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Ausgabe 2/2007:

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20 | | 21 PERSONAL

20 | | 21 PERSONAL 2007: Fokus auf Zeitarbeit gelenkt Geschäftsführerkonferenz UVNord zu Gast bei iGZ-LB Richter LB-Treffen in Hamburg Zeitarbeit wissenschaftlich betrachtet iGZ-Arbeitskreis Verbandsmarketing Nodop im Amt bestätigt Mit über 100 Ausstellern ist die Stuttgarter Fachmesse PERSONAL ein wichtiger Treffpunkt für Personalentscheider aus Wirtschaft und Verwaltung. Auch in diesem Jahr hat der iGZ zusammen mit seiner stellvertretenden Bundesvorsitzenden und Landesbeauftragten für Baden-Württemberg Ariane Durian über Flexibilisierungsmöglichkeiten durch Zeitarbeit informiert. Dr. Jenny Rohlmann, zuständig für Verbandsmarketing, und Pressesprecherin Simone Kemper waren als iGZ-Vertreterinnen vor Ort. Zum Programm der Messe gehörten zahlreiche Fachvorträge. So referierte etwa Durian vor einem zahlreich erschienenen Publikum zum Thema „Von Zeitarbeit profitieren – Kosten und Nutzen eines zukunftsstarken Wirtschaftszweiges“. Im nächsten Jahr findet die PERSONAL in neuem Ambiente auf dem Messegelände am Stuttgarter Flughafen statt. Hierfür hat sich der iGZ seinen Standplatz schon gesichert. Auf Einladung des iGZ-Landesbeauftragten Olaf Richter fand die Geschäftsführerkonferenz der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein e.V. (UVNord) am 7. Mai in Kiel statt. iGZ-Bundesgeschäftsführer Werner Stolz und iGZ- Pressesprecherin Simone Kemper skizzierten den Mitgliedsverbänden die Entwicklung des iGZ von einer Interessengemeinschaft zum mitgliederstärksten Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche und stellten seine Leitziele und aktuellen politischen Forderungen vor. iGZ-Arbeitskreis „Arbeitsmarktpolitische Projekte“ Zu ihrer siebten Sitzung trafen sich am 31. Mai die Mitglieder des iGZ-Arbeitskreises „Arbeitsmarktpolitische Projekte“ in Münster. Unter der Leitung von Rainer Moitz und Frank-Rainer Müller wurde das Thema „Integration durch Zeitarbeit – ein Instrument zur Anpassungsqualifizierung für einfach qualifizierte Arbeitssuchende“ erörtert und ein von Moitz erarbeiteter Maßnahmevorschlag zur Diskussion gestellt. Außerdem berichtete Arbeitskreisleiter Dr. Klaus Enders von dem aktuellen Stand in Sachen Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit. Zur gemeinsamen Besprechung künftiger iGZ-Aktivitäten auf Länderebene und zum allgemeinen Meinungsaustausch trafen sich am 11. Juli die iGZ- Landesbeauftragten (LBs) in Hamburg. Unter Leitung der LB-Sprecherin Gabi Brinkmann wurde unter anderem eine noch effizientere aktive Teilnahme der LBs und Regionalkreisleiter auf regionalen Zeitarbeitsmessen diskutiert. Auch der für 2008 avisierte Ausbildungsstart für das neue Berufsbild des/der Personaldienstleistungskaufmanns/ -frau und die Möglichkeiten der LBs, zu seinem Gelingen beizutragen, standen auf der Tagesordnung. Alle LBs verständigten sich überdies darauf, sich in ihren Bundesländern verstärkt mit dem Thema Kooperationsvereinbarungen mit der Bundesagentur für Arbeit auseinanderzusetzen. Außerdem besprachen die Teilnehmer die geplante Ausrichtung eines weiteren iGZ-Landesverbandstreffens nach dem Vorbild Baden-Württembergs, diesmal länderübergreifend in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Dass Zeitarbeit ein ergiebiges Forschungs feld für Wirtschaftswissenschaftler, Juristen, Soziologen und Psychologen aus aller Welt ist, zeigte sich am 18. und 19. Juni beim wissenschaftlichen Symposium „Individuals in Temporary Agency Jobs“ (auf Deutsch: Zeitarbeitnehmer) an der Universität Erlangen-Nürnberg. 16 Wissenschaftler aus neun europäischen Ländern und Kanada präsentierten dort ihre Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Zeitarbeit. Ziel der vom iGZ gemeinsam mit anderen Sponsoren geförderten Konferenz war es, unterschiedliche Forschungsperspektiven zusammenzuführen und den anderen Personaldienstleistern als Praxishilfe an die Hand zu geben. Besonders die Übernahmechancen von Zeitarbeitnehmern und die mit ihr verbundenen psychosozialen Auswirkungen standen im Fokus der Wissenschaftler. „Das Symposium machte deutlich, dass sich immer mehr Zeitarbeitsunternehmen eine Einbindung von Forschungsergebnissen in ihren Arbeitsalltag wünschen“, so Dr. Nathalie Galais vom Lehrstuhl für Wirtschaftsund Sozialpsychologie der Universität Nürnberg-Erlangen, die das Symposium mitorganisiert hatte. Vorträge unter www.taw-symposium.de oder auf Anfrage bei Nathalie.Galais@wiso.unierlangen.de In inspirierendem Ambiente traf sich am 14./15. Juni der iGZ-Arbeitskreis Verbandsmarketing. Arbeitskreisleiter Helmut Meyer hatte die Mitglieder zu einer zweitägigen Tagung nach Erfurt geladen. Auf dem Programm stand unter anderem die Werbekampagne für die Einführung des neuen Berufsbildes Personaldienstleistungskaufmann/ - frau sowie die Herausarbeitung der Ziele und Botschaften des geplanten Imagefilms für den iGZ. Auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz. So fand der erste Sitzungstag seinen Ausklang bei einem Thüringer Imbiss mit anschließender Stadtführung durch Erfurt „unter Marketinggesichtspunkten“. Neue Wege der Aus- und Weiterbildung für Personaldienstleister Im Rahmen einer Fachtagung bot die Randstad-Stiftung am 16.Mai Gelegenheit, die neuen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Personaldienstleister von Experten aus Wissenschaft und Praxis kennen zu lernen und zu diskutieren. Ziel der Konferenz war es, Impulse für die positive Entwicklung branchenindividueller Qualifikationskonzepte zu geben. iGZ-Bundesvorstandsmitglied Michael Hacker präsentierte die Verbandsarbeit mit einem Infostand und stand neben anderen Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik als fachlich versierter Gesprächspartner zur Verfügung. Rund 40 Vertreter hanseatischer Mitgliedsunternehmen kamen am 4 Juli nach Hamburg, um ihren iGZ-Landesbeauftragten und seine Stellvertreter neu zu wählen und sich über die jüngsten Entwicklungen in der Branche und beim Verband zu informieren und auszutauschen. Nach zwei Jahren im Amt stellte sich der iGZ-Landesbeauftragte für Hamburg Jürgen Nodop erneut zur Wiederwahl und wurde mit nur einer Gegenstimme im Amt bestätigt. Außerdem wählte das Gremium in diesem Jahr erstmalig auch einen ersten und zweiten Stellvertreter für den Landesbeauftragten, um diesen bei den vielfältigen Aktivitäten der im Stadtstaat besonders rührigen Mitgliedschaft zu unterstützen. Gewählt wur-den Angelo Wehrli als erster Stellvertreter und Kathrin Paul als zweite Stellvertreterin. Wehrli und Paul, die beide über langjährige Erfahrung in der Zeitarbeit verfügen, lobten die bisherige Arbeit von Nodop und versprachen, sich an dieser in ihren neuen Funktionen engagiert zu beteiligen. 2/2007 Z direkt!

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