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Z direkt! Extra zum iGZ-Bundeskongress

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Z direkt! Extra Impressum 2 Herausgeber iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. iGZ-Bundesgeschäftsstelle PortAL 10 | Albersloher Weg 10 48155 Münster E-Mail: presse@ig-zeitarbeit.de www.ig-zeitarbeit.de Verantwortlich RA Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer Chefredaktion Wolfram Linke Redaktion Maren Letterhaus Texte Maren Letterhaus, Wolfram Linke, Marcel Speker Fotos Timo Beylemans, Maren Letterhaus, Wolfram Linke, www.fotolia.de Gestaltung, Layout und Satz Maren Letterhaus, Wolfram Linke Druck IVD GmbH & Co. KG Wilhelmstraße 240, 49475 Ibbenbüren www.ivd.de

Extra Z direkt! Auf unserem Bundeskongress in Berlin haben wir erneut sehr deutlich gemacht, wofür der iGZ steht: für klare Positionen, durchdachte Forderungen und innovative Impulse, die die Branche nicht Schachmatt setzt, sondern zukunftsgerecht weiter entwickelt und ihr - um mit Peer Steinbrück zu sprechen - die „notwendige Beinfreiheit“ lässt. Nach Lage der politischen Dinge wird die Große Koalition wohl in den nächsten Wochen die Weichen bei den Rahmenbedingungen der Zeitarbeit entsprechend den getroffenen Abreden neu stellen. In vielen Gesprächen mit den Verantwortlichen haben wir uns in den letzten Monaten mit guten Argumenten für den Erhalt der unternehmerischen Flexibilität und der arbeitsmarktpolitischen Integrationsleistungen durch Achtung der Tarifautonomie massiv eingesetzt. Unsere Anliegen: dort, wo es bereits tarifvertragliche Zuschlagsmodelle gibt, muss eine gesetzliche Fiktion der Lohngleichheit greifen. Und bei der Höchstüberlassungsdauer sollte eine Tariföffnungsklausel ohne Vorbehalte her, damit sinnvolle Ausnahmen von dieser willkürlichen Restriktion von 18 Monaten zumindest durch Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarungen möglich bleiben. iGZ als Impulsgeber mit Mehrwert ernsthaft keine Rolle rückwärts wollen, die nur Nachteile für die Betroffenen bringt. Ziel der Politik muss vielmehr die Stärkung der Tarifautonomie auch in der Zeitarbeitsbranche sein. Denn die Sozialpartner haben in den letzten Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie in der Lage sind, maßgeschneiderte und sozial faire Lösungen im Einvernehmen zu schaffen. Als Dienstleister für unsere fast 3.000 Mitgliedsunternehmen wollen wir auch in Zukunft ein kompetenter Service-Begleiter zur Bewältigung der neuen Branchenherausforderungen sein. Immer wieder bekommen wir von den Nutzern unserer zahlreichen Mehrwertangebote den Hinweis, dass sie sehr nützlich im Arbeitsalltag sind und die iGZ-Verbandsmitgliedschaft eine lohnende Sache ist. Auf diesen Lorbeeren wollen wir uns aber nicht ausruhen. Wir setzen alles daran, dass die Entscheidung zur Mitarbeit bei uns im Verband allen das bringt, was man von uns erwartet: nah am Puls der Branche zu sein, weitsichtig im Gespür für zukünftige Veränderungen und mit engagierten Personen im Haupt- und Ehrenamt unterwegs, denen das Wohl der Zeitarbeit wirklich am Herzen liegt. Also: Es gibt noch viel zu tun – packen wir es an! Wer wie CDU/CSU und SPD die Arbeit von morgen gestalten will und angesichts der digitalen Wirtschaftsveränderungen durch „Industrie 4.0“ zu Recht eine hierzu passende flexible Arbeitswelt anstrebt, der kann bei neuen Regeln im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz Werner Stolz iGZ-Hauptgeschäftsführer 3

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