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Tarifverträge 2010-2013

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Tarifwerk 30 31

Tarifwerk 30 31 Tarifwerk §6 §5 Arbeitsbefreiung 5.1. Soweit dieser Tarifvertrag nichts anderes bestimmt, Bezüglich der Buchstaben b), c) und d) gelten die Regelungen entsprechend auch für Arbeitnehmer in eheähn- gilt der Grundsatz, dass nur geleistete Arbeit vergütet wird. licher Lebensgemeinschaft. 5.2. In unmittelbarem Zusammenhang mit den nachstehenden Ereignissen ist dem Arbeitnehmer bezahlte stehen nach einer Betriebszugehörigkeit von 6 Monaten. Die Ansprüche auf Freistellung nach Buchstaben a) – d) be- Freistellung von der Arbeit ohne Anrechnung auf den Bezahlte Freistellung wird auf vorherigen schriftlichen Antrag gewährt und ist vom Arbeitnehmer mit Dokumenten Urlaub zu gewähren: a. bei eigener Eheschließung oder Eintragung einer nachzuweisen. Der Nachweis ist spätestens innerhalb von eingetragenen Lebensgemeinschaft 1 Tag zwei Wochen nach dem Ereignis beizubringen. b. bei Niederkunft der Ehefrau 1 Tag c. bei Tod des mit dem Arbeitnehmer in häuslicher Damit sind alle Anlässe aus § 616 BGB kompensiert. Gemeinschaft lebenden Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartners 2 Tage d. bei Tod eines Elternteils oder eines Kindes 1 Tag e. bei Umzug auf Veranlassung des Arbeitgebers 1 Tag f. bei Erfüllung gesetzlich auferlegter Pflichten aus öffentlichen Ehrenämtern für die notwendige ausfallende Arbeitszeit. Soweit Erstattungsanspruch besteht, entfällt in dieser Höhe der Anspruch auf das Arbeitsentgelt. Urlaub 6.1. Urlaubsgewährung Die Urlaubsgewährung richtet sich nach den Regelungen des Bundesurlaubsgesetzes. Urlaubstermine können jeweils nur im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber festgelegt werden. 6.2. Urlaubsanspruch 6.2.1. Der Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers erhöht sich mit zunehmender Dauer der Betriebszugehörigkeit. Der Arbeitnehmer erhält, berechnet nach der Dauer des ununterbrochenen Bestehens des Arbeitsverhältnisses (vgl. PN 5;6) im ersten Jahr einen Jahresurlaub von 24 Arbeitstagen, im zweiten Jahr einen Jahresurlaub von 25 Arbeitstagen, im dritten Jahr einen Jahresurlaub von 26 Arbeitstagen, im vierten Jahr einen Jahresurlaub von 28 Arbeitstagen, ab dem fünften Jahr einen Jahresurlaub von 30 Arbeitstagen. Bei Ausscheiden innerhalb der ersten sechs Monate des Bestehens des Beschäftigungsverhältnisses erwirbt der Arbeitnehmer Urlaubsanspruch gemäß Bundesurlaubsgesetz. 6.2.2. Für Teilzeitbeschäftigte ist der Jahresurlaub anteilig zu berechnen. 6.2.3. Scheidet der Arbeitnehmer im Laufe eines Kalenderjahres aus dem Unternehmen aus oder tritt er im Laufe eines Kalenderjahres ein, so erhält er für jeden vollen Monat des Bestehens des Beschäftigungsverhältnisses ein Zwölftel des ihm zustehenden Jahresurlaubs. 6.2.4. Der Urlaubsanspruch erlischt nach Ablauf des Kalenderjahres, wenn er nicht zuvor erfolglos geltend gemacht wurde oder aus betrieblichen Gründen oder wegen Krankheit nicht genommen werden konnte. In den genannten Fällen wird der Resturlaub in das Folgejahr übertragen. Wird dieser Resturlaub durch den Arbeitnehmer nicht bis spätestens zum 31.03. des Folgejahres in Anspruch genommen werden, erlischt der Anspruch zu diesem Zeitpunkt. Wenn Urlaub wegen einer Langzeitarbeitsunfähigkeit nicht genommen werden konnte, auch nicht bis zum 31.03. des Folgejahres, so verfällt der Anspruch. 6.3. Urlaubsentgelt Das Urlaubsentgelt errechnet sich aus dem in den Entgelttabellen festgelegten Tarifentgelt auf der Basis der regelmäßigen monatlichen Arbeitszeit. Darüber hinausgehende Zulagen und Zuschläge bleiben unberücksichtigt (vgl. jedoch PN 8). Manteltarifvertrag Manteltarifvertrag

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