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Z direkt! Ausgabe 3/2013:

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Z direkt! B direkt! „Die Wirklichkeit annehmen, fähig zur Erneuerung sein und zugleich Wertvolles bewahren – genau das ist konservativ“ vermissen, die aber zum dritten Mal die Bundeskanzlerin stellt. Angela Merkel. Die in der Nacht, als die Mauer fällt, mit dem Saunabeutel unterm Arm an der Bornholmer Brücke in den Westen spaziert und am nächsten Morgen, pünktlich kurz nach 7 Uhr, ihren Dienst am Zentralinstitut für Physikalische Chemie in Berlin wieder antritt. Kohls „Mädchen“ hat sich längst aus dem Schatten des Einheitskanzlers gelöst und führt unangefochten Deutschland. Anders als bei Helmut Kohl hat nie jemand den Aufstand gegen sie gewagt, zumindest nicht öffentlich. Bei ihr zählt nicht das Bauchgefühl, sondern die Analyse. Merkels Leidenschaftslosigkeit, ihre uneitle Art, ist ihr Machtinstrument: Wenn kritische Situationen auftauchen oder Kritiker wie das Betriebsratmitglied, das in einer Wahlsendung erklärt, es sei seit zehn Jahren in der Zeitarbeit, und dies sei wirklich „nicht vorübergehend“, auftauchen, lässt sich Merkel nicht aufs Glatteis führen. Verspricht lediglich „Prüfung“. Schnell wird im Kanzleramt gehandelt, der Fall recherchiert und dann vorsichtig kommentiert. Immer als Kompassnadel: die öffentliche Meinung. Die Öffentlichkeit bestimmt das politische Programm. „Die Wirklichkeit annehmen, fähig zur Erneuerung sein und zugleich Wertvolles bewahren – genau das ist konservativ“, soll der Leitsatz von Angela Merkel heißen. Doch was ist wertvoll? Die Industrie, allen voran BDI-Präsident Grillo, beklagt eine fehlende Wirtschaftspolitik, die IG- Metall sieht eine zerfallende Gesellschaft, die die SPD auffangen sollte. „Leiharbeit, prekäre Beschäftigung“, sind die Schlagworte, mit denen der künftige Chef der Metaller, Detlev Wetzel, seit Monaten für Stimmung sorgt und seine Punkte der Arbeitsmarktpolitik ins Zentrum des sozialdemokratischen Wahlkampfes rückte. Welche Rolle spielt die Zeitarbeit im Kampf um Positionen, wenn es um den Koalitionsvertrag geht? SPD-Chef Sigmar Gabriel lässt sich bitten: „Nicht wir müssen Mehrheiten besorgen“, lautet sein Credo mit Blick auf die leere Regierungsbank. Merkel muss sie füllen – und der Preis für eine große Koalition steht bereits fest. Nachzulesen im 100-Tage-Programm der SPD. I Andrea Resigkeit Die Linke 64 Bündnis 90/ Die Grünen 63 SPD 192 CDU/CSU 311 10

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