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Ausgabe 3/2007:

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landeskongress

landeskongress ERFOLGREICHE PREMIERE IN HESSEN Dass sich Hessen nicht nur im Zentrum der Bundesrepublik, sondern auch in der Mitte des Zeitarbeitarbeitsgeschehens befindet, konnten die 200 Besucher des ersten hessischen iGZ-Landeskongresses am 20. November in Bad Homburg erleben. Vertreter von Mitglieds- aber auch Nichtmitgliedsunternehmen sowie von Arbeitsagenturen, Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften waren gekommen, um sich über Neuigkeiten aus der Branche inner- und außerhalb Hessens zu informieren. 1. berufsbilder in der zeitarbeit AUFGABE: MARKETING, PRESSE, KOMMUNIKATION In einer Serie befasst sich Z direkt! mit typischen Berufsbildern aus dem internen Personalbe- reich eines Zeitarbeitsunternehmens. Hätte einer von ihnen bei Robert Lembke die Frage „Was bin ich?“ gestellt, hätte es das Rateteam sicher nicht leicht gehabt. Mit ein paar geschlossenen Fragen lässt sich das dynamische Tätigkeitsfeld der Kommunikationsmanager nämlich nur schwer abgrenzen. Gerade und vor allem in den Zeitarbeitsunternehmen ist das Kommunikationsmanagement eine besondere Herausforderung. Denn das Thema Zeitarbeit ist nicht nur inhaltlich sehr komplex, sondern wird darüber hinaus kontrovers und nicht selten emotional diskutiert. Häufig agieren die PR-Beauftragten als Strippenzieher hinter den Kulissen. Für Z direkt! machten sie eine Ausnahme und stellten sich und ihren Arbeitsbereich in kurzen Steckbriefen vor. Hannelore Prangenberg, selbstständige PR-Beraterin, Gess Unternehmensgruppe 2. 3. Ausbildung: kaufmännische Ausbildung, Journalismus, PR-Agentur. So beginne ich morgens meinen Arbeitstag: Ich rufe meine Mails ab und erstelle einen Plan für den neuen Tag. So läuft er in der Regel weiter: Zusammenarbeit mit der Presse, Organisation von Veranstaltungen; Besprechungen mit Auftraggebern und anderen Geschäftspartnern. Das ist die besondere Herausforderung: Der große Abwechslungsreichtum; in Sachen Zeitarbeit gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Presse teilweise schwierig und die Themenfindung nicht immer leicht. Ohne diese Fähigkeiten geht es nicht: Flexibilität, Selbstmotivation und Hartnäckigkeit. Das mag ich an meinem Beruf: Die Vielseitigkeit und die Begegnung mit interessanten Menschen. Tanja Kirchner, Bereichsleitung Marketing/ Kommunikation , Amadeus Fire AG 4. 5. 6. Ausbildung: Diplom-Betriebswirtin (FH) und Industriekauffrau. So beginne ich morgens meinen Arbeitstag: Mit einer Tasse Kaffee und dem Beantworten meiner Mails. So läuft er in der Regel weiter: Mit Marketingaufgaben oder der Aufbereitung von Themen bei Presseanfragen, dem Arrangieren und Vorberei- Isabell Schöpe, Marketing- und Pressereferentin, GeAT AG ten von Interviews und Presseanfragen. Das ist die besondere Herausforderung: Das Image der Zeitarbeit weiter auszubauen. Ohne diese Fähigkeiten geht es nicht: Konsequenz, Entscheidungsfreudigkeit und starke kommunikative Fähigkeiten. Das mag ich an meinem Beruf: Es wird nie langweilig, kein Tag läuft gleich ab. 1. Podiumsdiskussion mit Volker Homburg (iGZ-Bundesvorsitzender), Doris Bohle (Leiterin koordinierende Stelle Zeitarbeit bei der BA), Jürgen Ulber (Jurist beim Vorstand der IG Metall, Autor eines Basiskommentars zum AÜG) und Dr. Werner Scherer (Geschäftsführer der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände). 2. Fachausstellung „Dienstleister der Zeitarbeitsbranche“ im Foyer. 3. iGZ-Bundesgeschäftsführer Werner Stolz beleuchtete die Zukunft der Arbeitnehmerüberlassung vor dem Hintergrund gesetzgeberischer Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene. 4. Frank Kimmel, Fachgruppenleiter AÜG der Regionaldirektion Hessen berichtete über die aktuellen Aufgaben der Regionaldirektion und deren Prüfungsverhalten. 5. Dr. Martin Becker, Privatdozent an der Goethe Universität Frankfurt und Richter am Arbeitsgericht Frankfurt, erläutete die Tariflandschaft in der Arbeitnehmerüberlassung. 6. Organisierte und leitete den Kongress: Der iGZ-Landesbauftragte für Hessen, Holger Dahl. Ausbildung: Studium Personalmanagement (FH). So beginne ich morgens meinen Arbeitstag: Mit einem starken Kaffee und der Presseschau. So läuft der Arbeitstag in der Regel weiter: Treffen von Marketingmaßnahmen; Schreiben von Pressemitteilungen und –texten. Das ist die besondere Herausforderung: Den Kirsten Huppert, Bereichsleitung Kommunikation, Piening GmbH Personalservice Ausbildung: Studium Geschichte, Germanistik und Medienwissenschaft (M.A.); berufsbegleitende Weiterbildung zur geprüften PR-Beraterin. So beginne ich morgens meinen Arbeitstag: Mit einer Tasse Kaffee, dem Sichten der E-Mails und einer Presseschau. So läuft er in der Regel weiter: Mal stehen organisatorische Aufgaben, zum Beispiel für Werbemaßnahmen im Vordergrund, mal Presseanfragen oder die Arbeit an Artikeln. Spagat zwischen Arbeitnehmer- und Kundeninteressen zu meistern. Ohne diese Fähigkeiten geht es nicht: Flexibilität, Enthusiasmus, Kreativität. Das mag ich an meinem Beruf: Jeden Tag eine neue Herausforderung. Das ist die besondere Herausforderung: Da es sich bei Zeitarbeit um eine Dienstleistung und kein Produkt handelt, hat man nichts „in der Hand“, was man präsentieren kann. Darum muss man Bilder für ein abstraktes Thema finden. Ohne diese Fähigkeiten geht es nicht: Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität und Sprachsicherheit. Das mag ich an meinem Beruf: Es wird nie langweilig. 18 19

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