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Z direkt! 03-2020

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16 TITELTHEMA iGZ-AWARD:

16 TITELTHEMA iGZ-AWARD: Ausgezeichnetes Engagement „Unternehmerische Verantwortung für Mitarbeitende“ ist die große Überschrift des iGZ-Awards, mit dem der Verband alle zwei Jahre Mitgliedsunternehmen auszeichnet, die sich in besonderer Weise um ihre Mitarbeiter verdient gemacht haben. Deshalb stehen nicht nur die Firmenvertreter, sondern auch ihre Mitarbeitenden bei der Preisverleihung im Rampenlicht. Beim nächsten Festakt, der für den 22. März 2021 in Münster geplant ist, liegt der Fokus noch stärker als bisher auf Corporate Social Responsibility (CSR).

Z direkt! 03/2020 TITELTHEMA 17 Die eingereichten Projekte müssen zum Kerngeschäft der Zeitarbeit passen und die externen oder internen Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellen. Ziel der Projekte soll es sein, dass sowohl das Unternehmen als auch die beteiligten Personen nachhaltig davon profitieren. Die Palette möglicher Maßnahmen und Aktivitäten ist gerade in der Zeitarbeit riesig: Das können die Förderung von Mitarbeitenden mit besonderen Bedarfen sein, ehrenamtliches Engagement der Beschäftigten, ressourcenschonende Maßnahmen zum Klimaschutz oder moderne Arbeitsmodelle – um nur einige Beispiele zu nennen. Die Preisverleihungen 2017 und 2019 geben einen Eindruck von der Vielfalt des Engagements der iGZ-Mitgliedsunternehmen, das weit über die gesetzlichen Vorschriften hinausgeht. Wie kaum eine andere Branche zeichnet sich die Zeitarbeit durch ein Rundum-Engagement für ihre Mitarbeitenden aus – diese Branchenrealität in die Öffentlichkeit zu tragen, ist die Idee, die hinter dem Award steht. „Wir prämieren die Unternehmen, die CSR als Selbstverständlichkeit sehen“, erläutert der iGZ-Bundesvorsitzende Christian Baumann. „Jeder Unternehmer und jedes Unternehmen hat durch seine Geschäftstätigkeit Einfluss auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiter, auf Kunden, die Umwelt und das wirtschaftliche Umfeld.“ WAS ÄNDERT SICH 2021? Für den kommenden dritten Award wurde das Ausschreibungsverfahren modifiziert. Neu ist, dass jeder Kategorie ein inhaltlicher Schwerpunkt zugeordnet wird. In der Kategorie „kleine Unternehmen“ geht es um Projekte, die sich mit der individuellen Förderung von Arbeitskräften oder Maßnahmen der Weiterbildung und Qualifizierung beschäftigen. Bewerber mit einer „mittleren Unternehmensgröße“ können sich mit ihrem Engagement im Arbeits- und Gesundheitsschutz beteiligen. Bei „großen Unternehmen“ geht es darum, dass ihr Projekt Teil eines nachvollziehbaren CSR- Gesamtkonzeptes sein muss. Getreu dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ spielt diesmal auch die firmeneigene Kommunikation der Aktivitäten eine Rolle. HOCH JA, RUNTER NEIN Kleine und mittlere Unternehmen können sich dabei auch in den Themengebieten der größeren Unternehmen bewerben. So kann sich ein kleines Unternehmen auch für ein Projekt innerhalb einer CSR-Strategie bewerben, muss sich dann aber mit den Großen der Branche messen. Eine Bewerbung eines großen Unternehmens im Themenfeld „individuelle Förderung, Weiterbildung, Qualifizierung von Mitarbeitenden“ oder „Arbeits- und Gesundheitsschutz“ ist jedoch nicht möglich. Die unabhängige Jury setzt sich aus bekannten und neuen Gesichtern zusammen: Zeitarbeits-Experte Prof. Dr. Markus-Oliver Schwaab von der Hochschule Pforzheim und Dr. Alexandra Schmied von der Bertelsmann Stiftung haben auch bei den letzten beiden iGZ-Awards ihre Bewertungen abgegeben. Mit weiteren Jurymitgliedern ist der Verband im Gespräch. SO VIELFÄLTIG WIE DIE BRANCHE Das Engagement der bisherigen Gewinner war so vielfältig wie die Branche: So zum Beispiel setzt sich iGZ- Mitgliedsunternehmen pw Joel Personal aus Oberhof zusammen mit seinen Mitarbeitenden für Umweltschutz ein und beteiligt sich unter anderem beim jährlichen World Cleanup Day. Die Firma FLUXX aus Delmenhorst wurde für ihr außergewöhnliches Engagement bei der Integration von Bewerbern mit Behinderungen ausgezeichnet und die Erfurter GeAT AG konnte mit ihrer Willkommenszentrale für Geflüchtete überzeugen. „Ich war an vielen Stellen berührt und gerührt darüber, welche Schicksale in den Bewerbungen vorgestellt wurden und welche Lösungen die iGZ-Mitglieder gefunden haben“, fasste Jurymitglied Dr. Alexandra Schmied bei der Prämierung der ersten Gewinnerrunde zusammen. Wertschätzung sei in diesen Unternehmen nicht nur eine Floskel, sondern gelebte Praxis. AWARD MACHT ATTRAKTIV Wurde 2017 eine abstrakte Skulptur, die an einen Menschen erinnerte, verliehen, war es 2019 passend zur Branchen-Kampagne „Zeitarbeit: Eine gute Wahl.“ der grüne Rahmen. Gerade das Thema der unternehmerischen Verantwortung rückt bei Mitarbeitenden und Kunden immer mehr in den Fokus. Die Award-Gewinner profitieren von der Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes, die diverse Online- und Offline-Kanäle bedient, und können ihre eigene PR-Arbeit stärken. Nicht nur in den Geschäftsräumen, sondern auch auf der firmeneigenen Website und in den Social-Media-Kanälen lohnt es sich, mit dem iGZ-Award zu werben. Es ist immer noch zu wenig bekannt, was die Zeitarbeitsbranche leistet und wo sie nachhaltig handelt. Der iGZ-Award bietet den passenden Anlass, darüber zu berichten. JR | KV Sie möchten Ihr verantwortungsvolles Handeln auch ins rechte Licht rücken? Dann bewerben Sie sich bis zum 31. Dezember 2020. www.igz-award.de

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