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Zdirekt! 01-2020

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40 UNTERWEGS Forum

40 UNTERWEGS Forum Marketing & Recruiting Information und Interaktion Als „Rundum-sorglos-Paket“ bezeichnete Moderatorin Eva-Maria Jazdzejewski das Programm des iGZ-Forums Marketing & Recruiting in der Zeitarbeit in Münster. In der Tat erwartete die rund 200 Teilnehmer Ende Januar ein abwechslungsreiches Paket aus Informationen, Unterhaltung und Interaktion. „Action“ war direkt zum Auftakt angesagt: Robindro Ullah, Geschäftsführer von trendence, Europas führendem Forschungsinstitut im Bereich Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting, holte erstmal die Teilnehmer für ein lockeres „Selfie“ von den Stühlen. Erst dann stieg er ins Thema „Im Land der Gleichen – wie Kultur den Unterschied machen kann: vom Employer Branding bis hin zur Direktansprache“ ein. Ullah mahnte, die eigene Arbeitgebermarke (Employer Branding) nicht zu unterschätzen, wenn das Unternehmen im Kampf um Talente nicht ins Hintertreffen geraten wolle. PRAKTISCHE WIRKUNG Vertriebsexperte Axel Walz demonstrierte in seinem Vortrag „Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht – Zielkundenterminierung“ die praktische Wirkung von Kommunikation anhand von Zahlen: Laut verschiedener Studien entfielen lediglich sieben Prozent auf den sprachlichen Inhalt, 38 Prozent auf den stimmlichen Ausdruck und 55 Prozent auf die Körpersprache, so Walz. Am Telefon, erklärte der Referent, sieht‘s etwas anders aus: zwölf Prozent sprachlicher Inhalt und 88 Prozent stimmlicher Ausdruck.

Z direkt! 01/2020 UNTERWEGS 41 Weit über Münsters Grenzen hinaus bekannt ist das „Improtheater“, das die Zuschauer mit einem kurzweiligen Intermezzo unterhielt, bevor Simon Schnetzer, Jugendforscher, Speaker, Trainer, das Wort ergriff und über die „Generation Zukunft – Traumjob Zeitarbeit“ referierte (mehr zu diesem Thema lesen Sie auch auf Seite 47 dieser Zdirekt!). Dabei fuhr er mit dem Fahrrad durch den Veranstaltungssaal und ließ die Teilnehmer zu Wort kommen. NUR EINE CHANCE FÜR DEN ERSTEN EINDRUCK Der erste Eindruck ist das, was zählt bei der Bewerbung: „Recruiting 4.0 – alles social oder was?“ fragte Recruiting-Coach Henrik Zaborowski das Publikum und lieferte die Antwort gleich mit. „Langsame Unternehmen werden im Wettbewerb um Arbeitskräfte abgehängt“, mahnte der Referent und unterstrich diese Tatsache mit Zahlen: 95 Prozent der Bewerber finden in der Zwischenzeit eine andere Stelle, 66 Prozent werde ein unzureichendes Gehalt angeboten, und 21 Prozent seien mit den Arbeitszeiten unzufrieden – das seien die Hauptgründe, warum Bewerber während des Einstellungsprozesses absagten. präsentierten Wissen, Strategien und erprobte Beispiele für den unternehmerischen Erfolg mit der Generation Zukunft. Die Teilnehmer formulierten in diesem Zusammenhang Konzepte für die Herausforderungen der Zeitarbeit. Henrik Zaborowski und Kristin Mattheis, Informationsmanagement und Social Media im iGZ, stellten das vierte Thema: „Recruiting 4.0 – Social Media Dos and Don’ts“ vor. Im Fokus des Workshops standen die Fragen, wie man am besten Bewerber für das Unternehmen im Netz begeistert und welche Funktionen eine Social Ad hat. In kleinen Gruppen wurden moderne Wege des Social-Media-Recruitings für Personaldienstleister erarbeitet. WLI In den „Content Clouds“ – kleine Workshops – hatten die Kongressteilnehmer dann die Möglichkeit, sich intensiv mit einem Thema zu befassen. Eine Gruppe befasste sich mit dem Thema „Realitycheck Employer Branding“ unter der Leitung von Robindro Ullah und Dr. Jenny Rohlmann, Strategisches Marketing/PR und CSR- Beauftragte im iGZ. In Gruppen wurde untersucht, wie eine attraktive Arbeitgebermarke in der Zeitarbeit aussehen könnte. Dazu nahmen die Teilnehmer verschiedene Firmenauftritte unter die Lupe und erarbeiteten Tipps und Tricks zur Verbesserung. ARBEITGEBERMARKE Mit Profilvertrieb und Zielkundenterminierung beschäftigte sich eine andere Gruppe, in der Axel Walz und Claudia Schütte, Organisations- und Personalentwicklung im iGZ, die Regie führten. Hier wurden die Profile von Mitarbeitern, Bewerbern und Kunden analysiert. Die „richtige“ Kundenakquise stand dabei ebenfalls im Fokus. GENERATION ZUKUNFT „Innovationssprint: Die Generation Zukunft für Zeitarbeitsfirmen finden, begeistern und binden“ lautet der Titel einer dritten Gruppe, die Simon Schnetzer und Clemens von Kleinsorgen vom iGZ-Fachbereich Bildung und Personal / Qualifizierung, betreuten. Die Referenten

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