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Z direkt!-Sonderausgabe 20 Jahre iGZ

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20 Jahre iGZ Lobbyarbeit Lobbyarbeit 20 Jahre iGZ iGZ-Hauptstadtbüro sucht Nähe zu politischen Entscheidungsträgern In Berlin punktet der iGZ mit gezielter Information 432 Schritte bis zum Kanzleramt, 300 Meter bis zum Bundestag und 1,2 Kilometer bis zum Bundesarbeitsministerium: Das Berliner Hauptstadtbüro des iGZ liegt mitten im politischen Berlin und hat sich in den letzten neun Jahren zur beliebten Anlaufstelle für zahlreiche Staatssekretäre, Parlamentarier und Verbandsvertreter entwickelt. „Andrea, du kennst doch meine Antwort!“ Peter Weiß, frischgebackener Vorsitzender der CDU-Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales, ist leicht verärgert. In der „PEAG-Personaldebatte“, einer Frühstückrunde mit Politikern und Journalisten, zum Thema Zeitarbeit angesprochen zu werden, passt ihm nicht. Dennoch lächelt er leicht. Andrea Resigkeit, Leiterin des iGZ-Hauptstadtbüros, und der CDU-Sozialpolitiker kennen sich seit Jahren. Trotzdem ist bei derlei Veranstaltungen Fingerspitzengefühl gefragt. „Nervensägen-Lobbyismus schadet“, sagt Michael Donnermeyer, langjähriger Sprecher der SPD und des September 2002 Berliner Senats und jetzt Berater. „Wenn die Hütte nicht brennt, ist es nicht erforderlich, der Erste und Schnellste zu sein“, so Donnermeyer. März 2005 Im richtigen Moment Präsenz zeigen September 2006 Vor 24 Monaten brannte es – nicht nur auf den Nägeln: Monatelang wartete die Branche auf den ersten Referentenwurf zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) aus dem von Andrea Nahles (SPD) geführten Bundesarbeitsministerium. Das Ergebnis war erschreckend: Sechs Monate Unterbrechungszeit bei Equal Pay und Höchstüberlassungsdauer, um nur zwei Punkte der Giftliste zu nennen. Der iGZ reagierte sofort und wurde im Kanzleramt vorstellig. Richtig, bestätigt Donnermeyer: „Präsenz sollte dann vorhanden sein, wenn das eigene Thema dran ist.“ Das Ergebnis: Der Referentenentwurf wurde zurückgezogen, das Gesetz entschärft. Regelmäßige Kontaktpflege Jetzt regiert ein neues Bundeskabinett: „Jenseits akuter Dringlichkeit ist eine allgemeine Kontaktpflege nützlich“, sagt der Berater. Für die neue Legislaturperiode heißt das, zahlreiche Glückwunschbriefe schrei- März 2002 Juli 2004 August 2005 Dezember 2008 2002 2004 2005 2006 2008 46 47

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