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Zdirekt! 01-2020

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12 TITELTHEMA Wählen,

12 TITELTHEMA Wählen, nutzen, wertschätzen

Z direkt! 01/2020 TITELTHEMA 13 „Der Realist versucht, sich sein Bild von der Welt zu machen, während der Visionär versucht, die Welt zu seinem Bild zu machen.“ Wer diesen Spruch geprägt hat, ist nicht bekannt. „Ich selbst sehe mich als Visionär und versuche, dies auch zu leben – ganz besonders in der heutigen Zeit“, betont der iGZ-Bundesvorsitzende Christian Baumann. Schon als Baumann vor drei Jahren zum neuen iGZ-Bundesvorsitzenden gewählt wurde, setzte er als allererstes einen Leitbildprozess in Gang, an dessen Ende eine Vision für die Branche stand. „Wählen, nutzen, wertschätzen: Zeitarbeit ist ein attraktives Arbeitsverhältnis“, lautet der optimistische iGZ-Blick in die Branchenzukunft. Die drei Begriffe stehen dabei für die Mitarbeiter, die sich aus freien Stücken für eine Tätigkeit in der Zeitarbeit entscheiden („wählen“), für die Kunden, die sich auch weiterhin die benötigte Flexibilität im Personalbereich über dieses Instrument sichern können („nutzen“) und Öffentlichkeit und Politik, die erkannt haben, welche unverzichtbare Rolle die Zeitarbeit als Partner auf dem Arbeitsmarkt spielt („schätzen“). „Spannend wird der Prozess nun, wenn die Frage beantwortet werden muss, was sich in der Branche ändern muss, damit diese Vision auch erreicht werden kann“, macht Christian Baumann deutlich. „Was können wir tun, um die aktuellen Herausforderungen am besten zu bewältigen und die kommenden Monate und Jahre positiv für uns und die Zeitarbeitsbranche zu gestalten?“ Insofern haben wir – sozusagen als eine Art Kurzvision – die Voraussetzungen entwickelt, die erfüllt sein müssen, damit wir tatsächlich auch für die Branche die Zukunft bestmöglich meistern und prägen können. Es sind insgesamt vier Punkte, die wir im Folgenden dieser Zdirekt!-Ausgabe weiter beleuchten und vertiefen werden: Vision I: Medien, ohne negative (Branchen-)Vorbehalte Vision II: Optimierung der Qualitätsstandards in der Zeitarbeit Vision III: Keine sektoralen Gesetzesverbote Vision IV: Bundesagentur für Arbeit und Gewerkschaften als kooperative (Sozial-)Partner „Wir wissen, dass sich diese Ziele nicht von alleine erreichen lassen“, erklärt der iGZ-Bundesvorsitzende. Während die Medien schon seit Jahren im Zentrum der verbandlichen Anstrengungen stehen, sind die Qualitätsstandards und die sektoralen Gesetzesverbote in Pflege und Bau erst in der jüngeren Zeit in den Fokus gerückt. Mit Blick auf die Vision IV zur Bundesagentur für Arbeit und den Gewerkschaften wähnt Baumann die Branche schon am ehesten in der Nähe der Ziellinie: „Hier haben wir als iGZ in den vergangenen Jahren Einiges erreicht. Die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur hat sich deutlich intensiviert und auch mit den Gewerkschaften gelingt es mehr und mehr die Sozialpartnerschaft tatsächlich auch mit Leben zu füllen.“ Lesen Sie auf den nächsten Seiten, welche Herausforderungen mit den jeweiligen Visionen im Einzelnen verbunden sind und mit welchen Maßnahmen wir diese Ziele in der Praxis erreichen können. MS

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