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Tarifverträge 2010-2013

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Tarifwerk 26 27

Tarifwerk 26 27 Tarifwerk §3 Arbeitszeit 3.1. Arbeitszeit 3.1.3. Die monatliche Arbeitszeit wird an die des Entlei- 3.2. Arbeitzeitkonto Arbeitgeber innerhalb von 4 Wochen dem Freizeitersu- hers angepasst. Beginn und Ende der täglichen Arbeits- chen nachzukommen. 3.1.1. Die individuelle regelmäßige monatliche Arbeits- zeit einschließlich der Pausen und die Verteilung der Ar- 3.2.1. Für jeden Arbeitnehmer wird ein Arbeitszeitkonto Darüber hinaus erfolgt der Freizeitausgleich nach den zeit beträgt für Vollzeitbeschäftigte 151,67 Stunden. beitszeit auf die einzelnen Wochentage richten sich nach eingerichtet. Auf dieses Konto werden die Arbeitsstun- Wünschen des Arbeitnehmers in Absprache mit dem Das entspricht einer durchschnittlichen wöchentlichen den im jeweiligen Entleiherbetrieb gültigen Regelungen den übertragen, die über die regelmäßige Arbeitszeit Arbeitgeber und unter Berücksichtigung betrieblicher Arbeitszeit von 35 Stunden. bzw. Anforderungen des Entleihers. pro Monat hinaus geleistet werden. Zulässig ist gleicher- Belange. Der Freizeitausgleich ist durch den Arbeitneh- maßen die Übertragung von Minusstunden. mer zu beantragen und bedarf der Genehmigung durch 3.1.2. Die individuelle regelmäßige Arbeitszeit pro Mo- 3.1.4. Bei Einsatz in vollkontinuierlicher Schichtarbeit den Arbeitgeber. nat richtet sich nach der Anzahl der Arbeitstage. (Contischicht) oder einem vergleichbaren anderen 3.2.2. Es dürfen nur so viele Stunden auf das Arbeits- Schichtmodell des Entleihers gilt für den Arbeitnehmer zeitkonto übertragen werden, dass die Grenzwerte von Fallen Zeiten, in denen Stundenguthaben durch bean- In Monaten mit das Arbeitszeit- / Zuschlagsmodell des Entleihers nur, maximal 150 Plusstunden und 21 Minusstunden nicht tragte und festgelegte Freizeit ausgeglichen werden, 20 Arbeitstagen beträgt die Monatsarbeitszeit 140 Std. wenn ein voller Zyklus durchlaufen wird. Wird kein voller überschritten werden. mit Zeiten einer Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers 21 Arbeitstagen beträgt die Monatsarbeitszeit 147 Std. Zyklus durchlaufen, gilt für diesen Zeitraum der Durch- zusammen, so gilt die Freizeit als genommen, eine Rück- 22 Arbeitstagen beträgt die Monatsarbeitszeit 154 Std. schnitt der monatlichen Arbeitszeit zur Berechnung der 3.2.3. Die auf dem Arbeitszeitkonto aufgelaufenen übertragung in das Zeitguthaben erfolgt nicht. 23 Arbeitstagen beträgt die Monatsarbeitszeit 161 Std. geleisteten Stunden. Stunden werden durch Freizeit ausgeglichen (vgl. PN 9). Dabei können der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer 3.2.4. Bei Ausscheiden wird ein positives Zeitguthaben Arbeitnehmer, die auf eigenen Wunsch und aufgrund 3.1.5. An Heiligabend und Silvester endet die Arbeitszeit in jedem Kalendermonat über jeweils zwei Arbeitstage ausgezahlt, ein negatives Zeitguthaben wird mit Entgel- betrieblicher Möglichkeiten mit einer geringeren als der um 14.00 Uhr. Für Arbeiten darüber hinaus gilt die Zu- Zeitguthaben frei verfügen. Eine Verfügung durch den tansprüchen verrechnet bzw. ist zurückzuzahlen. Der tariflichen wöchentlichen Arbeitszeit gemäß § 3.1.1. be- schlagsregelung für Feiertage. Beide Tage können unab- Arbeitgeber darf nicht zu einem negativen Zeitguthaben Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer die Möglichkeit zu schäftigt werden, sind Teilzeitbeschäftigte. Die regelmä- hängig von den Bestimmungen gemäß § 3.2.3. über das des Arbeitnehmers führen. geben, ein negatives Zeitguthaben auch durch Arbeit ßige Arbeitszeit pro Monat berechnet sich dann anteilig. Arbeitszeitkonto oder das Urlaubskonto als freie Tage auszugleichen. Teilzeitbeschäftigte haben im Rahmen ihres Arbeitsver- entgolten werden. Die Freizeitgewährung ist spätestens 2 Arbeitstage vor trages die gleichen tariflichen Rechte und Pflichten wie Antritt vom Arbeitnehmer beim Arbeitgeber zu beantra- Vollzeitbeschäftigte, soweit sich aus den Tarifverträgen gen und kann nur aus dringenden betrieblichen Grün- nichts anderes ergibt. den abgelehnt werden. In einem solchen Falle hat der Manteltarifvertrag Manteltarifvertrag

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