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Z direkt! 04-2020

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18 NACHRUF Trauer um

18 NACHRUF Trauer um Manuela Schwarz Die stellvertretende iGZ-Bundesvorsitzende Manuela Schwarz ist am 27. September überraschend und viel zu früh aus dem Leben geschieden. Die 53-Jährige hinterlässt einen Ehemann und zwei Söhne. Schwarz war seit 2017 im Verband aktiv und setzte sich vor allem für ein besseres Image der Zeitarbeitsbranche ein. Manuela Schwarz Manuela Schwarz wurde am 24. April 1967 in Berlin geboren. Ihre Eltern, die aus Schleswig-Holstein stammen, haben ihr ein behütetes Zuhause bereitet. Sie wuchs mit ihnen in Stuttgart-West auf. Ihren jüngeren Bruder, Marc-André, holte sie 2019 in ihr Unternehmen equal personal Unternehmensgruppe. Sie ist Patin seines ältesten Sohnes. Mit ihrem Mann Volker führte Manuela fast 30 Jahre lang eine glückliche Ehe, aus der die beiden Söhne Niklas und Jannik hervorgegangen sind. Diese Kinder waren Volkers und Manuelas gemeinsames großes Glück. Ihre Familie stand an erster Stelle. Gemeinsam verbrachten sie viele schöne Momente in ihrer Ferienwohnung auf Mallorca, die zu ihrer Oase und zweiten Heimat geworden war. Aufgrund persönlicher Erfahrungen traf Manuela die Entscheidung, sich in der Personaldienstleistung selbständig zu machen. So wurde sie Mitbegründerin der equal personal Unternehmensgruppe. Ihre große Vision: als attraktiver Arbeitgeber in der Personaldienstleistungsbranche wahrgenommen zu werden. „Gleiches tun, nur besser“ war ihre Lebensphilosophie. Dafür bekam sie viel Anerkennung und Erfolg. Manuelas attraktives und sympathisches Auftreten war kombiniert mit ihrer sehr präsenten und kompetenten Persönlichkeit. Sie hat mit viel Charme, Empathie und Energie Menschenherzen für sich gewonnen. Dabei blieb sie trotz ihres Erfolges bodenständig und geerdet. Ihre

Z direkt! 04/2020 NACHRUF 19 Weltsicht war über den eigenen Horizont hinaus geweitet. So hat sie sich neben ihrem unternehmerischen Wirken auch ehrenamtlich und politisch betätigt. Dazu gehörten das Amt der Senatorin im Senat der Wirtschaft Deutschland und der stellvertretende Bundesvorsitz im iGZ. Sie war Mitglied in der Tarifkommission des iGZ, Vorstandsmitglied im Arbeitgeberverband Baden-Württemberg und Mitglied im Wirtschaftsrat der CDU. Durch Yoga und regelmäßiges Joggen wollte sie sich und ihre Kräfte erhalten. Aber plötzlich und unerwartet wurde sie am Sonntag, dem 27. September 2020, aus unserer Mitte gerissen. Ihr Herz hörte einfach auf, zu schlagen. Dieser unvorhergesehene Tod erfüllt uns als Familie, die Geschäftsleitung und die 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von equal personal und JobSelektor mit großer Ratlosigkeit und unendlichem Schmerz. Sie starb am selben Tag wie der ehemalige Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, der noch im Jahr 2019 der equal personal Unternehmensgruppe den Preis „Top Arbeitgeber 2019“ verliehen hat. Dieser Preis war neben den zahlreichen Auszeichnungen (Top Arbeitgeber, Wachstums-Champion 2020, Focus, kununu: Top Arbeitgeber 2020 …) auch eine hohe öffentliche Anerkennung ihrer Lebensleistung. Aus der Coronakrise, die ihr und ihrem Unternehmen viel abverlangte, wollte sie nicht nur stabil, sondern wirtschaftlich gestärkt hervorgehen und das mit all ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sie aktuell beschäftigt hatte. Herausgerissen aus dem Leben und ihrer Schaffenskraft, wird sie in unserer Familie und unserem Unternehmen eine große Lücke hinterlassen. Was bleibt ist Dankbarkeit für einen wunderbaren Menschen, eine visionäre und zupackende Unternehmerin, Tochter, Mutter, Ehefrau, Schwester, Tante und Freundin. Dankbarkeit macht unseren Schmerz nicht geringer, aber er erhält ein liebendes Andenken an unsere verstorbene Manuela. In unseren Gedanken und Herzen wird sie lebendig bleiben. (Quelle: equal personal GmbH & Co. KG) Mit großer Bestürzung haben wir die Nachricht vom Tod von Manuela Schwarz aufgenommen. Wir sind unendlich traurig. Unsere Gedanken sind bei ihr und ihrer Familie. Wir haben Manuela als eine kompetente, lebensfrohe, charmante, positive, zupackende und engagierte Persönlichkeit erlebt. Sie bewarb sich vor vier Jahren, quasi aus dem verbandlichen „Nichts“, für den Bundesvorstand und wurde direkt gewählt. Schnell arbeitete sie sich in das herausfordernde Themenfeld „Marketing und PR“ ein und verfolgte dabei kein geringeres Ziel als die Verbesserung des Images der Zeitarbeits-Branche. Die Entwicklung der Kampagne „Zeitarbeit: Eine gute Wahl.“ hat sie entscheidend mit begleitet. Sie ging keinem Gespräch, in dem sie sich für die Zeitarbeit einsetzen konnte, aus dem Weg – selbst nicht, wenn dieses mit Journalisten vom Fernsehmagazin ZDF-Zoom vor der Kamera zu führen war. Erst eine Woche vor ihrem Tod war Manuela auf der digitalen Mitgliederversammlung zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt worden. Auch das ist ein Zeichen für die große Anerkennung und Wertschätzung, die sie im Kollegen- und Mitgliederkreis genossen hat. Neben ihrem Vorstands-Engagement war sie auch Mitglied unserer Tarifkommission und vertrat den iGZ im Vorstand der Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e.V.. So plötzlich, wie sie auf der verbandlichen Bühne auftauchte, so plötzlich wurde sie nun aus dem Leben gerissen. Dazwischen liegen drei intensive Jahre, in denen sie viele Spuren hinterlassen und Maßstäbe gesetzt hat. Manuela hinterlässt in den Verbandsreihen eine große Lücke. »Liebe Manuela, Du wirst uns sehr fehlen!« In stiller Trauer mit den Angehörigen Christian Baumann (iGZ-Bundesvorsitzender), Sven Kramer (stellv. iGZ-Bundesvorsitzender), Dr. Timm Eifler, Martin Liebert, Irene Schubert, Ulrike Schwarzer, Petra Eisen (Sprecherin der iGZ-Landesbeauftragten), RA Werner Stolz (iGZ-Hauptgeschäftsführer), Dr. jur. Martin Dreyer (stellv. iGZ-Hauptgeschäftsführer), das iGZ-Team Münster/Berlin

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