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Ausgabe 3/2011:

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-> -> -> -> -> -> 1968 -

-> -> -> -> -> -> 1968 - 1988 Zu alt für eine Umschulung Zähne zusammen beißen Friseurmeister mit 38 Jahren Job als Marktleiter bei Nach 18 Jahren Bandscheibenvorfall „Mein Selbstbewusstsein war völlig im Keller“ Vorstellung bei einer Körperliche Arbeit war nicht mehr möglich Psychologische Behandlung Zeitarbeitsfirma einem Lebensmitteldiscounter Talent des 60-Jährigen erkannt Zusammenspiel zwischen Zeitarbeitsfirma und Kunden ist perfekt Job bekommen INTERVIEW Hans Schmidt könnte auch am Nordpol Kühlschränke gewinnbringend verkaufen – sonore Stimme, immer freundlich und gutgelaunt: So hat der 60-Jährige denn auch seinen Frieden schließlich in einem Callcenter einer großen Krankenversicherung gefunden. Dabei sah es viele Jahre eher schlimm für den Hildesheimer aus, der über die Zeitarbeit den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben fand. Als gelernter Friseurmeister arbeitete er von 1968 bis ’88 im elterlichen Geschäft, das er die letzten zehn Jahre auch führte. Dann starb der Hauseigentümer, die Miete verdreifachte sich und Schmidt musste schließen. Mit 38 Jahren beschied ihm die Arbeitsagentur, er sei zu alt für eine Umschulung zum Einzelhandelskaufmann – Schmidt biss sich durch und übernahm einen Job als Marktleiter bei einem Lebensmitteldiscounter. Nach 18 Jahren ereilte ihn erneut das Schicksal – ein Bandscheibenvorfall ließ körperliche Arbeit nicht mehr zu, Schmidt wurde aus seiner Stelle gedrängt. „Mein Selbstbewusstsein war völlig im Keller“, erinnert er sich. Der Friseurmeister musste psychisch behandelt werden – „das ist noch drin, eine Nacht ohne Discounter-Alptraum gibt’s bei mir nicht“, meint er ernst. Ein Handwerksmeister, der nicht körperlich arbeiten darf, stellte auch die BA vor Probleme: „Dann schlugen sie mir vor, mich bei einer Zeitarbeitsfirma zu bewerben.“ Gesagt – getan, und Kollege Zufall bescherte ihm den Kontakt mit der Geschäftsführerin der Arbeitskraft GmbH, Karin Jahnke. Das iGZ-Mitgliedsunternehmen befasst sich intensiv mit der Eingliederung über 50-jähriger Langzeitarbeitsloser. „Mit Karin Jahnke habe ich einen Menschen getroffen der auch bereit war, sich auf mich einzulassen“, freut sich Hans Schmidt noch immer. In einem intensiven Gespräch erkannte die Geschäftsführerin das Talent des 60-Jährigen und stellte ihn ihrem Kunden vor. Ein Gespräch, ein kleiner Test, und Schmidt hatte den Job. Nur acht Wochen später übernahm das Unternehmen ihn ins eigene Stammpersonal. „Das Zusammenspiel“, blickt Karin Jahnke zurück, „mit unserem Kunden lief perfekt“. Und Hans Schmidt ist überzeugt: „Wenn ich mich direkt beworben hätte, säße ich heute noch arbeitslos zu Hause“. Ein Trauma – das Gefühl des Nicht-gebraucht-werdens mache zutiefst depressiv, das Selbstwertgefühl rutsche in den Keller und man werde regelrecht phlegmatisch. „Außerdem hätte das Geld hinten und vorne nicht gereicht“, weiß Schmidt. „Zeitarbeit ist eine ganz große Chance, auch als ANZEIGE mehr netto vom brutto Quereinsteiger in einen Job zu kommen“, betont Ralf Holthaus, ebenfalls Geschäftsführer der Arbeitskraft GmbH, mit Blick auf Schmidts Karriereweg vom Friseurmeister zum Callcenter-Agent. Und bei der Vermittlung habe das Alter keine Rolle gespielt, verweist er auf den integrativen Effekt der Zeitarbeit. Sein Ex-Mitarbeiter zieht angesichts des „fairen und offenen Umgangs miteinander“ ein positives Fazit: „Ich habe nur eine Erfahrung mit der Zeitarbeit gemacht und die ist vollkommen positiv, besonders auch mit Blick auf die völlig problemlose Übernahme durch das Kundenunternehmen“, unterstreicht Schmidt, der sich „jetzt darauf freut, bis 65 zu arbeiten, wenn’s weiter so viel Spaß macht“. versprechen viele, bis das Geld ausgeht... Wir halten dieses Versprechen! Ihre Vorteile mit der betrieblichen Altersversorgung ✓ Steuer- und Sozialversicherungsersparnis für Arbeitnehmer ✓ Senkung der Lohnzusatzkosten für Arbeitgeber ✓ Haftungssicherheit durch zertifizierte Beratung Infos unter Tel. 089/5152-1000 MÜNCHENER VEREIN Versicherungsgruppe Pettenkoferstr. 19, 80336 München, www.muenchener-verein.de Wolfram Linke Ja, bitte informieren Sie mich über die betriebliche Altersversorgung. Vorname, Nachname Straße, Nr. PLZ, Ort Telefon Einfach per Fax an: 089/51 52-4090 IGZ1011 Anzeige iGZ 2011.indd 1 05.09.2011 15:50:14 Uhr 14 15

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