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Ausgabe 3/2012:

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anzeige zeitarbeit: Die chance für Diplom-Sozialpädagogen Suchen Sie noch motivierte Zeitarbeiter? Die Idee, Sozialpädagogen per Zeitarbeit zu überlassen, trug Volker Schilling schon seit Mitte der 90-er Jahre mit sich herum. Am 1. April 2008 war es dann soweit: Schilling, Niederlassungsleiter der diwa Personalservice GmbH und Fachbereichsleiter Pädagogik in Eschborn, schickte die ersten Sozialpädagogen in soziale Einrichtungen: „Die Idee kam im öffentlichen Dienst sehr gut an“, erinnert er sich, „denn es gibt Vakanzen, bei denen die Träger sehr schnell reagieren müssen“. Mittlerweile hat die diwa das Konzept in zehn von ihren 27 Standorten implementiert – 180 Mitarbeiter arbeiten in diesem Bereich. „Wir überlassen grundsätzlich nur Fachpersonal, in der Regel sind die Mitarbeiter Diplom-Sozialpädagogen oder staatlich anerkannte Erzieher“, betont Frank Walther, Niederlassungs- und Fachbereichsleiter Pädagogik in Köln. Nicht- Fachkräfte könnten allein schon aus Haftungsgründen nicht in die Kindertagesstätten und Grundschulen geschickt werden, das werde auch von den Trägern nicht akzeptiert. Doch welche Pädagogen entscheiden sich für den Schritt in die Zeitarbeit? „Wir haben viele ältere Mitarbeiter über 50 Jahre“, erläutert Schilling, „die nach einer neuen Perspektive suchen“. Diese Kollegen seien zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung oft nicht arbeitslos, sondern wollten sich umorientieren. Probleme bei der Übernahme selbst von über 60-Jährigen gebe es nicht: „Im Gegenteil, diese Kollegen sind heiß begehrt, weil sie nicht nur über ein sehr hohes Maß an Routine verfügen, sondern auch hochqualifiziert sind“, nennt Schilling Beispiele aus der Praxis. Gerne werde die Zeitarbeit zudem zum Wiedereinstieg nach dem Mutterschutz genutzt – „und stark ist auch die Berufseinsteigergruppe, die Zeitarbeit nutzt, um Perspektiven zu entwickeln“, ergänzt Walther. Den Berufsanfängern sei es wichtig, verschiedene Konzepte kennenzulernen. „Wir müssen unseren Mitarbeitern auch etwas bieten, was ihnen der Träger nicht bietet“, äußert diwa-Geschäftsführer Uwe Prell: „Über Zeitarbeit können sich die Berufseinsteiger erst einmal orientieren und sich mehrere Einrichtungen in aller Ruhe anschauen.“ Das liebe Geld spiele nur eine Nebenrolle. Die Abweichung zum Stammpersonal betrage höchstens zehn Prozent: „Wenn es keinen kleinen finanziellen Spielraum gäbe, fehlte auch der Anreiz zur Übernahme“, erläutert der Geschäftsführer die Intention – allerdings passiere es auch, dass der Zeitarbeitnehmer mehr verdiene, als der Mitarbeiter im Kundenunternehmen. „Häufig“, unterstreicht Walther dazu, „fungieren wir in der Pädagogik auch eher als Personalberater und weniger als Zeitarbeitsunternehmen“. Ziel dabei sei die Übernahme ins jeweilige Stammpersonal der Kunden. Prell erklärt: „Wir haben im Bereich Sozialpädagogik Übernahmequoten von über 60 Prozent.“ Die Übernahme orientiere sich aber auch an dem Budget des Trägers. Bei der Überlassung in Kitas und Grundschulen werde – allein schon aus Rücksicht auf die Kinder – stets längerfristig gedacht, unter sechs Wochen laufe gar nichts. „Die Institutionen nutzen diese Zeit um zu schauen, ob der Mitarbeiter ins Team passt, die Chemie stimmt und ob Fachwissen und Engagement wie auch Motivation vorhanden sind“, nennt Prell Gründe für die lange Einsatzdauer. Qualität und Professionalität sind stets oberstes Gebot: Es werden nur Mitarbeiter mit einwandfreiem Führungszeugnis eingestellt, und eine Gesundheitsuntersuchung gehöre ebenfalls zum Pflichtprogramm. Auf der anderen Seite sind auch die Personaldisponenten gefordert – die Personaldienstleistungskaufleute werden intensiv für dieses Thema geschult, müssen einen firmeninternen Abschlusstest absolvieren. Erst danach erhält der Standort per Zertifikat die Erlaubnis, im Bereich Sozialpädagogik aktiv zu werden. „Damit“, so Prell, „ist die qualifizierte Arbeit in unseren Niederlassungen gewährleistet“. Demnächst solle dieses Angebot forciert werden – geplant ist der Sektor Sozialpädagogik für 15 Standorte. „Und das Schönste an der Überlassung in die Kitas ist“, freut sich Schilling, „dass in den Einrichtungen überhaupt kein Unterschied zwischen Stammpersonal und Zeitarbeitnehmern gemacht wird und sich Kollegen, Eltern und Kinder immer freuen, wenn eine neue Betreuerin kommt“. Wolfram Linke mehr als 3 Mio Besucher jährlich über 93.000 Bewerbungen pro Jahr Suche auf 27 Städtejobportalen Den Richtigen finden Sie bei uns! Deutschlands größter Jobbörse für die Zeitarbeitsbranche Kontaktieren Sie uns! (030) 4372 5311 | timeworkers.de info@timeworkers.de 12 13

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