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Z direkt 04-2016

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Z direkt! Titelthema Titelthema Z direkt! Chat-Interview mit iGZ-Pressesprecher Wolfram Linke Facebookseite leicht gemacht In Zeiten sinkender Zeitungsauflagen stellen auch die sozialen Medien eine sinnvolle Alternative für das Inserieren von Stellenanzeigen dar. Besonders Facebook mit seinen weltweit über eine Milliarde Nutzern bietet sich als attraktive Plattform an. Doch auf die richtige Nutzung kommt es an, wenn die Suche nach neuen Mitarbeitern zum Erfolg führen soll. iGZ-Pressesprecher Wolfram Linke verrät im Chat-Interview, wie es geht. Herr Linke, Sie haben schon etliche Firmenauftritte in sozialen Netzwerken gesehen. Was muss ich beachten, wenn ich mit meiner Firma auch in die Welt von Facebook eintauchen möchte? Die erste Frage ist: Seite oder Gruppe? Und da gilt ganz klar: Wer seinen Facebook-Auftritt auch als Recruiting- Instrument nutzen möchte, sollte auf jeden Fall eine Seite – und keine Gruppe – erstellen. Aus einfachem Grund: Google findet in Facebook nur Seiten und keine Gruppen. Und wie nenne ich die Seite? Die Namensgebung sollte möglichst sinnvoll und eingängig sein – der eigene Firmenname in Kombination mit dem Begriff „Zeitarbeit“ bietet sich an. Brauche ich auch Bilder? Ja, die passende Wahl von Titel- und Profilbild ist nicht minder wichtig. Für das Profil empfiehlt sich entweder das Logo des Unternehmens oder ein Porträt des Inhabers. Das Titelbild sollte eine markante Aussage zum Thema Zeitarbeit oder zur Intention der Firma beinhalten. Gibt es irgendwelche Pflichtbestandteile auf der Seite? Was unter keinen Umständen fehlen darf, ist ein Impressum – das kann unter anderem auch die Verlinkung zum Impressum der eigenen Homepage sein. Das Impressum darf nicht fehlen, auch auf Facebook sind Abmahnanwälte unterwegs, die sich solche Nachlässigkeiten gern zu Nutze machen. Wie mache ich meine Seite bekannt? Um potenzielle Mitarbeiter erreichen zu können, muss die Seite erst einmal einem möglichst großen Facebook- Kreis zugänglich gemacht werden. Dazu können unter anderem Anzeigen genutzt werden, die Facebook gezielt platziert – dabei werden Profile von Facebook-Usern genutzt, die vorher exakt zum Beispiel nach Alter, Geschlecht und Region definiert werden können. Alternativ können alle „Freunde“ des eigenen privaten Profils dazu eingeladen werden, die neue Seite mit „Gefällt mir“ zu kennzeichnen. Dieses „Like“ erscheint wiederum bei allen, die mit demjenigen befreundet sind, der „Gefällt mir“ angeklickt hat, die Aktion wird also viral. Je mehr Nutzer „Gefällt mir“ anklicken, desto größer wird das Netzwerk der Seite. Dabei gilt: Je mehr Mitarbeiter ihre Freundeskreise zum „Liken“ einladen, desto schneller und weiter verbreitet sich die Seite. Wie bekomme ich Nutzer dazu, meine Seite regelmäßig zu besuchen? Nichts ist schlimmer für einen Facebook-Auftritt als Stillstand. Wenn auf der Seite nichts passiert, wird sie innerhalb kürzester Zeit auch nicht mehr aufgerufen. Die Seite muss also täglich gepflegt werden. Das klingt aufwendig... Natürlich entsteht dadurch ein gewisser Aufwand. Es können aber mehrere Mitarbeiter als Administratoren eingesetzt werden. Dann verteilt sich die Arbeit. Und was könnte man dann posten? Die Mischung macht´s! Aktuelle Artikel rund ums Thema Zeitarbeit peppen den eigenen Auftritt gehörig auf, bieten Lesestoff, klären auf und tragen somit auch zur Verbesserung des Images bei. Einseitigkeit sollte tunlichst vermieden werden – eine Seite, auf der nur Stellenangebote stehen, wird nicht lange überleben. Das klingt noch aufwendiger… Das stimmt nur bedingt. Denn die einfachste Variante ist es, die beiden Facebook-Präsenzen des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) zu nutzen: In der Gruppe „Moderne Zeitarbeit“ und auf der Seite „Faire Zeitarbeit“ erscheinen täglich neue Beiträge, die bequem und ohne großen Aufwand genutzt werden können, indem man lediglich auf „Teilen“ klickt. Um die Seite noch lebendiger zu gestalten, sollte Besuchern die Möglichkeit gegeben werden, Beiträge auch selbst kommentieren zu können. Sperrt man diese Form der Kommunikation, bleiben Besucher ebenfalls recht schnell weg. Könnten denn dann nicht auch unerwünschte Beiträge auf meiner Seite erscheinen? Das kann passieren. Manchmal streifen „Trolle“ durchs Internet, die Postings gerne mit aggressiven und negativen Kommentaren begleiten. Bewährt hat sich die Methode, diese Besucher einfach zu sperren und solcherlei Beiträge unmittelbar zu löschen. Bei inhaltlichen Diskussionen gilt es, sachlich und objektiv zu bleiben. Lassen sich Zeitgenossen gar nicht beruhigen, besteht noch die Alternative, sie mit einer persönlichen Nachricht direkt anzuschreiben, um zu deeskalieren und die Situation zu klären. Vernünftige Diskussionsrunden wirken sich indes positiv aus – der Arbeitgeber wird als Ansprechpartner der Branche wahrgenommen. Gibt es sonst noch einen Tipp, um der Facebook-Seite „das gewisse Etwas“ zu verleihen? Als recht förderlich hat sich beispielsweise die Nutzung von Videos erwiesen. Auch dafür stellt der iGZ seinen Mitgliedern Material in Form von Erklärfilmen zur Zeitarbeit bereit, das dafür genutzt werden kann. Das sind ja schon viele gute Ideen. Aber wie kann ich mein Wissen vertiefen? Um soziale Medien wie Facebook und Xing professionell zum Recruiting auszuschöpfen, veranstaltet der iGZ regelmäßig Seminare, die vertiefend in die Thematik einführen. Gerne! Vielen Dank, Herr Linke! 12 13

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