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Tarifwerk 2004-2007

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Entgelttabelle Ost ab

Entgelttabelle Ost ab 1.7.2005 (neu) Entgeltgruppe (EG) 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Entgelttarifvertrag Zeitarbeit Eingangsstufe (ES) 6,06 6,41 7,03 7,82 8,69 9,56 10,51 11,47 13,64 Hauptstufe (HS) 6,13 6,49 7,11 7,92 8,79 9,67 10,64 11,61 13,80 Für die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern gelten für die Monate Januar und Februar 2005 die Stundenentgelte des Entgelttarifvertrages vom 29. Mai 2003 weiter. Für die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen gelten für die Monate Januar bis Juni 2005 die Stundenentgelte des Entgelttarifvertrages vom 29. Mai 2003 weiter. § 3 Sonderregelung Zulage (0,25 €) 6,38 6,74 7,36 8,17 Zulage (0,40 €) 9,19 10,07 11,04 12,01 14,20 Für Arbeitnehmer, die in Betriebe in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen überlassen werden, wird ein Abschlag in Höhe von 13,5 % auf die Entgelte in der Eingangs- und Hauptstufe nach § 2 vereinbart. Entgelttarifvertrag Zeitarbeit § 4 Inkrafttreten und Kündigung Dieser Vertrag tritt am 1. Januar 2005 für alle tarifgebundenen Mitglieder der Vertragsparteien in Kraft und ersetzt den Entgelttarifvertrag vom 29. Mai 2003. Dieser Vertrag kann unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Monatsende, erstmals jedoch zum 31.12.2005, gekündigt werden. § 5 Salvatorische Klausel Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages, gleich aus welchem Grund, unwirksam sein oder werden, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen des Vertrages nicht berührt werden. Anstelle der unwirksamen Bestimmung soll jene angemessene Bestimmung treten, die dem am nächsten kommt, was die Parteien nach Sinn und Zweck des Vertrages gewollt haben. Protokollnotizen 1. Der Tarifvertrag entfaltet keine Bindung für Fördermitglieder des iGZ. 2. Im gegenseitigen Einvernehmen können Ergänzungen jederzeit vorgenommen werden. 3. Durch den Tarifvertrag werden gesetzliche Mindestlohnansprüche nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz nicht berührt. 4. Die Zusatzstufe gemäß Entgeltrahmentarifvertrag vom 29. Mai 2003 entfällt für alle Beschäftigten, die am 1. März 2005 noch keinen Anspruch auf die Zusatzstufe besitzen. Beschäftigte, die vor dem 1. März 2005 einen Anspruch auf die Zusatzstufe besitzen, behalten diesen tariflichen Anspruch. Das sich aus der Zusatzstufe ergebende Stundenentgelt richtet sich nach dem Entgelttarifvertrag vom 29. Mai 2003. Kassel, den 18. Februar 2005 14\| |15

Manteltarifvertrag Zeitarbeit Zwischen dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ e.V.) Hüfferstraße 9-10, 48149 Münster und den Mitgliedsgewerkschaften des DGB Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie ( IG BCE ), Königsworther Platz 6, 30167 Hannover Gewerkschaft Nahrung – Genuss – Gaststätten ( NGG ) Haubachstraße 76, 22765 Hamburg Industriegewerkschaft Metall ( IG Metall ) Lyoner Straße 32, 60528 Frankfurt am Main Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ( GEW ) Reifenbergerstraße 21, 60489 Frankfurt am Main Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V. ( ver.di ), Potsdamer Platz 10, 10785 Berlin Industriegewerkschaft Bauen – Agrar – Umwelt ( IG BAU ) Olof-Palme-Straße 19, 60439 Frankfurt am Main TRANSNET Weilburgerstraße 24, 60326 Frankfurt am Main Gewerkschaft der Polizei ( GdP ) Forststraße 3a, 40721 Hilden wird folgender Manteltarifvertrag für die Zeitarbeit abgeschlossen: Manteltarifvertrag Zeitarbeit § 1 Geltungsbereich Dieser Tarifvertrag gilt: räumlich für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, fachlich für alle ordentlichen Mitglieder des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ e.V.), persönlich für alle Arbeitnehmer, die im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung an Kundenbetriebe überlassen werden und Mitglied einer der vertragsschließenden Gewerkschaften sind. Die in diesem Vertragstext verwendete Bezeichnung „Arbeitnehmer“ umfasst weibliche und männliche Beschäftigte. Sie wird ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwendet. § 2 Beginn und Ende des Beschäftigungsverhältnisses 2.1. Arbeitsvertrag und Altersgrenze Der Arbeitgeber hat mit dem Arbeitnehmer einen schriftlichen Arbeitsvertrag abzuschließen. Erscheint der Arbeitnehmer am ersten Arbeitstag nicht und benachrichtigt den Arbeitgeber nicht unverzüglich über die Verhinderung am ersten Arbeitstag, so gilt das Beschäftigungsverhältnis (vgl. PN 5;6) als nicht zustande gekommen. Das Beschäftigungsverhältnis endet mit dem Ablauf des Kalendermonats, in dem der Arbeitnehmer Anspruch auf eine Altersrente hat, spätestens mit Ablauf des Monats, in dem der Arbeitnehmer das 65. Lebensjahr vollendet hat. 16\| |17

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