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Z direkt! Extra iGZ-Award 2017

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Z direkt! Hintergrund Die Preisverleihung des iGZ-Awards in Münster iGZ ehrt Mitglieder für überdurchschnittlichen Einsatz Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) hat erstmals einen Preis für das beste unternehmerische Engagement eines Mitgliedsunternehmens verliehen. Gefragt waren Unternehmen, die ihren Mitarbeitern besondere Angebote oder Maßnahmen bieten: unkonventionell, besonders aufwändig, effektiv und/oder innovativ. Über 100 Bewerbungen reichten die iGZ-Mitglieder für den Award ein. Allein das zeigt, wie sehr sich die Zeitarbeitsfirmen für ihre Mitarbeiter einsetzen. Unter den vielen beeindruckenden Einsendungen wählte die Jury die Gewinner aus: Die iGZ-Mitglieder WMS Welding Montage Service GmbH, FAIR Personal + Qualifizierung GmbH & Co. KG und SYNERGIE Personal Deutschland GmbH. Sie setzten sich überdurchschnittlich stark für ihre Mitarbeiter ein und überzeugten damit die hochkarätig besetzte Jury, der neben Ulf D. Posé, Präsident des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft a.D, die drei Laudatoren des iGZ-Awards angehörten. Engagement sichtbar machen „All das, was die Mitgliedsunternehmen jeden Tag aufs Neue – teilweise im Verborgenen – tun, wollen wir als Verband nun mit dem iGZ-Award sichtbarer machen“, erklärte Sven Kramer, kommissarischer iGZ- Bundesvorsitzender, während der Preisverleihung. „Das Besondere an diesem Wettbewerb ist, dass wir hier nicht nur die Unternehmen würdigen. Die Voraussetzung für die Bewerbung war, dass sich auch jeweils eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter mit beworben hat“, führte er weiter aus, welche Bedingungen für die Teilnahme galten. Zeitarbeit salonfähig gemacht Die Verleihung des Awards fand am 10. Februar in der Münsteraner Friedenskapelle statt. Sven Kramer lobte die Auswahl des Veranstaltungsortes: „Gäbe es einen besseren Ort als diesen, um mit der öffentlichen Wahrnehmung, die Teile der Gesellschaft von der Zeitarbeitsbranche haben, Frieden zu schließen?“ Zeitarbeitsunternehmen würden sich tagtäglich für ihre Mitarbeiter einsetzen, ohne viel darüber zu reden. Der Award solle dies nun ändern. „Der iGZ hat die Zeitarbeitsbranche salonfähig gemacht“, begrüßte die Bürgermeisterin der Stadt Münster, Karin Reismann, die rund 100 Gäste bei der Verleihung des ersten iGZ- Awards. Der iGZ sei geprägt von Unternehmen, die sich in vorbildlicher Weise für ihre Mitarbeiter einsetzen. „Darum freuen wir uns sehr, dass der iGZ seine Bundesgeschäftsstelle bei uns in Münster hat.“ 4

Bericht aus Berlin Z direkt! Faire Arbeitsbedingungen Anschließend hob Posé in seinem Vortrag hervor, wie wichtig ethisches Handeln für den Unternehmenserfolg sei. Karl Schiewerling, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, betonte: „Unternehmerisches Handeln ist immer auch gesellschaftliches Handeln.“ Darum sei es wichtig, dass es für Beschäftigte gute und faire Arbeitsbedingungen gebe. Das sei schon immer oberstes Ziel des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen gewesen, erinnerte sich der Bundespolitiker. Der iGZ habe sich immer für faire Tarifverträge mit den DGB-Gewerkschaften eingesetzt. „Und die Geschichte zeigt, dass dieser Weg der richtige ist und auch künftig der richtige bleiben wird“, unterstrich der Bundespolitiker. Gesellschaftliche Verantwortung Darum begrüße Schiewerling sehr, dass der iGZ in diesem Jahr erstmals einen Award an die Mitglieder verleihe, die in besonderem Maße gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Viele Unternehmen würden kreative Formen finden, um ihren Mitarbeitern zu helfen. Dabei gehe es primär um Hilfe zur Selbsthilfe. „Ziel muss es sein, andere in die Lage zu versetzen, den eigenen Weg auch alleine gehen zu können“, erläuterte er die Basis der Menschenwürde. Der iGZ-Award sei nicht nur ein wichtiges und gutes Zeichen für die Zeitarbeitsbranche, sondern auch in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Debatte bedeutsam. „Ich danke dem iGZ sehr für seine Bemühungen, seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden“, betonte Schiewerling. Vorstellung der Nominierten Anschließend stellten die weiteren Jurymitglieder Dr. Alexandra Schmied, Senior Project Manager Bertelsmann Stiftung, Johannes Vogel, Generalsekretär der FDP in NRW, und Prof. Dr. Markus-Oliver Schwaab, Human Resources Competence Center, Hochschule Pforzheim, die Nominierten der drei Kategorien „Kleine Unternehmen“, „Mittlere Unternehmen“ und „Große Unternehmen“ vor und verliehen die Preise an die Erstplatzierten. Die Gewinner-Unternehmen erhielten jeweils eine Skulptur sowie eine Urkunde. Die Mitarbeiter, die als Co-Bewerber die jeweilige Maßnahme unterstützten, erhielten einen Reisegutschein im Wert von 250 Euro. Die zweit- und drittplatzierten Unternehmen bekamen eine Urkunde und der entsprechende Mitarbeiter einen Einkaufsgutschein. Antonia Aulbert, Maren Letterhaus 5

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