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Ausgabe 3/2010:

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DAS NEUE

DAS NEUE iGZ-DGB-TARIFWERK – FAIRE LÖHNE FÜR FAIRE ARBEIT reportage „Ich fühle mich vollkommen gerecht entlohnt“, sagt Johannes Vorfeld mit Blick auf seine Eingruppierung gemäß des iGZ-DGB-Tarifvertrages. Über die Erhöhung auf Basis der neuen Tarifvereinbarung ab dem 1. Juli freut sich der Mitarbeiter des iGZ-Mitgliedsunternehmens „at-work Fachpersonal“ natürlich. „SUPER CHANCE“ ERGREIFEN! ZEITARBEIT ALS „SUPER CHANCE“ „SUPER CHANCE“ ERGREIFEN! „SUPER CHANCE“ ERGREIFEN! ZEITARBEIT ALS „SUPER CHANCE“ ZEITARBEIT ALS „SUPER CHANCE“ Des einen Freud – des anderen Arbeit: Die Geschäftsführer Carsten Ahrens und Christoph Fieber mussten einige Extraschichten einlegen, um ihre Software auf die neuen Entgeltsätze zu ändern. Wirklicher Stress sei dabei allerdings nicht aufgekommen: „Wir zahlen traditionell zumeist übertariflich oder mit Zulage“, erläutert Ahrens. Firmenphilosophie und eine Selbstverständlichkeit seien bei ihnen eben faire Löhne. „Neben kompetenter Beratung sind für die Kundenunternehmen auch Qualifizierung und Motivation des Zeitarbeitnehmers wesentliche Aspekte“, weiß Ahrens aus Erfahrung. Und eine gerechte Entlohnung wirke sich auch auf die Motivation aus: Johannes Vorfeld beispielsweise verdient nun 10,16 Euro statt 9,52 Euro. In vier Stufen erhöht sich dieses Gehalt bis 1. November 2012 auf dann 10,81 Euro. Der neue iGZ-DGB-Tarifvertrag gilt bis 2013. Vorfeld freut sich nicht nur aus diesem Grund: Nach dem Abitur begann er im Münsterland eine zweieinhalbjährige Ausbildung zum Industriekaufmann. „Meine Ausbildungsfirma hat mich dann für vier Monate fest übernommen, und da habe ich wesentlich weniger verdient als jetzt“, empfiehlt er die Zeitarbeit als „Super-Chance“ gerade auch für Berufseinsteiger. Die Eingruppierung in die Entgeltgruppe 4 hat der 25-Jährige aber auch ein wenig sich selbst zu verdanken, verlangt sie doch eigentlich eine dreijährige Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung. Carsten Ahrens, iGZ-Regionalkreisleiter, erkannte das Potenzial seines neuen Mitarbeiters und bot ihm in Absprache mit dem Kundenunternehmen, in dem Vorfeld nun beschäftigt ist, die höhere Entlohnung an. Ein dreimonatiger Einsatz sollte es werden – nun winkt dem Berufseinsteiger bereits die Übernahme ins Stammpersonal des Kundenbetriebes: „Meine Gruppenleiterin ist sehr zufrieden und hat mir entsprechend die Übernahme in Aussicht gestellt“, ist der Münsteraner stolz. Wen wundert’s: „Wir werden überhaupt nicht als Zeitarbeitnehmer behandelt, es gibt keinerlei Unterschiede zwischen den Kollegen“, betont Vorfeld, dass die Chemie stimmt. Dabei geriet er eher durch Zufall an diesen beruflichen Volltreffer – nach seinem Viermonatsjob arbeitslos gemeldet, hatte er sich ursprünglich über das Onlineportal der Bundesagentur für Arbeit auf eine ganz andere Stelle beworben. Ahrens las die Bewerbung, wurde aufmerksam und meldete sich bei Johannes Vorfeld. „Bei anderen Ausschreibungen wird immer mehrjährige Berufserfahrung gefordert, die ich ja nicht hatte. Anders in der Zeitarbeit – das ist definitiv eine sehr gute Gelegenheit, berufliche Erfahrungen zu sammeln“, stellt der Industriekaufmann zufrieden fest. Seinen jetzigen Job könne er sich auf jeden Fall längerfristig als Perspektive vorstellen: „Das Unternehmen hat interessante und komplexe Produkte. Meine Aufgaben sind die Auftragsbearbeitung und Auslieferung“, unterstreicht er sein Engagement. Wolfram Linke Das neue iGZ-DGB-Tarifwerk kann auf den Internetseiten des iGZ unter: http://www.ig-zeitarbeit.de/tarifvertrag heruntergeladen, oder als Printversion in der iGZ-Bundesgeschäftsstelle (Tel.: 0251 98112-0) geordert werden. 8 9

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