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Ausgabe 2/2008:

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Erfolgreiche iGZ –

Erfolgreiche iGZ – ÜberzeugunGSarbeit auf allen politischen Ebenen In der Zeit der Koalitionsverhandlungen von SPD und CDU/CSU bis April 2006 berichtet Z-direkt! aus Berlin. Die Resultate politischer Diskussionen werden auch zukünftig ganz wichtige Auswirkungen auf die Rahmenbedingungen der Zeitarbeitsbranche und der Arbeitsmarktpolitik haben. Es ist insoweit unsere ständige Aufgabe als Branchenverband, Entscheider auf allen Ebenen zu informieren und unsere Standpunkte darzulegen. Das Signal zum Handeln Ob wir eine Strategie für Gesetzesreformen planen oder auf ein schlecht erarbeitetes Gesetzesvorhaben reagieren wollen – ohne eine starke Kampagnenfähigkeit, gute Argumente und öffentliche Unterstützung bewirken wir wenig. An die Öffentlichkeit gehen Sobald das Grundgerüst für den verbandsseitigen Standpunkt zu einem Thema steht, muss es auf vielfältiger Weise publiziert werden. Journalisten und Medienvertreter werden von uns kontaktiert und auf unsere Anliegen aufmerksam gemacht. Verbündete suchen Durchschlagskraft erhalten nur starke Allianzen. Solche Beziehungen müssen für gemeinsame Aktionen geschmiedet und genutzt werden. Regierungen berücksichtigen eher die Interessen einer Koalition, die auf einer breiten Basis fußt, als die einer begrenzten Interessengruppe. Wenn möglich, bemühen wir uns deshalb stets darum, dass die Zeitarbeitsbranche mit einer Stimme spricht. Wettbewerb der Informationen Auch wenn wir als Verband von der in einer Frage eingenommenen Position überzeugt sind, sollten die Aktivitäten opponierender Gruppen (z.B. Gewerkschaften, Parteien etc.) aufmerksam beobachtet werden. Wir müssen diese Argumente kennen und verstehen. sind damit beschäftigt, Überzeugungsarbeit für Ihre Belange zu betreiben. Unser Ziel muss es stets sein, unsere Interessen in der Art zu vermitteln, dass sie als Beitrag zum Gemeinwohl auch anerkannt werden. iGZ häufig in Berlin Internationale Kontakte Von den europäischen Nachbarn lernen – unter dieser Devise hat der iGZ in den letzten Jahren seine internationalen Kontakte zu Verbänden und EU-Institutionen kontinuierlich ausgebaut. Die hierdurch gewonnenen Erkenntnisse fließen in die laufende Verbandsarbeit ein und werden in Seminaren weitergegeben. Treffen einer iGZ-Delegation (Bundesvorstandsmitglied Georg Sommer und iGZ-Bundesgeschäftsführer Werner Stolz) mit Verbandsvertretern von SWISS STAFFING im Februar 2007 in Bonn Vertreter des schwedischen Außenwirtschaftsrates im Oktober 2006 zu Besuch in der iGZ- Geschäftsstelle International besetzte Podiumsdiskussion (Frankreich, Österreich, Niederlande) auf dem iGZ-Bundeskongress im März 2005 in Köln iGZ-Pressesprecherin Kemper und iGZ-Rechtsanwalt Stefan Sudmann im Z-direkt!-Interview mit der Spitze des österreichischen Verbandes Zeitarbeit und Arbeitsvermittlung (VzA) im Februar 2007 in Wien Der iGZ - Einsatz lohnt sich- 10 Erfolgsbeispiele: 1. Die Vermittlungsprovision im AÜG wurde legalisiert und ist nach entsprechender Vertragsvereinbarung in Zukunft wirksam durchsetzbar. 2. Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz wurde liberalisiert und viele Restriktionen entfallen fortan (z.B. Begrenzung der Überlassungsdauer etc.). 3. Das „Equal Pay/Treatment“-Prinzip im AÜG wurde durch eine Tariföffnungsklausel marktfähig gemacht. 4. Der iGZ schafft es, mit der Tarifgemeinschaft Zeitarbeit beim DGB einen eigenständigen Branchen- Tarifvertrag auszuhandeln. 5. Die öffentlich subventionierten Personal-Service-Agenturen wurden wieder abgeschafft. 6. Zeitarbeit wurde aus dem Regelungsbereich der EU-Dienstleistungsrichtlinie wieder herausgenommen. 7. Der Branchen-Mindestlohn Zeitarbeit steht ganz oben auf der politischen Agenda. 8. Bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft gibt es einen neuen (differenzierteren) Gefahrtarif für die Zeitarbeitsbranche mit erheblichen Einsparpotenzialen. 9. Die Branche erhält ein eigenes gesetzlich anerkanntes Berufsbild: „Personaldienstleistungskaufleute“. 10. Die Bundesagentur für Arbeit schließt mit allen interessierten Zeitarbeitsunternehmen Kooperationsabkommen ab. iGZ bei Anhörungen in den Landtagen Japanische Wissenschaftler informieren sich im April 2006 in der iGZ-Geschäftsstelle Mobilisierung Lobbyarbeit ist heute raschen Veränderungen unterworfen. Mehr Institutionen als jemals zuvor 36 37

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