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Ausgabe 1/2008:

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schlagzeilen

schlagzeilen iGZ-PERSONALIA iGZ-Arbeitskreis Verbandsmarketing Unter der Federführung von helmut meyer (iGZ-Bundesvorstand) tagte der Arbeitskreis Verbandsmarketing am 4. März in Kassel. Hier stellte Dr. Jenny rohlmann (iGZ-Marketingreferat) das Marketing- und Öffentlichkeitskonzept 2008 des iGZ vor und gab gemeinsam mit Meyer Anregungen für weitere Aktionen. Außerdem gab sie einen Zwischenstand zur Ausbildungskampagne für den Beruf „Personaldienstleistungskaufmann/kauffrau“ und berichtete von dem positiven Feedback, das von Seiten der Mitgliedschaft und der Öffentlichkeit zu spüren ist. Auf dem Programm stand weiter die Marketing-Unterstützung des am 3./4. Juni stattfindenden Bundeskongresses zum zehnjährigen Bestehen des iGZ – Motto „iGZ fairändert die Zeitarbeit!“. Bettina Schiller im Amt bestätigt Nach mehr als drei erfolgreichen Jahren im Amt stellte sich die iGZ-Landesbeauftragte bettina Schiller bei einer Mitgliederversammlung am 24. Januar in Bremen erneut zur Wahl und wurde einstimmig im Amt bestätigt. Damit kümmert sie sich auch in den nächsten drei Jahren um die Präsenz des Verbandes in der Freien Hansestadt Bremen und steht iGZ-Mitgliedern und Institutionen aus der Region als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Gabi Brinkmann weiter LB-Sprecherin Auf dem Landesbauftragtentreffen am 28. Februar in Bremen wurde gabi brinkmann einstimmig in Ihrem Amt als Sprecherin aller zwölf Landesbeauftragten bestätigt. Damit gehört Brinkmann auch weiterhin automatisch dem iGZ-Bundesvorstand an und vertritt dort in den kommenden Jahren die Belange der Landesbeauftragten. iGZ vermarktet neuen Beruf auf der eiNStieG abi Rund 13.000 Schüler täglich besuchten die Messe EINSTIEG abi Anfang März in Köln: Die EINSTIEG abi informiert Schülerinnen und Schüler der Oberstufe über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten nach dem Abitur. In diesem Rahmen präsentierte der iGZ den neuen Ausbildungsberuf der Zeitarbeitsbranche Personaldienstleistungskaufmann/ -kauffrau, der von den Besuchern sehr positiv aufgenommen wurde. „Natürlich ist der neue Ausbildungsberuf bei den Schülern noch nicht so geläufig, aber wir konnten jetzt auf der Messe bei enorm vielen Schulabgängern den Beruf bekannt machen. Und wir sind davon überzeugt, dass wir einige Bewerber von der Vielseitigkeit und Qualität überzeugen konnten“, fasst iGZ-Mitarbeiterin eva Schrigten ihre Eindrücke zusammen. Die iGZ-Projektverantwortliche Dr. Jenny rohlmann ist sich sicher: „Der neue Ausbildungsberuf wird die Branche Personaldienstleistung nicht nur aufwerten, sondern auch zu einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung beitragen“. Am 18. und 19. April warb der iGZ auf den azubi & studientagen in Stuttgart erneut auf einer Schülermesse für den neuen Ausbildungsberuf. Übrigens: Wer einen Ausbildungsplatz anbieten möchte, kann sich per E-Mail pdk@ig-zeitarbeit.de in der Ausbildungsplatz-Datenbank auf der Ausbildungsplattform der Zeitarbeitsverbände www. alle-achtung.info registrieren lassen. Große AüG-Anhörung im thüringer Landtag Auf Antrag der SPD fand am 7. März eine sechsstündige Expertenanhörung im Wirtschaftsausschuss des Thüringer Landtags in Erfurt zum Thema Zeitarbeit statt. Die SPD wollte mit der Anhörung im Ausschuss die Diskussion über eine Gesetzesinitiative zum Schutz der Zeitarbeiter beleben. Mit einem Vorstoß der Landesregierung im Bundesrat soll nach Meinung der Thüringer SPD-Landtagsfraktion die Entlohnung von Zeitarbeitnehmern verbessert und die Aufnahme der Branche in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz erreicht werden. Weiterhin sollen die Verleihzeiten und der Anteil begrenzt sowie die Mitbestimmungsrechte für Betriebsräte erweitert werden. Für den iGZ nahm Bundesgeschäftsführer Werner Stolz ausführlich Stellung und beantwortete sachkundig die kritischen Nachfragen der Ausschussmitglieder. Er stellte dar, warum allgemeinverbindliche Mindeststandards in der Zeitarbeit dringend angezeigt sind. Er appellierte außerdem an die Landesvertreter, die positiven Auswirkungen der AÜG-Änderungen allseits anzuerkennen und die Reformschraube nicht zurückzudrehen. Zeitarbeit nutzt der Wirtschaft und den Beschäftigten in Thüringen“, unterstrich der iGZ-Bundesgeschäftsführer. An dem Hearing nahmen auch zahlreiche Vertreter von Zeitarbeitsunternehmen (etwa helmut meyer von GeAT, Adecco, Randstad, Manpower), Verbandsrepräsentanten von BZA und AMP, Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, IHK, Gewerkschaften (DGB, IG Metall, ver.di, CGB) und Wissenschaft (u.a. Prof. Dr. Peter Schüren) teil. iGZ zu Gast in Brüssel Zum einem gegenseitigen Austausch trafen sich am 8. Februar Vertreter des iGZ mit dem Vizepräsidenten des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten beim Europäischen Parlament, thomas mann, in Brüssel. Die stellvertretende iGZ-Bundesvorsitzende ariane Durian, der iGZ-Landesbauftragte für Hessen holger Dahl und der iGZ-Rechtsanwalt Stefan Sudmann diskutierten mit Mann über die aktuellen europäischen Entwicklungen in Sachen Zeitarbeit. Mann, der zugleich Europaabgeordneter der CDU für Hessen ist, betonte, dass Deutschland die im Europäischen Rat zur Diskussion stehende Zeitarbeitsrichtlinie mit seinem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz bereits vorweggenommen habe. Der Entwurf der Zeitarbeitsrichtlinie sehe zwar den Grundsatz des „Equal Pay“ vor. Dieses sei aber wie nach geltender deutscher Regelung tarifvertraglich abdingbar. Eine Einigung im Rat ist nach Auffassung Manns nicht vor Ende 2008 zu erwarten. Im Hinblick auf die laufende Mindestlohndiskussion in der Zeitarbeit machte Mann deutlich, dass er ganz auf der Linie seines Parteikollegen, dem NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann, liege. Wie dieser halte auch er einen branchenbezogenen, durch die Tarifparteien ausgehandelten Mindestlohn in der Zeitarbeit für vernünftig, um soziale Standards und ein menschenwürdiges Einkommen zu sichern. iGZ-regionalkreistreffen Gelsenkirchen, Bochum und essen Unter Leitung von anne rosner, Leiterin des iGZ-Regionalkreises Gelsenkirchen, trafen sich am 9. April rund 30 Vertreter von Mitgliedsunternehmen aus den Regionalkreisen Gelsenkirchen, Bochum und Essen, in Gelsenkirchen um sich gegenseitig auszutauschen und über die aktuellen Entwicklungen in der Branche zu informieren. iGZ-Rechtsanwalt Dr. martin Dreyer stellte den iGZ und seine Dienstleistungen, etwa in den Bereichen Rechtsberatung und Seminare, vor. herbert grond von der VBG Duisburg referierte zum Thema „Arbeitsschutz nach Maß“ und zeigte Wege zur Prävention auf. Über die Fördermöglichkeiten der Bundesagentur für Arbeit (BA) informierte ina marquard von der Agentur für Arbeit Gelsenkirchen. Ihr Kollege Stefan timm erläuterte den Anwesenden Fragen zur praktischen Umsetzung der Weiterbildungsinitiative der BA „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen“ (WeGebAU) und referierte zu dem neuen Ausbildungsberuf „Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau. Einen unterhaltsamen Abschluss fand die nach einhelliger Meinung der Anwesenden gelungene und unbedingt zu wiederholende Veranstaltung dann mit einem Referat zum Thema „Stimme. Worte, Körpersprache“. 20 21

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