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Z direkt! 02-2014

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Z direkt! Titelthema Aus beiden spricht hier das typisch deutsche Ordnungsdenken – ein (Vor-)Urteil, das auch Christian Ahrens mit einem Augenzwinkern entgegen gebracht wurde. Wo andere Urlaub machen Immo Hacke absolvierte letztes Jahr sein Praktikum in der Personalabteilung des Corinthia Palace Hotel and Spa, einem luxuriösen Urlaubsdomizil in Attard, Malta. Sein Einstieg wurde ihm durch eine maltesische Organisation erleichtert, die ihn mit allen wichtigen nationalen Informationen versorgte und ihm einen WG-Platz zusammen mit anderen ausländischen Praktikanten zur Verfügung stellte. Christian Ahrens hospitierte in London. Unterschiede Die beiden England-Praktikanten haben aber auch negative Seiten in der dortigen Personalarbeit entdeckt. Beide empfanden die Arbeitsweise als eher unstrukturiert, teilweise auch als zu offen, wenn es um personelle Interna ging. „An meinem ersten Arbeitstag wurde mir zuerst das gesamte Hotel gezeigt. Dann ging es in die Personalabteilung, wo ich Bewerbungen gesichtet, Gehaltsabrechnungen bearbeitet und zum Beispiel bei Bewerbungsgesprächen hospitiert habe“, schildert Hacke seine Praktikumsaufgaben. Die Bewerbungsgespräche fanden anders als in Deutschland in der Hotellobby statt. „Das war eine sehr entspannte Atmosphäre, die aber auch die nötige Seriosität hatte“, so Hacke. Seine Bilanz fällt durchweg positiv aus: „Ich würde jedem raten ein Auslandpraktikum zu machen. Ich habe viel Neues und sehr freundliche Menschen erlebt und neben Einblicken in eine andere Kultur auch Einblicke in die dortige Berufswelt gewonnen. Außerdem war es eine gute Möglichkeit, den fremdsprachlichen Wortschatz zu festigen und auszubauen. Ich weiß jetzt, dass ich mich im Ausland unter ungewohnten Bedingungen zurecht finden kann.“ 18 18

Titelthema .... Z direkt! Immo Hacke mit seinen maltesischen Kolleginnen. Positives Resümee Alle Auszubildenden haben einerseits ihre Englischkenntnisse verbessert, andererseits Erfahrungen in der ausländischen Personalarbeit gesammelt und gelernt, mit anderen Kulturen im Arbeitsleben zurecht zu kommen. Letztlich haben damit alle erfolgreich an ihrer Karriere gefeilt. Ihr Resümee fällt dementsprechend positiv aus: Alle PDK möchten ihr Praktikum nicht missen und sie würden jedem Azubi raten, für eine Weile ins Ausland zu gehen. PDK-Praktikumsprogramm der Berufsschule Bergedorf Projektkoordinatorin Susanne Schulz susanne.schulz@bsbp-bergedorf.org Weitere Informationen unter www.praktikumineuropa.de Dr. Jenny Rohlmann Anzeige 19

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