliche Gespräche vereinbaren. Nur zwei der 15 Minister der Bundesregierung sind auf ihren Posten geblieben. Das bedeutet, dass alte Köpfe auf neue Positionen kommen werden. Entsprechend werden die Fraktionen umgebaut, denn die Aufsteiger in die Regierungsetage müssen schließlich durch neue Amtsträger ersetzt werden. „Kontaktpflege umfasst aber das gesamte Netzwerk um Entscheider herum: Mitarbeiter, die zuständigen Ministerialen, denen man immer wieder begegnet und die auch ihrerseits an fachlichem Austausch Interesse haben“, mahnt Donnermeyer. Erfolge immer wieder kommunizieren Neue Positionspapiere müssen geschrieben werden: Die Regierung plant das Ausländerrecht zu reformieren. Der iGZ will die Schlechterstellung der Zeitarbeit gestrichen haben. „Informationen, die Interessenvertreter an die Politik geben, dürfen nicht nur egoistisch getrieben sein“, empfiehlt Thomas Kropp, von 2002 bis Februar 2018 Leiter des Geschäftsbereichs Konzernpolitik und Internationale Beziehungen sowie Bevollmächtigter des Vorstands der Deutschen Lufthansa. Deshalb müssen die Zeitarbeitserfolge bei der Integration von Flüchtlingen immer wieder kommuniziert werden. Die Kontakte zu den Integrationsbeauftragten der Fraktionen sind genauso wichtig wie die zu den Arbeitsmarktexperten der Parteien. Klare Themen mit eindeutigen Positionen Im Koalitionsvertrag kommt die Arbeitnehmerüberlassung nur auf Seite 52 unter Ziffer 2377 vor: „Wir wollen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz 2020 evaluieren“, heißt es dort. Eine neue Chance für die Zeitarbeit oder ein Risiko? Kropp warnt: „Niemand sollte auch noch den letzten Euro zu seinen Gunsten herausholen wollen, denn unsere Gesprächspartner in der Politik sind dem Allgemeinwohl verpflichtet.“ – und damit der Öffentlichkeit. Wie diese sich künftig zu diesem Thema positioniert, wird den Ausschlag für die weitere Gesetzgebung im AÜG geben. Bis dahin arbeitet das Hauptstadtbüro so weiter wie Donnermeyer es von allen guten Lobbyisten fordert: „Klar adressierte Themen, eindeutig definierte Positionen und gut vorbereitete Materialien.“ Andrea Resigkeit Februar 2009 März 2010 Mai 2011 Januar 2012 2009 2010 2010 2011 2012 48 49

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