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Z direkt 02-2018

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Z direkt! Titelthema Titelthema Z direkt! Wechselnde Einsätze für Schwimmmeister kein Problem Bast: „Endlich den perfekten Arbeitgeber gefunden“ Der Lebenslauf von Maik Bast umfasst inzwischen einige Seiten. „Da hat Jürgen Hoffmann erstmal etwas komisch geguckt, als er das gesehen hat“, erinnert sich der Fachangestellte für Bäderbetriebe daran zurück, als er sich beim Geschäftsführer des iGZ-Mitglieds Aqua-Power bewarb. Doch der ungewöhnliche Lebenslauf überzeugte – „und ich habe endlich den perfekten Arbeitgeber gefunden“, freut sich Bast. „Die meisten Kollegen machen ihre Ausbildung in einem Bad, dann werden sie übernommen und fertig“, beschreibt der 42-Jährige. Bei ihm sei das ganz anders gewesen. „Bei mir schleicht sich schnell Routine ein, und mit der Routine kommt die Nachlässigkeit.“ Deshalb habe er stets die Abwechslung gesucht. „Ich habe schon an zig verschiedenen Orten gearbeitet“, berichtet Bast. Allumfassende Ausbildung Maik Bast erklärt die Funktion der Wasseraufbereitungsanlage im Freibad Bad Vilbel. Nach der Lehre blieb er zunächst noch drei Jahre in Deutschland, dann zog es ihn ins Ausland. „Ich bin begeisterter Ski- und Snowboardfahrer. Die Winter habe ich deshalb oft in Österreich und der Schweiz in Skigebieten verbracht. Viele Hotels dort haben ja auch Schwimmbäder und Saunabereiche.“ Im Sommer arbeitete er in Ferienanlagen oder in Freibädern. „Mit meiner Ausbildung komme ich eigentlich überall rein. Ich kann ja auch als Schwimmlehrer arbeiten, Wassergymnastik anbieten oder mich um die Saunabereiche kümmern“, so Bast. Unkomplizierter Teamplayer Durch die vielen Wechsel habe er verschiedene Teams und Anlagen kennengelernt. Grundsätzlich sei die Technik schon vergleichbar, aber die Verfahrensschritte unterscheiden sich. Außerdem sei jedes Team anders. „Ich kann mich aber sehr gut anpassen und komme auch mit Kollegen zurecht, mit denen andere Probleme haben. Ich bin da sehr unkompliziert“, meint Bast. Viel Abwechslung Einen Nachteil stellte der Geselle dann aber doch irgendwann fest: Die vielen befristeten Stellen machten es erforderlich, sich ständig um einen neuen Job zu bemühen. „Auf die Dauer recht viel Aufwand“, so Bast. Viele Stellen fand er über ein Online-Portal, aber er musste sich eben immer wieder um eine neue Anstellung kümmern und bewerben. „All das bleibt mir jetzt erspart. Wenn sich Routine einschleicht und ich mal wieder etwas anderes sehen möchte, rufe ich einfach Jürgen Hoffmann an“, freut er sich. Empfang mit offenen Armen Derzeit sei er in einem Freibad in Norddeutschland eingesetzt. Dort bleibe er für die ganze Saison. „Mir ist es eigentlich egal, wo ich arbeite. Ich wohne sehr zentral in Butzbach und kann von dort aus überall hinfahren. Und bei längeren Einsätzen ziehe ich halt für die Zeit ins Hotel. Ich bin da sehr flexibel“, erläutert der Schwimmmeister. Er schätze zudem, dass er überall mit offenen Armen empfangen werde. „In der Branche sind Überstunden Gang und Gäbe. Die meisten sind selig, wenn wir rüberkommen und etwas Arbeit abnehmen.“ Jürgen Hoffmann (r.) bedankt sich bei Maik Bast für die gute Zusammenarbeit. Super Rahmenbedingungen Neben der großen Abwechslung seien auch die Rahmenbedingungen in der Zeitarbeitsbranche super. „Ganz ehrlich, so viel wie jetzt habe ich noch bei keiner Kommune verdient“, gibt die Bäderfachkraft einen Einblick. Schon nach sechs Monaten habe er einen Dienstwagen bekommen, den er auch privat nutzen darf. Damit komme er schnell zu den wechselnden Einsatzorten. „Ich kann mich wirklich absolut nicht beklagen“, zeigt er sich zufrieden. Mund-zu-Mund-Propaganda Der Kontakt zu Aqua-Power entstand über klassische Mund-zu-Mund-Propaganda. Ein ehemaliger Kollege hatte mal für Jürgen Hoffmann gearbeitet und ihm davon berichtet. „In der Branche kennt man ihn einfach“, bekräftigt Bast. Maren Letterhaus 10 11

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