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Z direkt 04-2016

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Z direkt! Unterwegs Unterwegs Z direkt! Anzeige Fachmesse „Zukunft Personal“ Brancheninformationen und Vitamin-Cocktails beim iGZ Auf der bisher größten „Zukunft Personal“ war der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) dieses Jahr als Sponsor des „Themenparks Personaldienstleistungen“ vertreten. Der Messestand bot neben Vitamin-Cocktails alle wichtigen Informationen rund um die Zeitarbeit. Im Fokus stand dabei eine Diskussionsrunde des iGZ: Unter dem Motto „Zeitarbeit hilft Wirtschaft und Arbeitsmarkt – Wie flexibel bleibt die Wirtschaft nach den AÜG-Änderungen?“ debattierten Thorsten Rensing, iGZ-Bundesvorstandsmitglied, Juliane Landmann, Bertelsmann Stiftung, und Christian Iwanowski, Gewerkschaftssekretär der IG Metall, die Fragen von Marcel Speker, iGZ-Kommunikationsleiter. Die spannendste Aussage kam von Speker direkt zum Auftakt: Das neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) solle erst am 1. April 2017 in Kraft treten. AÜG-Änderungen diskutiert Flexibilität sei ein echtes Zukunftsthema am Arbeitsmarkt, betonte Landmann: „Flexible Arbeitsmodelle werden in Zukunft von immer größerer Bedeutung sein.“ Vor diesem Hintergrund stieß die erneute Gesetzesnovellierung bei der Branchenvertreterin auf wenig Verständnis. Die Zeitarbeitsbranche werde stärker reguliert. Die Begründung der Politik, dass die Zeitarbeit damit auf ihre Kernfunktion zurückgeführt werden solle, konnte sie nicht überzeugen. Rensing hob in diesem Zusammenhang hervor, dass Zeitarbeit mehr sei als ein arbeitsmarktpolitisches Instrument. „Der Gesetzgeber hat der Zeitarbeit eine bestimmte Rolle zugewiesen. Ob er das richtig gemacht hat, darüber lässt sich sicher streiten“, äußerte sich Iwanowski zur Problematik. Insgesamt stimmte er der Kritik von Rensing zu, dass die Änderungen am AÜG nicht alle sonderlich geschickt gewesen seien. Gewerkschafter und Verbandsvertreter wollen nun gemeinsam an einer praktikablen Umsetzung der vorgesehenen tariflichen Öffnungsklauseln arbeiten. Personalentwicklung Neben der Flexibilität ist auch die Personalentwicklung ein echtes Zukunftsthema. Angesichts der Änderungen im Zuge der AÜG-Reform könnten sich Investitionen in die Weiterbildung von Personal demnächst womöglich nicht mehr lohnen. Diese Befürchtung erläuterte Rensing am Beispiel der besonders gefragten Pflegekräfte. ProPeZ-Rad Am großzügigen Messestand griff der iGZ das Thema der Personalentwicklung in einem Gewinnspiel auf. Das ProPeZ-Rad lud Interessierte spielerisch ein, sich über den „Prozess der Personalentwicklung in der Zeitarbeit“ (ProPeZ) zu informieren. Dieses vom iGZ entwickelte Konzept berücksichtigt die Besonderheiten von Personaldienstleistern bei der Personalentwicklung. iGZ-Mitarbeiter erläuterten den Mehrwert des Konzeptes, von dem Angestellte, Firmen und Kundenunternehmen profitieren. Nebenbei gab es zahlreiche Preise zu gewinnen. Gemeinschaftsstand Fünf Mitgliedsfirmen des iGZ (agello, meteor, Piening Personal, R.H. Personalmanagement und WalterFachKraft) nutzen die Gelegenheit und begrüßten ihre Gäste in der separaten iGZ-Lounge. Der iGZ-Gemeinschaftsstand bot die ideale Plattform für die Mitgliedsunternehmen, um sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Interessierte konnten sich informieren und die iGZ- Mitglieder beantworteten viele Fragen. Fachmesse mit breitem Themenspektrum Mit 732 Ausstellern hat die Fachmesse „Zukunft Personal“ insgesamt einen neuen Rekord erreicht. Dieser spiegelte sich auch in der Vielfalt der Aussteller wider. Das Themenspektrum reichte von Recruiting und Personaldienstleistungen über betriebliche Weiterbildung, Leadership und Arbeitsrecht bis hin zu Personalsoftware und der Zukunft der Arbeitswelt. Die diesjährige Messe in Köln stand unter dem Motto „Arbeiten 4.0 – The Employee Experience“. Sie ist Europas größte Messe für Personalmanagement. Die Leitmesse für das Human Ressource Management bietet ein Begleitprogramm auf Kongressniveau – mit Vorträgen, Diskussionen und verschiedenen interaktiven Formaten. Antonia Aulbert 30 31

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