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iGZ-Broschüren PDK-Azubi-PDK-Onboarding

Wie „ticken“

Wie „ticken“ Bewerber der Generation Z ? Die Generation Z („Gen Z“), nach der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg auch „Generation Greta“ genannt, hat in der Regel eine sehr positive Berufsperspektive und weiß, dass sie gebraucht wird. Entsprechend selbstbewusst tritt sie auf. Die Arbeitgeber ihrer Wahl sollen aus Sicht von rund 30 Prozent der jungen Menschen ethisch einwandfreie Arbeitsbedingungen bieten und sich vorzugsweise im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) engagieren. Das heißt, sie sollen nach Möglichkeit gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wie sie sich zum Beispiel im sparsamen Einsatz natürlicher Ressourcen, in Beiträgen zum Klimaschutz oder in verantwortungsvoller Personalentwicklung niederschlägt. Wichtig ist, sich klarzumachen, dass eine werbende Grundhaltung erforderlich ist, um junge Leute, die nach ihrer Ausbildung die Wahl zwischen vielen Arbeitgebern haben, für sich zu gewinnen. Vertreter der Generation Z, die mit digitaler Kommunikation aufgewachsen sind, schätzen vor allem persönliche Beziehungen. Sie wollen individuell und authentisch angesprochen werden und das Gefühl haben, dass sie mit ihren Stärken und Schwächen gesehen werden. Ihnen geht es nicht darum, sich bestmöglich zu verkaufen, sondern die Ausbildungsstelle zu finden, die am besten zu ihnen passt. Die Auszubildenden selbst wollen ebenfalls einen Mehrwert liefern. Daher sind sinnvolle Aufgaben für sie ebenso wichtig, wie ein wertschätzender Führungsstil und eine gute Integration ins Team. Vertreter der „Gen Z“ streben eine Work- Life-Balance an, also die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Dazu passt ihr Bedürfnis nach Freiraum. Flexible Arbeitszeiten kommen ihnen entgegen. WORK- LIFE- BALANCE 6

Was erwarten die Azubis von ihrem Ausbildungsbetrieb? Für die Auszubildenden sagt der erste Tag viel über die grundsätzliche Art und Weise aus, wie man ihnen im Unternehmen begegnet. Sie erwarten ein kollegiales Miteinander und einen offenen Umgang. Planen Sie daher den ersten Tag besonders sorgfältig. Überlegen Sie sich zum Beispiel ein kleines Begrüßungsgeschenk, als Zeichen, dass Sie den Azubi freudig erwarten. Bereiten Sie außerdem eine Information vor, in der Sie Ihren Mitarbeitern den neuen Kollegen vorstellen. Da der eigene Arbeitsplatz neben der funktionalen noch eine Bedeutung als sicherer Hafen und Rückzugsort hat, sollte er von Beginn an voll ausgestattet bereitstehen. Von hier aus können die jungen Azubis in verschiedene andere Bereiche des Hauses hineinschnuppern. Wichtige Stationen sind dabei die Personalsachbearbeitung und die Lohnbuchhaltung sowie die Bereiche Vertrieb und Recruiting. übertragen Sie ihnen diese! Lassen Sie sie teilhaben, wenn Sie Bewerbungsgespräche führen. Und ermöglichen Sie Ihren Azubis, eine Vorauswahl bei den Bewerbern zu treffen. Grundsätzlich haben die Themen Sicherheit und Gesundheitsschutz in der Personaldienstleistungsbranche einen hohen Stellenwert. Als gesetzliche Unfallversicherung der Branche bietet die VBG regelmäßig Seminare zur „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ speziell für angehende Personaldienstleistungskaufleute an. Danach verfügen die Auszubildenden über eine bessere Kenntnis von Gefährdungssituationen und Schutzmaßnahmen, was gerade in der Zeitarbeit unerlässlich ist. Die Auszubildenden haben sich bewusst für eine berufliche Richtung entschieden, bei der es um die Übernahme von Verantwortung geht. Also 7

Z direkt!

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