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Z direkt! 04-2020

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14 NACHRUF TITELTHEMA

14 NACHRUF TITELTHEMA Sie dürfen eine berühmte Persönlichkeit treffen – egal ob lebendig oder tot. Wen würden Sie gerne treffen und warum? US: Ich würde gerne Angela Merkel treffen und sie fragen, wo sie als Bundeskanzlerin diese Gelassenheit hernimmt. Die finde ich an ihr unglaublich! Ich bin sicherlich auch schwer aus der Ruhe zu bringen, ich verfalle nicht leicht in Hektik oder Panik, aber das finde ich wirklich eine bewundernswerte Eigenschaft dieser Frau, mit welcher Gelassenheit und Überlegtheit sie vorgeht. TE: Léa Linster – die kennt wahrscheinlich kaum jemand. Das ist eine Meisterköchin aus Luxemburg. Ich bin Hobbykoch und neben den Büchern von Tim Mälzer, der die gleiche Schule besucht hat wie ich, und meiner Mutter hat mich Léa Linster mit ihren Büchern fürs Kochen begeistert. In ihrem Restaurant war ich noch nie essen, da würde ich gerne mal hin und sie treffen. Ich koche gerne Hausmannskost mit französischem Einschlag, meine Frau hat französische Wurzeln – daher der Bezug. Vervollständigen Sie bitte die folgenden zwei Sätze: Zeitarbeit ist für mich … US: … wenn man’s richtig macht, eine sehr gute Art der Beschäftigung. TE: … der Schlüssel zum Erfolg für Menschen und Unternehmen. Mit dem iGZ verbinde ich … US: … dass der Verband insbesondere bei der Gründung meines Unternehmens eine ganz große Unterstützung war. Der iGZ ist für mich mein Sicherheitsanker, auf den ich jederzeit zurückgreifen kann. Wir haben bei Persorent keine eigene Rechtsabteilung und es gibt mir ein gutes Gefühl und nimmt mir viele Sorgen, weil ich weiß, da sitzen Profis, die für mich da sind. Ich kann nur jedem, der ein Zeitarbeitsunternehmen gründet, den iGZ empfehlen, denn so laufe ich nicht Gefahr, etwas falsch zu machen und kann Musterverträge und vieles mehr nutzen. TE: … eine starke Gemeinschaft, die einen Mehrwert für Unternehmen wie Bewerber bietet. Name: Ulrike Schwarzer Alter: 50 Geburtsort: Berlin Wohnort: Berlin Familienstand: verliebt, ein Sohn (15) Werdegang: nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau Studium an der Bankakademie Berlin (Abschluss Bankfachwirtin), von 1989 bis 2004 Angestellte bei der Berliner Bank AG, 2004 bis 2012 selbständig (Vermietung von Seniorenwohngemeinschaften, Event-Management, Sponsoring, Social Networking), 2012 bis 2015 leitende Angestellte bei einer Zeitarbeitsfirma (Schwerpunkt Pflege und Gesundheit), seit 2015 geschäftsführende Gesellschafterin der Persorent Berlin Schwarzer GmbH Name: Dr. Timm Eifler Alter: 48 Geburtsort: Pinneberg Wohnort: Pinneberg Familienstand: verheiratet Werdegang: Jura-Studium und Referendariat in Hamburg, seit 1999 in der Personalüberlassung und Personalvermittlung als Geschäftsführer bei der hanfried GmbH tätig, seit 2010 zudem einer der Geschäftsführer der Jobactive GmbH Hobbys: Kochen, Fahrradfahren, Reisen, Webdesign und Social Media, Familie Hobbys: Lesen, Kochen, Familie und Freunde, Mallorca

Z direkt! 04/2020 TITELTHEMA NACHRUF 15 Warum engagieren Sie sich im Verband? US: Der iGZ hat mich immer unterstützt und ich habe davon sehr in den vergangenen fünf Jahren profitiert. Und jetzt ist es für mich an der Zeit, etwas zurückzugeben und mich einzusetzen. TE: Ich bin – wie viele andere Unternehmer – der Meinung, dass unsere Branche zu Unrecht in der negativen Berichterstattung steht. Wir haben seit Jahren das Niveau unserer Dienstleistungen gesteigert, auch weil sich der Arbeitsmarkt geändert hat. Ich möchte dafür kämpfen, dass unsere Arbeit, die wir als Unternehmen tagtäglich vollbringen, besser anerkannt wird. Gleichzeitig sehe ich aber auch den Ausbau der Tarifpartnerschaft als einen wesentlichen Baustein an, um so auch die Akzeptanz auf allen Seiten zu erhöhen. Ich finde einfach, dass unsere Branche nach wie vor unter Wert verkauft wird und möchte helfen, dass da die öffentliche Wahrnehmung sich verbessert. Welche Ziele haben Sie sich für Ihre verbandliche Arbeit gesteckt? US: Ich würde mich gerne bei der Vernetzung und Unterstützung der iGZ-Mitgliedsunternehmen in Berlin und Umgebung einbringen – gerade jetzt wo wir dafür digitale Wege finden müssen – und beim Kontakt mit neuen Mitgliedern, um den Austausch untereinander noch weiter zu verbessern. Und zum anderen einfach dort, wo ich gebraucht werde. Generell sind Bildungsthemen sicherlich auch relevant und liegen mir nah, da wir mit Persorent in dem Feld tätig sind. TE: Für mich ist der Schlüssel zu einer noch besseren Akzeptanz die Qualität der Dienstleistung. Wenn wir es als Unternehmen schaffen, eine nahezu perfekte Dienstleistung anzubieten dann gibt es auch keine Angriffspunkte für eine negative Presse. Wenn ich zufriedene Mitarbeiter und zufriedene Kunden habe, dann kann auch keiner sagen, dass wir irgendwelche Fehler machen. Ich würde daher gerne dabei helfen, dass sich die Unternehmen noch stärker austauschen, den Wissenstransfer verbessern und mit dafür sorgen, dass wir bald keine schwarzen Schafe mehr in der Branche haben. SaS ENTSCHEIDUNGSSPIELRAUM Rührei oder gekochtes Ei zum Frühstück? US: Rührei. TE: Rührei. Berge oder Meer? US: Meer. TE: Meer. Hund oder Katze? US: Katze. TE: Hund. Krimi oder Komödie? US: Komödie. TE: Krimi. Buch oder Ebook? US: Buch. TE: Buch. Rolling Stones oder Beethoven? US: Situationsbedingt. TE: Rolling Stones. Tanzen oder an der Bar stehen? US: Tanzen. TE: An der Bar stehen. Bier oder Wein? US: Wein. TE: Wein. Fahrrad oder Auto? US: Auto. TE: Fahrrad. Hotel oder Ferienwohnung? US: Hotel. TE: Ferienwohnung. Schalke oder Dortmund? US: Hertha BSC. Und Dortmund – seit Kloppo. TE: Keins von beiden – HSV. Aber wenn dann wohl eher Schalke, aber ich bin kein großer Fußballfan. Ich schaue und spiele lieber Basketball.

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