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Zdirekt! 03-2019

20 TITELTHEMA Gelebte

20 TITELTHEMA Gelebte Kooperation bei der Arbeit an der Basis am ALFA-Mobil in Wuppertal (v.l.): Gabriele Kamp, Vorstandsvorsitzende des Nachbarschaftsheims Wuppertal mit ihrer Projektmanagerin Janina Ehses, iGZ-Landesbeauftragter NRW, Ralf Lemle, Angelika Schlemmer, Fachbereichsleiterin Grundbildung der Bergische VHS, sowie vom Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung, Juliane Averdunng, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Geschäftsführer Ralf Häder. »Lese- und Rechtschreibschwäche ist vor allem bei ungelernten Hilfskräften ein großes Problem.« Deshalb bevorzuge er es, wenn seine externen Mitarbeiter die Fragebögen in Deutsch ausfüllen. „Dann“, so Lemle, „kann ich wenigstens sicher sein, „dass sie die Sprache verstehen und sich über den Inhalt bewusst sind.“ Sicherheit und Arbeitsschutz haben für ihn eben oberste Priorität. Lemle: „Es dürfen keine Arbeitsunfälle passieren, nur weil jemand etwas nicht verstanden hat.“ Deshalb halte er auch die Nachunterweisung für eminent wichtig: „Wenn jemand etwas falsch angekreuzt hat, besprechen wir genau, wo der Fehler liegt und wie es richtig gemacht wird“, erklärt er das Procedere. Zu guter Letzt wird der Fragebogen von allen unterschrieben – wie auch das Unterweisungsblatt für Arbeitsschutz: „Darauf werden unter anderem die

Z direkt! 03/2019 Anzeige prosolution.com Schilder für die Sicherheitskennzeichnung erläutert. Bei Bedarf lesen wir das natürlich auch vor. Dabei bevorzugen wir die Dialogform um sicherzugehen, dass der Mitarbeiter den Inhalt auch wirklich komplett verstanden hat“, betont Lemle. Frohe Kunde kommt dazu aus der VBG: Neuerdings gibt´s die Fragebögen „Allgemeine Themen“ (Unterstützung zur Grund- Unterweisung), „Lager und Transport“ (Helfer) sowie „Produktion“ (Helfer) auch in leichter Sprache. Zudem ist aktuell ein Fragebogen für Gabelstaplerfahrer in leichter Sprache in Arbeit. docu! recrute! go! ERP-SOFTWARE FÜR PERSONALDIENSTLEISTER RECRUITING, CRM, HRM, DMS, ZEITERFASSUNG. Die Fragebögen der VBG sind flexibel für jeden Berufszweig gestaltet und können, sofern nötig, am Computer individuell auf Maß für die jeweiligen Anforderungen zusammengestellt werden. Mittlerweile ist es auch möglich, die Fragen direkt am PC beantworten zu lassen. Der iGZ-Landesbeauftragte setzt aber lieber auf die traditionelle Methode – immerhin gebe es auch Arbeitnehmer, „die die Antworten vorher auswendig lernen und die Inhalte in keinster Weise verstehen.“ Deshalb setze er stets auf das persönliche Gespräch. Webbasiertes ERP-System als SaaS PROZESSORIENTIERT . PROZESSOPTIMIERT . DIGITAL „Wenn die Mitarbeiter lesen und schreiben können, ist das dann eine ganz große Erleichterung“, begrüßt er die Kooperation des iGZ mit dem Bundesverband Alphabetisierung und dem Spaß am Lesen Verlag. „Lesen lernen mit Zeitarbeit“ sei ein überaus praxisorientiertes Konzept, das vor allem im Bereich Arbeitsschutz und -sicherheit einen gar nicht hoch genug einzuschätzenden Stellenwert habe. „Wer die Sicherheitshinweise lesen kann, ist allein dadurch schon viel besser geschützt“, unterstreicht der iGZ-Landesbeauftragte. WLI Kommen Sie zu uns! Mit uns haben Sie eine gute Zeit. ANSPRECHPARTNER Wolfram Linke Pressesprecher | Newsdesk Fachbereich Kommunikation Tel. 0251 32262-152 linke@ig-zeitarbeit.de www.prosolution.com | office@prosolution.com

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