Aufrufe
vor 6 Jahren

Z direkt! Ausgabe 3/2013:

  • Text
  • Zeitarbeit
  • Arbeit
  • Maren
  • Letterhaus
  • Linke
  • Zeitarbeitsbranche
  • Mitarbeiter
  • Zeitarbeitsunternehmen
  • Wolfram
  • Andrea
  • Gesundheitsbranche

Z

Z direkt! Unterwegs Ariane Durian, iGZ-Bundesvorsitzende 24

Unterwegs Z direkt! iGZ-Bundeskongress 2013 Herde weißer Schafe Moral und Ethik – Mindestlohn und Entgeltstufen: Der Themenwandel beim iGZ-Bundeskongress dokumentiert eindrucksvoll die Weiterentwicklung der Zeitarbeitsbranche „Der iGZ-Ethikkodex ist bei jenen, die sich mit Zeitarbeit beschäftigen, schon sehr gut angekommen“, bestätigte die iGZ- Bundesvorsitzende Ariane Durian den 500 Teilnehmern des iGZ-Bundeskongresses in Münster. Ob nun der Präsident des Ethikverbands der Deutschen Wirtschaft, Ulf Posé, mit seinem Ethikbeitrag beim iGZ- Bundeskongress in Potsdam oder Bischof Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber, ehemaliger Ratsvorsitzender der EKD, Mitglied des Deutschen Ethikrates, zur Moral in der Arbeitswelt beim Kongress in Münster – beide zollten dem Ethikkodex des iGZ Respekt. Zu Recht: Der Ethikkodex der Meyer Werft und die Selbstverpflichtung des Bundesverbandes Industrie Kommunikation zeigen, dass der iGZ einmal mehr Vorreiter in einer sich aktuell wandelnden Arbeitswelt ist. Durian: „Mit dem Kodex hat der Verband ein Zeichen gesetzt, und die Arbeit der Kontakt- und Schlichtungsstelle (KuSS) zeigt, dass wir keine Herde schwarzer, sondern weißer Schafe sind.“ Die Realität in der Zeitarbeit sehe vollkommen anders aus, als sie in der Öffentlichkeit oftmals dargestellt werde. „Mit dem iGZ wurde etwas geschaffen, das für die Zeitarbeit von immenser Bedeutung ist“, stellte der Oberbürgermeister der Stadt Münster, Markus Lewe, mit Blick auf das 15-jährige Bestehen des iGZ anerkennend fest. Er unterstrich, Flexibilität spiele im Berufsleben eine immer wichtigere Rolle, und Zeitarbeit sei dabei eine Alternative. Dr. Ralf Brauksiepe, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, betonte, Zeitarbeit habe gerade Geringqualifizierten und Arbeitslosen wieder eine Chance gegeben und dazu beigetragen, die Arbeitslosigkeit abzubauen. Regulierungen, so Brauksiepe, müssen vor dem Hintergrund der Entwicklung der vergangenen zehn Jahre gesehen werden. „Die damaligen politischen Entscheidungen haben zu den Akzeptanzproblemen geführt“, unterstrich der Staatssekretär. Nichtsdestotrotz sei man auf einem guten Weg. Er appellierte an die Tarifpartner, auch in Zukunft alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um Lohngerechtigkeit durchzusetzen. 25

Z direkt!

© 2017, Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.