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Z direkt! Kurz berichtet VBG beschließt neues Prämienverfahren Die VBG-Vertreterversammlung hat ein neues Prämiensystem für die Zeitarbeitsbranche beschlossen. Seit dem 1. August werden tatsächlich durchgeführte Präventionsmaßnahmen, die der Vorbeugung von Unfällen am Arbeitsplatz dienen, gefördert. Dazu gehören Gehörschutzotoplastiken und Korrektionsschutzbrillen sowie Wiederholungs-/Wirksamkeitsbegutachtungen AMS und Sprachförderungen im Bereich Arbeitsschutz. Zeitarbeitsmarkt entwickelt sich positiv Im Juni 2015 zählte Bundesagentur für Arbeit 818.400 Zeitarbeitnehmer. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche um 39.000 (fünf Prozent) gestiegen. Auch beim Blick auf den Vormonat Mai (793.300) spiegelt sich der positive Trend wider: 25.100 Zeitarbeitskräfte mehr verzeichneten die Statistiker im monatlichen Vergleich. Mehr Erwerbstätige – weniger Arbeitszeit Erwerbstätige haben im zweiten Quartal 2015 insgesamt rund 13,8 Milliarden Stunden gearbeitet, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das bedeute eine leichte Zunahme um 0,6 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal. Ebenso sei die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent auf gut 42,8 Millionen gestiegen. Die Arbeitszeit pro Kopf sei im zweiten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,2 Prozent auf 323,1 Stunden gesunken. Zeitarbeitsunternehmen planen Personalaufbau Deutschlands Zeitarbeitsunternehmen sind optimistisch: Laut Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der DIHK steigern die Unternehmen ihre Beschäftigungsabsichten von zehn auf 30 Punkte. Parallel dazu schätzen die Firmen das Risiko der Arbeitskosten (52 nach zuvor 51 Prozent) und des Fachkräftemangels (82 nach zuvor 73 Prozent) leicht höher ein. „Wachstum zieht an, Euphorie bleibt aus“, lautet die Umfrage der DIHK, die damit auch gleichzeitig das Fazit der Industrie- und Handelskammern (IHK) in Deutschland darstellt. Für die Zeitarbeitsbranche stehen die Zeichen laut Umfrage auf Personalaufbau: Die Ausweitung des Personalbestandes dürfte ein Indiz dafür sein, dass die Zeitarbeitsfirmen künftig wieder eine verstärkte Nachfrage nach flexibler Beschäftigung erwarten. Gute Chancen für Techniker und Meister Akademiker sind weiterhin selten von Arbeitslosigkeit betroffen: Die Quote lag im Jahresdurchschnitt 2013 bei 2,5 Prozent. Auch die Arbeitslosenquote von Arbeitnehmern mit beruflicher Qualifikation war 2013 mit 5,1 Prozent vergleichsweise niedrig. Unter den Neue Mindestlöhne Die Tarifpartner einigten sich auf folgende Mindestlohnerhöhungen: Aus- und Weiterbildungsbranche seit 1. Januar 2015: 12,50 Euro (Ost), 13,35 Euro (West) ab 1. Januar 2016: 13,50 Euro (Ost), 14,00 Euro (West) ab 1. Januar 2017: 14,60 Euro (bundesweit) Geld- und Wertdienste (mobile Dienstleistungen) seit 1. Juli 2015: 10,92 bis 15,29 Euro ab 1. Januar 2016: 11,24 bis 15,73 Euro (je nach Bundesland) Geld- und Wertdienste (stationäre Dienstleistungen) seit 1. Juli 2015: 9,06 bis 12,56 Euro ab 1. Januar 2016: 9,33 bis 12,92 Euro (je nach Bundesland) 6

Anzeige Kurz berichtet Z direkt! Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung nahmen Techniker und Meister eine besondere Rolle ein: Sie waren im Schnitt weniger häufig erwerbslos als Akademiker. Dies geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Frühindikator leicht gestiegen Das IAB-Arbeitsmarktbarometer liegt im September weiter im leicht positiven Bereich. Gegenüber dem Vormonat ging der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) um 0,4 auf 100,6 Punkte zurück. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer zeigt damit eine stabile Tendenz der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit über die nächsten drei Monate an. Die wirtschaftlichen Turbulenzen in China sorgten zuletzt auch hierzulande für einen kleinen Dämpfer in der konjunkturellen Stimmung. Die Arbeitsagenturen sehen die Entwicklung der Arbeitslosigkeit aber nach wie vor robust. Im nächsten Jahr sei zwar zu erwarten, dass sich der Flüchtlingszustrom auch in der Arbeitslosigkeit niederschlage. Als Verschlechterung der Arbeitsmarktlage sei das aber nicht zu werten. Danke... ...für Ihren Besuch auf der Zukunft Personal 2015! Bayern bietet die meisten Stellen 3,2 Millionen Stellenanzeigen wurden im zweiten Quartal 2015 in Online-Jobbörsen veröffentlicht. Mit Abstand die meisten kamen aus Bayern (19,3 Prozent), Nordrhein-Westfalen (17,1 Prozent) und Baden- Württemberg (16,5 Prozent). In den übrigen Bundesländern lag der Anteil zwischen 0,6 Prozent (Saarland) und 7,9 Prozent (Berlin). Abfallwirtschaft seit 1. Juli 2015: 8,94 Euro (bundesweit) ab 1. Januar 2016: 9,10 Euro (bundesweit) Maren Letterhaus Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk seit 1. Mai 2015: 10,90 Euro (Ost), 11,30 Euro (West) ab 1. Mai 2016: 11,00 Euro (Ost), 11,35 Euro (West) ab 1. Mai 2017: 11,20 Euro (Ost), 11,40 Euro (West) ab 1. Mai 2018: 11,40 Euro (bundesweit) Sie wissen nun, dass 1 + 1 + 1 = 4 ist und können sofort vom LANDWEHR L1 Mehrwertprinzip profitieren! Termin verpasst? Kein Problem! Gerne erklären wir auch Ihnen, welches Mehr an Nutzen Sie durch den kombinierten Einsatz unserer Softwarelösungen haben. Neugierig? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf: 0 59 08 / 9 38-1 90 7 www.L1-LANDWEHR.de

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