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Ausgabe 4/2011:

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ezension Leo Mahr: Kampf

ezension Leo Mahr: Kampf gegen illegale beschäftigung Illegale Beschäftigungsformen nahm der Dipl.-Finanzwirt Leo Mahr jetzt aus dem Blickwinkel der Bekämpfungsbehörden unter die Lupe. Leo Mahr – Die illegale Beschäftigung aus dem Blickwinkel der Bekämpfungsbehörden Erstveröffentlichung August 2011 365 Seiten, gebunden, EUR 69,00 ISBN 978-3-00-035098-6 4 In seinem Buch beleuchtet der Fachbereichsleiter bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit in der Bundeszollverwaltung neben der Scheinselbstständigkeit und dem Missbrauch von Werkverträgen sowie von Teilzeit- und Minijobs auch mögliche Zuwiderhandlungen in der Arbeitnehmerüberlassung. Dabei zeichnet Mahr insbesondere den Missbrauch durch konzerninterne Überlassung nach und stellt fest, dass trotz der AÜG-Änderungen weiterhin genug Schlupflöcher offen bleiben: „Auch können die AÜG-Änderungen nicht verhindern, dass ein Arbeitgeber seine eigenen Arbeitnehmer entlässt und durch irgendwelche Leiharbeitnehmer ersetzt, die jetzt von einer Konzerntochter beschäftigt und dauerhaft an die Konzernmutter verliehen werden. Dieser Missbrauch wird derzeit bereits von zahlreichen Unternehmen genutzt“. Allerdings versäumt es der Autor, wie auch an anderen Stellen des Buches, den Beweis für die jeweiligen Feststellungen zu führen. Nichts desto trotz gewährt Leo Mahr Einblick in die Missbrauchs-Praktiken und erläutert unter anderem auch das Wesen der Schein-Arbeitnehmerüberlassung bis hin zur illegalen Arbeitnehmerüberlassung mit Hilfe von Schein-Werkverträgen. Der Autor, der sein Werk als Buch aus der Praxis für die Praxis verstanden wissen will, stellt in seinem Resümee fest, dass die Stammbelegschaften in vielen Wirtschaftszweigen durch lohnkostenbedingte Wettbewerbsverzerrung abgebaut wurden. Unter anderem die Arbeitnehmerüberlassung habe in der Folge zu einem massiven Lohndumping in den Unternehmen geführt. Laut Untertitel betrachtet der Autor die Formen illegaler Beschäftigung (nur) „aus dem Blickwinkel der Bekämpfungsbehörden“ und gewährt dabei fundierte Einblicke in die Abgründe jenseits gesetzes- und tariftreuer Tugend, und für Leo Mahr steht fest: „Es müssen endlich die Voraussetzungen geschaffen werden, alle wettbewerbswidrigen kreativen Beschäftigungsformen annähernd zeitgleich zu bekämpfen bzw. durch gesetzgeberische Aktivitäten gezielt zu erschweren“ – Wobei sich die Frage stellt, ob das nicht eigentlich eine ureigene Aufgabe der autonomen Tarifvertragsparteien ist. Wolfram Linke

So sah es einmal aus: 3.600 Seitenaufrufe am Tag, der interne, passwortgeschützte Teil so offen wie ein Scheunentor und eine starre Konstruktion fernab von Web 2.0: Im Mai 2009 schickte der iGZ seinen alten Internetauftritt in Rente, präsentierte eine komplett neue, hochmoderne Homepage und schreibt damit seitdem eine fast unglaubliche Erfolgsgeschichte. Knapp 40.000 Seiten des iGZ-Internetauftritts werden mittlerweile pro Tag aufgerufen. Seit 2009 zeigt die Kurve steil nach oben – waren es mit dem Relaunch zum Jahresende 2009 noch rund 1.9 Millionen Seitenaufrufe, so stieg die Bilanz im Jahr darauf bereits auf 5.113.343 aufgerufene Seiten. 2011 wird sich diese Zahl mehr als verdoppeln – bislang wurden knapp 12 Millionen Seitenaufrufe vermerkt. Aus gutem Grund: Dank der Neustrukturierung hat sich www.ig-zeitarbeit.de zur ersten multimedialen Anlaufstelle zum Thema Zeitarbeit im Internet gemausert. Konsequent werden alle innovativen technischen Entwicklungen genutzt und miteinander vernetzt. Zu echten Rennern sind die Online-Blätterkataloge des iGZ geworden: Allein der Online-Katalog des iGZ-DGB-Tarifvertrags wird durchschnittlich rund 80.000 Mal pro Monat angeklickt – hinzu kommen 30.000 Downloads des Tarifvertrags als PDF-Datei. Seit der Ausgabe 03- 2011 wurde außerdem das Printmedium „Z direkt!“ via QR-Tags mit dem Internet verknüpft – ein Angebot, das besonders bei Journalisten gut ankommt, erleichtert es doch ganz wesentlich die weitergehende Recherche. Vervielfacht hat sich damit auch die Zahl der Zugriffe, von Gefällt uns 2009: 30.092.306 auf 133.276.637 im November 2011, so dass mit einer Abschlussbilanz von rund 146 Millionen Zugriffen gerechnet werden kann. Auch der Datenverkehr erreichte beachtliche Dimensionen und stieg von 405 Gigabyte im Jahr 2009 auf zwei Terabyte (2000 Gigabyte) in diesem Jahr. Neben dem klassischen Internetauftritt bietet der iGZ zudem topaktuelle Informationen über RSS-Feeds, Apps für iPhone und iPad sowie einen wöchentlichen Newsletter, den circa 3.600 Interessierte abonniert haben. Darüber hinaus bietet der mitgliederstärkste Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche zahlreiche Plattformen im Social Media-Sektor, auf denen aktiv über aktuelle Themen diskutiert – und damit die Branche vorangebracht wird. Das Forum „Moderne Zeitarbeit“ auf Xing beispielsweise verzeichnet 2.500 Mitglieder, und auf Facebook (ebenfalls „Moderne Zeitarbeit“) tauschen sich täglich 800 Mitglieder untereinander aus – In der Gruppe „Faire Zeitarbeit“ haben 360 Facebook-User den „Gefällt mir“-Button angeklickt. Kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen: 2012 werden unter anderem die Apple-Apps weiterprogrammiert und dann auch für alle Smartphones und Tablet- PCs zur Verfügung stehen. Wolfram Linke 3.600 Seitenaufrufe / Tag 2009 Relaunch 1,9 Mio Seitenaufrufe 2010 5.113.343 S e i t e n a u f r u f e 30.092.306 Zugriffe 405 Gigabyte Datenverkehr 2011 mehr als 1 2 .000.000 Seitenaufrufe Online- Blätterkataloge über 110.000 Downloads / Monat QR-Tags 146.000.000 Zugriffe 2000 G i g a b y t e Datenverkehr RSS-Feeds Apps Newsletter Xing Facebook 5

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