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34 DIGITAL UNTERWEGS

34 DIGITAL UNTERWEGS PERSONAL.PRAXIS.DIGITAL. Im Norden und Süden – online verbunden Geplant war der iGZ-Kongress PERSONAL.PRAXIS.SÜD. als hybride Veranstaltung Mitte September in Stuttgart, mit Teilnehmern vor Ort und online zugeschalteten Teilnehmern. Nach dem plötzlichen Tod der stellvertretenden iGZ-Bundesvorsitzenden Manuela Schwarz wurde die Veranstaltung verschoben und Ende Oktober als PERSONAL.PRAXIS.SÜD.DIGITAL. nachgeholt. Aufgrund der steigenden Corona- Infektionszahlen fand auch der Kongress im Norden im November am Computer- Bildschirm statt. NORD. Im Süden begrüßte Petra Eisen, iGZ-Landesbeauftragte für Bayern und Sprecherin der iGZ-Landesbeauftragten im Bundesvorstand, die 150 zugeschalteten Teilnehmer und erinnerte an die schreckliche Nachricht vom Tod von Manuela Schwarz. „Wir sind erschüttert über den schweren Verlust, sie fehlt uns sehr“, betonte Eisen. Der Bundesvorstand sei sich sofort einig gewesen, dass der Kongress in Schwarz‘ Heimatstadt Stuttgart nicht stattfinden könne. „Corona und wirtschaftliche sowie politische Rahmenbedingungen zwingen uns aber, weiterzumachen. Das wäre auch in Manuelas Sinne“, erläuterte sie die Gründe für die letztendliche Realisierung des Kongresses in digitaler Form. „Es ist ein sehr schwieriges Jahr für Unternehmer und plötzlich ist alles anders“ – mit diesen Worten eröffnete Bettina Schiller, iGZ-Landesbeauftragte aus Bremen, den Kongress PERSONAL.PRAXIS.NORD.DIGITAL. mit mehr als 130 Teilnehmern. Die Hygienemaßnahmen, die beschleunigte Digitalisierung, finanzielle Sorgen und Ängste der Menschen haben viel verändert. „Wir haben Kundenbeziehungen und -kontakte auf das Nötigste zurückgefahren“, berichtete der iGZ-Landesbeauftragte Niedersachsen, Jürgen Sobotta. Sein Pendant, der Kieler iGZ-Landesbeauftragte Oliver Nazareth beschrieb, wie sich das Recruiting durch die Coronakrise verändert hat: „Wir führen nur noch Video-Interviews, der Bewerbungsprozess ist komplett anders und die digitale Arbeitgebermarke im Netz wird nun immer wichtiger“.

Z direkt! 04/2020 DIGITAL UNTERWEGS 35 FINANZHILFE Manuela Mohr von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) informierte beim Kongress im Süden über Finanzhilfen in der Coronakrise, unter anderem über Coronahilfen für junge und etablierte Unternehmen. Wichtig sei der Weg über die Kundenberater der Bank, aber auch der Steuerberater sei beim Thema Kredit gefragt. Bei jüngeren Unternehmen sei das Vorliegen von zwei Jahresabschlüssen wichtig. Zum Thema Schnellkredit unterstrich Mohr, die Abruffrist von einem Monat sei strikt einzuhalten. „Auch ein Unternehmen, das von 2017 bis 2018 Verluste, jedoch in 2019 einen kleinen Gewinn ausweist, ist im Schnellkredit antragsberechtigt.“ In diesem Zusammenhang verwies Mohr auf den KfW-Förderassistenten. Damit könne der passende Kredit gefunden werden. KURZARBEIT ANGENOMMEN Über die rechtliche Lage während der Coronakrise informierte auf beiden Kongressen der stellvertretende iGZ-Hauptgeschäftsführer, Dr. Martin Dreyer. Exakte Zahlen zur Kurzarbeit gebe es derzeit zwar noch nicht, „aber die Kurzarbeit ist in der Zeitarbeitsbranche angenommen und akzeptiert worden“, fasste er die Entwicklung der bisherigen Daten zusammen. NEUES FORMAT: 12HOCH3 Im neuen Format 12HOCH3 präsentierten drei Referenten drei Themen in jeweils zwölf Minuten und auf zwölf Folien. Marcel Speker, iGZ-Leiter Fachbereich Kommunikation und Digitalisierungsbeauftragter, informierte bei beiden Kongressen über die iGZ-Personal-Vermittlungsplattform matchtime-personal.de, auf der sich bereits mehr als 1.500 Unternehmen registriert haben (mehr dazu auf Seite 17). Auf die Folgen des jüngsten Tarifabschlusses der Zeitarbeitsbranche mit den DGB- Gewerkschaften gingen die iGZ-Rechtsexperten Olaf Dreßen und Marcel René Konjer ein (siehe auch Seite 21 ff.), während Christian Bloom, iGZ-Leiter Fachbereich Bildung und Personal / Qualifizierung, eine positive Bilanz für den iGZ-Bildungsbereich zog – mit einer Zunahme von 30 Prozent im Bereich digitaler Seminare (weitere Details zum Bildungsangebot gibt es auf Seite 40). Jenny Rohlmann, zuständig für strategisches Marketing und PR beim iGZ, erläuterte, wie Mitarbeiter als Markenbotschafter fungieren können. MEHR MENSCH – WENIGER MASCHINE Barbara Liebermeister, Leiterin des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter, warnte in ihrem Vortrag beim Kongress im Norden vor den Gefahren der digitalen Kommunikation: Diese ließen zu oft die menschliche und natürliche Note außen vor. Aus diesem Grund plädiert Liebermeister für mehr Positivität und Zuhören in digitalen Meetings. SEISMOGRAF DER WIRTSCHAFT Der iGZ-Bundesvorsitzende Christian Baumann machte Mut für das Jahr 2021: „Unsere Branche kann viel besser mit Veränderungen umgehen als andere konservative Branchen. Wir sind und bleiben der Seismograf der Wirtschaft.“ Die Aussicht auf einen rettenden Impfstoff werde die Wirtschaft stark beleben, ist sich der iGZ- Bundesvorsitzende sicher. GB | WLI Anzeige HABEN SIE EINE FESTE BEZIEHUNG? KUNDENBINDUNG DURCH INNOVATION 11A | EINE LÖSUNG FÜR ALLE ▪ Jetzt kostenlos testen. ▪ Unkompliziert implementieren. ▪ Abläufe automatisieren. ▪ (Master Vendor) Kunden gewinnen, binden und begeistern. Machen Sie jetzt den Test: www.dein11a.de/testen

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