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Z direkt! Ausgabe 3/2013:

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Z direkt! Titelthema Funktionierendes Netzwerk „Etwas Besseres als die Zeitarbeit konnte mir gar nicht passieren, denn nirgendwo sonst hätte ich so viel über menschliche und medizinische Kompetenzen lernen können“, stellt Rettungsassistentin Sarah Irlbeck sachlich fest. Seit Januar 2013 ist die 25-Jährige im Dienst des iGZ-Mitgliedsunternehmens promedis24 im Einsatz, arbeitet auf Rettungsstellen, in Stationsdiensten und den Ambulanzen der Berliner Krankenhäuser. Den Job in der Zeitarbeit sieht sie als großen Vorteil für ihr eigentliches Ziel, ein Medizinstudium: „Die wechselnden Einsätze haben mir dabei geholfen, mich für eine ganz bestimmte medizinische Fachrichtung zu entscheiden“, freut sie sich. Der Einsatz auf einer Kinderstation brachte sie schließlich zur Pädiatrie, der Kinder- und Jugendheilkunde. „Zwar“, so Irlbeck, „wechseln die Einsätze, aber meistens kommen wir immer wieder auf die gleichen Stationen“. Aus gutem Grund, weiß die Krankenpflegehelferin Yvonne Löbling: „Als Zeitarbeitskraft muss man gegenüber den Kunden zunächst seine Kompetenz beweisen und 100 Prozent Leistung bringen, denn oft werden wir anfangs skeptisch betrachtet.“ Wer sich beweise, werde dann aber auch namentlich bei den Disponenten direkt wieder angefragt. Auch für Löbling war die Zeitarbeit ein Glücksfall – die Branche habe ihr geholfen, wieder in einem Krankenhaus arbeiten zu können. Die Nachfrage nach Pflegehelfern mit einjähriger Ausbildung sei vor einiger Zeit drastisch gesunken, weil die Krankenhäuser Kräfte mit dreijähriger Ausbildung und Examen bevorzugten. Im Mai 2012 stellte promedis24 die 38-Jährige zunächst als Stationsassistentin ein. Mittlerweile arbeitet sie wieder als Pflegehelferin in Krankenhäusern und Seniorenheimen. Auch Löbling sieht die wechselnden Einsätze als Vorteil: „Wir bekommen Einblick in die Arbeitsweisen sehr vieler Häuser und lernen entsprechend in allen Fachgebieten der Pflege.“ Allerdings erfordere Zeitarbeit ein hohes Maß an Flexibilität. „Das Handy ist immer eingeschaltet. Manchmal sind wir nur einen Tag auf einer Station, manchmal aber auch längere Zeit“, zeichnet sie den Zeitarbeitsrhythmus nach. Der höchste Stressfaktor aber liege im Pflegeberuf an sich, betont Sebastian Fortmeier - im Februar 2011 war er die erste Zeitarbeitskraft, die von promedis24 eingestellt wurde. „Die Arbeit bewegt sich häufig an der Grenze des Machbaren, und man muss sich sehr schnell auf neue Situationen einstellen können“, erläutert er mit Blick auf seine Einsätze in den Rettungsstellen. Man müsse der Typ dafür sein, der Beruf sei eben auch Berufung: „Ich könnte mir nie vorstellen, acht Stunden in einem Büro zu sitzen“, schmunzelt der Rettungsassistent, Kranken- sowie Anästhesiepfleger. Zunächst in

Anzeige Spezial: VBG Z direkt! Stäbchen rein, Spender sein. Paderborn im Einsatz stellte der 32-Jährige dort fest, dass sich die Bedingungen in der Pflege zunehmend verschlechterten. „Durch die Zeitarbeit habe ich zurück in meinen Beruf gefunden“, ist er überzeugt. Er sei jetzt wieder näher dran an der Pflege und den Patienten, weil er sich als Zeitarbeitskraft nicht um die Logistik drumherum kümmern müsse. Und: „Wenn die zwischenmenschliche Chemie nicht stimmt, kann ich´s einfach sagen und werde woanders eingesetzt.“ Der richtige Einsatz sei besonders auch Sache von Kunde und Disponent, betonen die Vertriebs- / Personaldisponentinnen Andrea Doll und Dorothea Markusch. „Dazu gehören nicht nur intensive Gespräche des Mitarbeiters mit seiner Disponentin, sondern gegenseitiges Ergänzen aller Beteiligten, um einen optimalen Einsatz zu erzielen.“ Wichtig sei vor allem, dass jeweils eine qualifizierte Zeitarbeitskraft mit entsprechendem Bildungsprofil auf dem genau zu ihr passenden Arbeitsplatz eingesetzt werde. „Das ist dann ein gut funktionierendes Netzwerk“, erklärt Andrea Doll. Mund auf gegen Blutkrebs. www.dkms.de I Wolfram Linke Wir besiegen Blutkrebs. DKMS_AZ_Mund_Auf_129x297_RZ.indd 1 09.09.13 09:49

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