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Z direkt! 03-2017

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Z direkt! Titelthema Dreitägiger Intensivkurs mit optionaler TÜV-Prüfung Erste Hilfe für Disponenten im iGZ-Integrationslehrgang Die ersten iGZ-Mitglieder haben bereits die Abschlussprüfung für den iGZ-Integrationslehrgang vor dem TÜV Rheinland bestanden: „Den Integrationslehrgang haben wir 2017 ganz neu ins Seminarprogramm aufgenommen“, erläutert Clemens von Kleinsorgen, iGZ-Referat Arbeitsmarktpolitik. Damit habe der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) auf die Lockerung des Integrationsgesetzes reagiert. 2015 wurde die Vorrangprüfung für die Flüchtlingsbeschäftigung in den meisten Regionen Deutschlands ausgesetzt. Mit dem einfacheren Einsatz von Flüchtlingen in der Zeitarbeitsbranche kamen auch immer wieder Fragen aus der Mitgliedschaft zur Thematik. „Die Mitglieder wollten beispielsweise wissen, was sie bei der Beschäftigung von Flüchtlingen beachten müssen – sowohl rechtlich als auch auf der sozialen Ebene“, zeichnet von Kleinsorgen das Interesse nach. Das iGZ-Weiterbildungsreferat konzipierte ein Angebot, das drei Module umfasst und sich an Disponenten richtet, die sich neu mit der Integration von Flüchtlingen beschäftigen. Im ersten Teil stehen alle Rechtsfragen auf der Agenda: Beantwortet werden etwa Fragen wie „Welche Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es? Welche Sanktionen drohen im Fall einer illegalen Beschäftigung? Wer hilft bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse?“. Geleitet wird der erste Teil von Judith Schröder, iGZ-Abteilung Arbeitsund Tarifrecht. Weitere Informationen zum Lehrgang „Integrations-Experten in Zeitarbeitsunternehmen“ gibt es auf der iGZ-Internetseite: ig-zeitarbeit.de/bildung/seminar Im zweiten Modul geht´s um die Fördermaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Unter bestimmten Voraussetzungen zahlt die BA zum Beispiel einen Eingliederungszuschuss, ein Vermittlungsbudget oder eine Einstiegsqualifizierung. Außerdem gibt es Programme zur berufsbezogenen Deutschförderung. Das zweite Modul wird inhaltlich betreut von Clemens von Kleinsorgen, iGZ-Referat Arbeitsmarktpolitik. Die soziokulturelle und psychosoziale Komponente der Flüchtlingsbeschäftigung wird im dritten Modul besprochen. Einblicke werden unter anderem in die unterschiedlichen Gesellschafts- und Rollenverständnisse zwischen der europäischen und der arabischen Kultur gewährt. Auch die besonderen Herausforderungen für die internen Mitarbeiter und eine gelungene Willkommenskultur im Unternehmen werden in diesem Teil behandelt. Die Seminarleitung für diesen Part übernimmt Britta Sophie Weck, zertifizierte interkulturelle Trainerin. Sie berät Unternehmen und Institutionen aus dem Sozial- und Bildungsbereich bei Fragestellungen zur erfolgreichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Integration von Migranten und Flüchtlingen, aber auch bei der Entsendung von Fach- und Führungskräften ins Ausland. Bevor Monika Schroers (r.) die Prüfungsunterlagen für die TÜV-Zertifizierung aushändigte, wünschten die Referenten Judith Schröder (l.) und Clemens von Kleinsorgen (Mitte) sowie Frederic Tauch, iGZ-Weiterbildungsabteilung (sitzend), den ersten Absolventen des Integrationslehrgangs persönlich viel Erfolg. Das dreitägige iGZ-Seminar „Integrations- Experten in Zeitarbeitsunternehmen“ findet in diesem Halbjahr noch einmal statt (14. bis 16. November in Berlin). Ein weiterer Lehrgang ist für die Zeit vom 9. bis 11. Januar 2018 in Münster geplant. Es ist auch möglich nur einzelne Module aus dem Lehrgang zu buchen. Die abschließende Zertifizierung vor dem TÜV Rheinland ist optional. Die TÜV- Zertifizierung kostet 350 Euro zusätzlich und wird zentral in Münster angeboten. Sobald die Termine für die TÜV-Zertifizierung feststehen, werden alle Teilnehmer benachrichtigt. Wolfram Linke Anzeige Z direkt! Mit LANDWEHR L1 sicher durch die AÜG-Reform! www.LANDWEHR-L1.de 20 21

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