Aufrufe
vor 4 Monaten

Z direkt 03-2018

  • Text
  • Ausbildung
  • Zeitarbeit
  • Unternehmen
  • Branche
  • Auszubildende
  • Zeitarbeitsbranche
  • Titelthema
  • Facebook
  • Zeitarbeitsunternehmen

Z

Z direkt! Titelthema Titelthema Z direkt! Geprüfter Personaldienstleistungsfachwirt und Geprüfter Betriebswirt Nach der PDK-Ausbildung ist noch lange nicht Schluss Karriere machen in der Zeitarbeit – das ist auch für interne Mitarbeiter eines Zeitarbeitsunternehmens möglich, denn nach der Ausbildung zu Personaldienstleistungskaufleuten (PDK) ist noch lange nicht Schluss. Seit 2012 gibt es die Zusatzausbildung „Geprüfter Personaldienstleistungsfachwirt“ (IHK). Sie richtet sich zum einen an erfahrene Mitarbeiter, die als Quereinsteiger in die Branche gekommen sind, und zum anderen an ausgebildete Personaldienstleistungskaufleute, die sich noch weiter qualifizieren möchten. Voraussetzung ist neben der PDK-Ausbildung mindestens ein Jahr Berufspraxis. Die Zeit während der Fortbildung zählt dabei übrigens auch als Berufspraxis. Alternativ reichen eine andere dreijährige kaufmännische Ausbildung und zwei Jahre Berufspraxis in der Zeitarbeitsbranche oder, dritte Möglichkeit, eine fünf Jahre währende praktische Erfahrung im Beruf. Lehrgänge Zur Vorbereitung auf die Prüfung bieten die Industrie- und Handelskammern sowie private Bildungseinrichtungen Lehrgänge an, die sich über rund 540 Unterrichtsstunden erstrecken. Bei einem berufsbegleitenden Präsenzunterricht dauert das rund ein Jahr und drei Monate bei einem Abend in der Woche plus einige Stunden samstags. Eine Förderung ist über das Aufstiegs-BAFöG realisierbar. Normalerweise werden 55,5 Prozent der Ausbildungskosten übernommen. Die Regelungen unterscheiden sich jedoch je nach Bundesland, in dem der Antrag auf Förderung gestellt wird. Qualifizierung Geprüfte Personaldienstleistungsfachwirte sind qualifiziert, in der Personaldienstleistungswirtschaft und in Organisationseinheiten anderer Unternehmen eigenständig verantwortliche Aufgaben zu übernehmen. Sie lernen zum Beispiel, wie sie die Marktchancen des Unternehmens besser nutzen können. Weitere Unterrichtsfelder sind Kunden- sowie Personalakquise, Personal- und Unternehmensführung sowie Auftragsbesetzung. Personaldienstleistungsfachwirte werden in der Planung, Steuerung und Kontrolle der Zeitarbeitsaktivitäten fit gemacht. Durch ein umfassendes Ver- ständnis von Kernprozessen der Personaldienst- leistungswirtschaft sowie durch ausgeprägte Problemlösungsfähigkeiten vor dem Hintergrund der Qualitätssicherung können sie komplexe Aufgaben eigenverantwortlich bearbeiten. Betriebswirt Nicht minder interessant ist die weitere Karriere als „Geprüfter Betriebswirt“ (IHK): Geprüfte Betriebswirte können unternehmerisch kompetent, zielgerichtet und verantwortungsvoll Lösungen für betriebswirtschaftliche Problemstellungen der Unternehmen entwickeln. Das gilt besonders mit Blick auf die Herausforderungen des internationalen Wettbewerbs. Vorbereitung Voraussetzung ist die bestandene Fortbildung zum Fachwirt oder Fachkaufmann. Die Vorbereitung hierzu wird ebenfalls von den Industrie- und Handelskammern sowie privaten Bildungseinrichtungen angeboten. Die Fortbildung erstreckt sich über circa 750 Unterrichtsstunden bei berufsbegleitendem Präsenzunterricht, umgerechnet rund zweieinhalb Jahre. Förderung Für die finanzielle Förderung gelten die gleichen Bedingungen wie bei der Ausbildung zum Personaldienstleistungsfachwirt. Weitere Informationen gibt´s auf der iGZ-Homepage unter „Weiterbildung“. Wolfram Linke Anzeige Anzeige Neue Version 7.9 verfügbar userfreundlicher prozessorientierter einfach besser Kontakt: 06421/9445-50 ERP-Lösung für Personaldienstleister ganzheitlich integrativ produktiv 26 www.timejob.de ein Produkt der

Z direkt!

© 2017, Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.