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Z direkt! 3-2014

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Z direkt! Aktiv Aus dem Verband Einsatz für die Branche Mitglieder informieren, Politiker überzeugen, mit Medien sprechen – die Aufgaben der iGZ-Funktionsträgerinnen und -träger sind ebenso vielfältig wie abwechslungsreich – und auch im abgelaufenen Quartal engagierten sie sich unermüdlich und ehrenamtlich für die Interessen der iGZ-Mitgliedsunternehmen und damit der Zeitarbeitsbranche. Wie etwa Siegfried Boos, iGZ-Regionalkreisleiter für das Rheinland: Im Rahmen eines Mitgliedertreffens in Köln klärte er unter anderem über den zunehmenden Fachkräftemangel in der Region auf. Er informierte die Teilnehmer zudem darüber, dass sich das Image der Zeitarbeitsbranche in den Medien langsam wandele. Großer Vertrauensbeweis für den stellvertretenden iGZ- Bundesvorsitzenden und Tarifverhandlungsführer Sven Kramer: Auf der Mitgliederversammlung der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen wählten ihn die Verbandsvertreter in Düsseldorf einstimmig in den neuen Vorstand. Einen ebensolchen Vertrauensbeweis sprachen die iGZ-Mitglieder Jürgen Sobotta aus: Ohne Gegenstimme bestätigten sie ihn im Rahmen ihres Treffens in Hannover in seiner Funktion als iGZ-Landesbeauftragter für Niedersachsen. Ehre, wem Ehre gebührt: Das iGZ-Mitgliedsunternehmen Connect Personal-Service GmbH, das Unternehmen der iGZ-Bundesvorsitzenden Ariane Durian, gewann mit seinem überdurchschnittlichen Einsatz für junge Menschen beim Start ins Berufsleben den Mittelstandspreis 2014 für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg, den die Caritas gemeinsam mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft in Stuttgart verlieh. In einem Fachartikel zitierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) die iGZ-Bundesvorsitzende wie folgt: „Unter strengeren Regeln würden nicht nur die Einsatzbetriebe leiden, sondern auch die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die Zeitarbeit den Einstieg in den Arbeitsmarkt bedeutet.“ Die FAZ hatte die möglichen Auswirkungen der anvisierten Ein- Siegfried Boos (l.) Petra Eisen (2.v.l.) und Dr. Peter Ramsauer (l.) 26

Aktiv Z direkt! schränkungen der Zeitarbeit genauer unter die Lupe genommen. Neu im iGZ-Team ist Daniel Thoben. Der Regionalkreisleiter für Brandenburg erläuterte anlässlich seines Amtsantrittes: „Die Zeitarbeit hat in den letzten Monaten und Jahren sehr viele Veränderungen erlebt und sich weiter positiv entwickelt. Das möchte ich gerne nach außen tragen.“ Es sei an der Zeit, dass die Politik wahrnehme, mit wie viel Energie sich die Branche selbst für maßgeschneiderte Lösungen eingesetzt habe. In einem Interview mit dem Weser-Ems-Magazin appellierte Bettina Schiller, die auch iGZ-Landesbeauftragte für Bremen ist, für mehr Fakten und weniger Emotionalität. Über 80 Prozent der Zeitarbeitnehmer sind fest angestellt und haben einen unbefristeten Arbeitsvertrag. „Damit“, so das iGZ-Bundesvorstandsmitglied Bettina Schiller, „ist dieser Anteil in der Personaldienstleistungsbranche höher als in allen anderen Branchen.“ „Wir bemerken jetzt schon eine Verunsicherung bei einigen Kunden, weil unklar ist, was in Zukunft auf die Wirtschaft zukommt“, zitierte die „hamburger wirtschaft“ Angelo Wehrli, Bundesvorstandsmitglied des iGZ. Denn zum Beispiel die Beschränkung der Höchstüberlassungsdauer hätte für die Branche fatale Folgen. „Die Pläne der Großen Koalition (GroKo) sehr kritisch beobachten“, hat sich Armin Zeller, iGZ-Landesbeauftragter für Baden-Württemberg, für die nächsten Monate zur Aufgabe gemacht. „Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie unsere Branche mal wieder durch die Politik kaputtgeredet und dadurch mit völlig unnötigen gesetzlichen Regelungen überreguliert wird. Die Zeitarbeit benötigt keine Regelung zur Höchstüberlassungsdauer oder Equal Pay“, argumentiert Zeller, der als Sprecher der Landesbeauftragten automatisch einen Sitz im Bundesvorstand des mitgliederstärksten Arbeitgeberverbandes der Zeitarbeitsbranche inne hat. Petra Eisen, iGZ-Landesbeauftragte Bayern, folgte einer Einladung von Dr. Peter Ramsauer, ehemaliger Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie im deutschen Bundestag, nach Berlin. In Gesprächen mit den Vorsitzenden der Bundestagsausschüsse traf sie unter anderem auf MdB Kerstin Griese (Arbeit und Soziales), MdB Wolfgang Bosbach (Innenausschuss) und MdB Dagmar Wöhrl (Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Wolfram Linke Ariane Durian Daniel Thoben Sven Kramer 27

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