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Z direkt! 04-2017

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Z direkt! Titelthema Titelthema Z direkt! Mit Employer Branding das eigene Image verbessern Attraktive Arbeitgebermarke hilft bei der Rekrutierung „Employer Branding“ (Arbeitgebermarkenbildung) ist seit einiger Zeit in aller Munde. In Zeiten des Fachkräftemangels und eines sinkenden Erwerbspersonenpotenzials müssen sich Zeitarbeitsunternehmen interessant machen und Arbeitnehmer von sich überzeugen. Was bedeutet „Employer Branding“ und welchen Nutzen hat es? Dr. Jenny Rohlmann, Leiterin des iGZ-Marketingreferats, sprach mit Vanessa Zielonka, Consultant & Employer Brand Expert bei der Deutschen Employer Branding Akademie (DEBA). Mehr zum Thema „Employer Branding“ und zu weiteren Trends und Herausforderungen des Marketings für Zeitarbeitsunternehmen gibt es beim 1. Forum Marketing des iGZ. Beim Forum Personalmanagement geht es vor allem um die Frage, welche Chancen die Zukunft der Arbeitswelt für Zeitarbeitsunternehmen bereit hält und wie sich diese am besten für Unternehmen nutzen lassen. 15. Februar: Forum Personalmanagement in Düsseldorf 6. März: 1. Forum Marketing in Münster Z direkt!: Wie lässt sich Employer Branding kurz erklären? Zielonka: Grundsätzlich ist unter Employer Branding ein Instrument der strategischen Unternehmensführung zu verstehen. Fast reflexartig sagen wir bei DEBA deshalb zunächst immer gerne, ‚Employer Branding ist mehr als nur bunte Bilder‘ – und dieses „Mehr“ definieren wir bereits seit 2006 so: Employer Branding ist die identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber. Kern des Employer Brandings ist immer eine die Unternehmensmarke spezifizierende oder adaptierende Arbeitgebermarkenstrategie. Entwicklung, Umsetzung und Messung dieser Strategie zielen unmittelbar auf die nachhaltige Optimierung von Mitarbeitergewinnung, Mitarbeiterbindung, Leistungsbereitschaft und Unternehmenskultur sowie die Verbesserung des Unternehmensimages. Mittelbar steigert Employer Branding außerdem Geschäftsergebnis sowie Markenwert. Z direkt!: Warum ist Employer Branding gerade auch für kleine und mittelständische Unternehmen wichtig? Zielonka: Häufig kommen unsere Kunden aus kleinen und mittelständischen Unternehmen mit einem klaren Wunsch auf uns zu: ‚Wir hätten gerne mehr Bewerber.‘ Kleinere Unternehmen sehen im Employer Branding eine Möglichkeit, geringem Bewerbungseingang zu begegnen. Schnell wird klar: Mit Employer Branding kann man noch viel größere Kreise ziehen. Denn eine starke Arbeitgebermarke hat langfristig zahlreiche Konsequenzen, die im Wettbewerb erfolgsentscheidend sind. Um nur einige von ihnen zu nennen: eine höhere Aufmerksamkeit und Attraktivität bei Zielgruppen, ein effizientes Erwartungsmanagement und eine Selbstselektion unpassender Kandidaten, ein geringeres Risiko von Fehlbesetzungen und Frühfluktuation, geringere Rekrutierungskosten und eine höhere Identifikation mit der Unternehmenskultur. Z direkt!: Welchen Vorteil bietet Employer Branding für Zeitarbeitsunternehmen? Zielonka: Für Zeitarbeitsfirmen ist Employer Branding eine große Chance, um endlich einen Imagewandel zu vollziehen. Wer kennt sie nicht, die Vorurteile, die mit dieser Branche einhergehen und die Herausforderungen, die daraus entstehen. Viele Menschen sehen in Zeitarbeitsunternehmen ihr Sprungbrett in eine feste Anstellung bei ihrem Employer of Choice (Wunscharbeitgeber). Dabei können auch Zeitarbeitsfirmen selbst Employer of Choice werden. Voraussetzung: Sie wissen, was ihre Arbeitskultur ausmacht, kommunizieren diese transparent und ziehen Menschen an, die dazu passen. Z direkt!: Haben Sie eine Empfehlung aus der Praxis, wie man am besten in das Thema Employer Branding einsteigt? Zielonka: Mein Tipp ist: Seien Sie mutig. Trauen Sie sich, das Thema Employer Branding anzugehen. Das Schöne ist doch: Employer Branding passiert bereits in Ihrem Unternehmen – ob Sie wollen oder nicht. Nutzen Sie Vanessa Zielonka, Deutsche Employer das Potenzial dieses Branding Akademie in Berlin Themas, indem Sie es selbst aktiv managen und sich, wo nötig, auch externe Unterstützung einholen. Ein guter Einstieg: Durchstöbern Sie zunächst Bücher und das Netz nach einer geeigneten Strategie für die Entwicklung Ihrer Arbeitgebermarke. Gehen Sie raus, sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern. Finden Sie den Kern Ihrer Unternehmensidentität mit gezielten Fragestellungen. Überlegen Sie sich, was Sie von anderen Arbeitgebern der Branche unterscheidet. Und schon sind Sie mitten im Thema. 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