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Z direkt! Ausgabe 1/2014

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Z direkt! Unterwegs Weiterbildungskongress in Karlsruhe Investition in die Zukunft Der Fachkräftemangel zwingt Unternehmer zum Umdenken. Welche Mitarbeiter können weiterqualifiziert werden? Und auf welche Weise? Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen widmete diesen Fragen gleich eine eigene Veranstaltung: den ersten iGZ-Weiterbildungskongress in Karlsruhe. Das Fazit des Kongresses – Weiterbildung muss individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Mitarbeiters abgestimmt werden – war gleichzeitig die Maxime des Tages. Aus neun Praxismodulen konnten sich die rund 100 Teilnehmer ihr eigenes Programm zusammenstellen. Zusätzlich gab es Vorträge im Plenum. Die Fachausstellung „Weiterbildung in der Zeitarbeit“ rundete das Angebot ab und lieferte Gesprächsstoff für die Pausen. Trends von morgen Die inhaltliche Grundlage des Kongresses schaffte Wolfgang A. Binder, Human Capital Management. Arbeitsplätze werden mobiler, Hierarchien unwichtiger, Arbeitsverhältnisse lockerer, nannte er einige Trends der Arbeitswelt von morgen. Die Anforderungen an die einzelnen Beschäftigten würden sich erhöhen. Dabei gehe die Schere zwischen qualifizierten Mitarbeitern, die sich sehr schnell anpassen können, und Unqualifizierten immer weiter auseinander. Investition Genau hier müsse angesetzt werden, mahnte Prof. Dr. Markus ­Oliver Schwaab, Hochschule Pforzheim. Allerdings sei auch eine Weiterbildung eine Investition – darum sollten Unternehmer vorab genau prüfen, welche Weiterbildungen sinnvoll seien. Denn der Leitsatz „Die richtige Investition in die richtigen Personen mit den richtigen Steuerungsgrößen“ gelte auch beim Thema Bildung. Wie eine Weiter bildung möglichst individuell, zeitsparend und ökonomisch vonstatten gehen kann, damit beschäftigt sich die iGZ-Projektgruppe E-Learning. Internetgestützte Seminare bieten 28

Unterwegs Z direkt! zahlreiche Vorteile: Lerntempo, Reihenfolge und Lernkontrollen werden individuell auf den Nutzer zugeschnitten. Außerdem ist keine dauerhafte Abwesenheit nötig, wodurch das Unternehmen Kosten durch entfallende Reisezeiten und Übernachtungen einspart. Allerdings sei es schwieriger, Rückfragen zu stellen. Auch die Gruppendynamik fehle für einen ganzheitlichen Lernerfolg. Die Projektgruppe E-Learning untersucht gerade, für welche Anwendungsbereiche das internetgestützte Lernen sinnvoll ist. Im Testprojekt „Tarifrecht für Einsteiger“ überprüft die Gruppe die Praxistauglichkeit. Fachpublikum Annette Messing, Leiterin des iGZ-Bildungsreferates, zeigte sich hoch zufrieden mit dem Erfolg des ersten Weiterbildungskongresses. „Der Unterschied zu unseren anderen Kongressen liegt darin, dass in Karlsruhe fast nur Teilnehmer da waren, die sich im Unternehmen speziell mit dem Thema Bildung beschäftigen. Dadurch war gerade auch Initiierte maßgeblich den 1. iGZ-Weiterbildungskongress: iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian der Austausch des Fachpublikums untereinander sehr interessant“, berichtete. Zudem hätten die Besucher die Fülle an praxistauglichen Informationen für den Berufsalltag gelobt. Der nächste iGZ-Weiterbildungskongress findet am 21. Oktober 2014 in Karlsruhe statt. Maren Letterhaus Die iGZ-Projektgruppe E-Learning stellte in Karlsruhe ihre Arbeit vor (v.l.): Nicole Munk, Pia Rauball, Stefan Sudmann und Bernd Benikowski. www.ig-zeitarbeit.de/veranstaltungen/ kongresse/weiterbildungskongresse 29

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