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Z direkt! Extra iGZ-Award 2017

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Z direkt! Nachgefragt Von der Idee bis zur Umsetzung Der iGZ-Award – wieso, weshalb, warum? Der iGZ hat den Award 2017 zum ersten Mal vergeben. iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz erläutert im Interview mit iGZ-Volontärin Antonia Aulbert, welcher Gedanke dahinter steht und was dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) besonders wichtig war. Z direkt!: Der iGZ hat im Februar 2017 zum ersten Mal den Award verliehen. Wie entstand die Idee, einen Preis an die Mitgliedsfirmen zu verleihen? Stolz: Wir haben von den Mitgliedsunternehmen häufiger die Meldung bekommen, dass sie viel jenseits der normalen Arbeitgeberleistungen bieten. Die Firmen sind nicht einfach nur Arbeitgeber, sondern Sozialarbeiter, Schuldnerberater, Eheberater. Der Award erschien uns als geeignetes Mittel, diese Leistungen einmal sichtbar zu machen. Z direkt!: Warum wurden herausragende Leistungen in der Mitarbeiterbetreuung ausgezeichnet? Stolz: Die Unternehmen leisten die Mitarbeiterbetreuung zusätzlich. Das ist nicht selbstverständlich, wird aber oft einfach so hingenommen, ohne angemessen gewürdigt zu werden. Der einzelne Mensch steht in der Zeitarbeitsbranche im Mittelpunkt. Gerade deshalb ist das Thema so wichtig. Mit dem Award wollten wir dieses Engagement für die Mitarbeiter mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Z direkt!: Wieso musste sich ein Mitarbeiter mitbewerben? Stolz: Viele Unternehmen haben gute Ansätze. Uns ging es darum ganz konkret zu zeigen, wo ein einzelner Mitarbeiter profitiert hat. Die Maßnahmen sind teilweise sehr individuell und auf den einzelnen Menschen abgestimmt. Deshalb war es uns wichtig, die Projekte als Gesamtpaket darzustellen. Denn die Unternehmen und die Mitarbeiter hängen eng zusammen, auch wenn die Mitarbeiter bei den Kundenunternehmen eingesetzt sind. Z direkt!: Wieso wurde die Unternehmensgröße als ausschlaggebend für die Kategorien ausgewählt? Stolz: Je nach Unternehmensgröße haben die Zeitarbeitsfirmen unterschiedliche Möglichkeiten. Während bei großen Unternehmen Ideen möglicherweise in feste Prozesse umgesetzt werden, geht es bei kleinen Unternehmen eher um den Einzelfall. Hinter den Projekten steckt aber in jedem Fall viel Aufwand und Herzblut. Um eine Vergleichbarkeit der Bewerbungen zu gewährleisten, haben wir uns deshalb entschieden, nach Unternehmensgröße zu differenzieren. Z direkt!: Nach welchen Kriterien wurden die Jury- Mitglieder ausgewählt? Stolz: Zunächst war es uns wichtig eine unabhängige Jury aufzustellen. Dann haben wir versucht, möglichst 6

Nachgefragt Z direkt! verschiedene Bereiche abzudecken. Prof. Dr. Markus- Oliver Schwaab repräsentiert den wissenschaftlichen Bereich ebenso wie Human Ressources. Alexandra Schmied hingegen bringt die Mitarbeiterperspektive herein. Wir kannten sie bereits durch die Teilnahme des Verbands an der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Als Mitarbeiterin der Berstelsmann Stiftung beschäftigt sie sich dort mit zukunftsfähiger Unternehmenskultur und unterstützt öffentliche und private Betriebe dabei, sich den komplexen Herausforderungen der Arbeitswelt von heute zu stellen. Johannes Vogel bringt als Politiker den Blickwinkel der Gesellschaft und der Politik mit. Ulf D. Posé steht für die wirtschaftsethische Perspektive. Durch diese unterschiedlichen namhaften Persönlichkeiten wollten wir einen möglichst umfassenden Blick auf die Branche gewährleisten. Z direkt!: Welches Fazit ziehen Sie aus der Preisverleihung? Stolz: Die vielen Bewerbungen haben gezeigt, welches Potenzial in unseren Mitgliedsunternehmen steckt. Die Unternehmen haben ein großes Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihren Mitarbeitern und gegenüber der Gesellschaft insgesamt. Meiner Meinung nach hat sich die Preisverleihung als der richtige Weg erwiesen, um dies angemessen zu würdigen. Z direkt!: Was soll mit der Auszeichnung ausgedrückt werden? Stolz: Wir möchten allen Bewerbern unseren Dank für ihr Engagement ausdrücken. Außerdem war es ein Ziel, die öffentliche Wahrnehmung der Branche zu verändern. Durch die Verleihung des Awards wird für die Projekte der Bewerber und Nominierten eine Öffentlichkeit geschaffen. So wird auf das Thema aufmerksam gemacht. Den Preisträgern gegenüber drücken wir mit der Auszeichnung unsere besondere Wertschätzung aus. Z direkt!: Wie waren die Reaktionen bei den Mitgliedsunternehmen? Stolz: Die Mitgliedsunternehmen reagierten positiv. Dieses besondere Engagement findet jenseits der üblichen Arbeitgeberleistungen statt. Die Unternehmen haben sich gefreut, solch eine Wertschätzung zu erfahren. Viele Bewerber waren sehr daran interessiert, wie sie im Vergleich zu den anderen Einsendungen abgeschnitten haben. 7

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