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Z direkt 01-2017

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Z direkt! Titelthema Titelthema Z direkt! Arbeit 4.0: Die Zeitarbeitsbranche wird sich wandeln (müssen) Digitalisierung verändert Kompetenzanforderungen Arbeit 4.0, was steckt eigentlich dahinter? Es ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung seit dem Beginn der Industriegesellschaft im 18. Jahrhundert, und nicht nur wirtschaftlich gesehen die logische Konsequenz aus den bisherigen Schritten in Richtung Zukunft. Die Entwicklung von Kompetenz- und Personalpolitik stehen nun ganz oben auf der Agenda und formen damit auch ein neues Leitbild der Arbeit. Gefragt sind Fähigkeiten, um bei der Arbeit kreativ und selbstorganisiert handeln zu können. Fachkompetent handelt, wer fachbezogenes und fachübergreifendes Wissen verknüpft, vertieft, kritisch prüft und dann in Handlungszusammenhängen anwendet. Der Weg dorthin führt über entsprechende Aus- und Fortbildung. Auch für die Zeitarbeit ergibt sich daraus ein selbstverantwortlicheres Arbeiten der Mitarbeiterschaft – und die Notwendigkeit, das eigene Team darauf vorzubereiten. Die Zeitarbeitsbranche wird sich wandeln – müssen. Denn die Anforderungen der Kundenunternehmen wird sie vor ganz neue Aufgaben stellen. Schon jetzt tendieren Unternehmen immer häufiger dazu, die Aufgaben ihrer Personalabteilungen auszulagern. Zeitarbeitsfirmen übernehmen im Kundenauftrag komplett das Recruiting, wählen neue Mitarbeiter aus und kümmern sich um die Integration in den Betrieb. Einerseits – andererseits steht die Qualifizierung der Zeitarbeitnehmer auf der To do-Liste. Selbst bei ungelernten Hilfskräften werden – aufgrund zunehmender Computerisierung der Arbeitswelten – bereits zumindest Grundkenntnisse von modernen Verfahrensabläufen erwartet. Hand in Hand müssen dabei sowohl die Qualifizierung als auch die praktische Arbeit gehen, denn Kompetenz wie auch Fachkompetenz lassen sich nur in der Praxis – auf Basis des theoretischen Wissens – erwerben. Das bedeutet zudem, dass Zeitarbeitsfirmen und deren Kundenunternehmen künftig auch noch enger zusammenrücken müssen, wenn es um den Einsatz der Zeitarbeitnehmer geht. Gezielte Weiterbildungen für hochspezialisierte Einsatzplätze sind in einigen Sparten – Beispiel Schweißerscheine – schon jetzt tägliche Routine in der Absprache zwischen Zeitarbeitgeber und Kunden. Wolfram Linke Anzeige HOHE AUSSENSTÄNDE? EIN FALL FÜR FACTORING! So sorgen Sie für eine gleich bleibend hohe Liquidität: Sie überlassen uns Ihre Forderungen und wir zahlen, bevor es Ihre Kunden tun. Das hört sich gut an? Dann sollten wir uns kennen lernen: www.ekf-frankfurt.de 8 9

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