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Ausgabe 3/2006:

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| 18 19 | Mindestlohn I:

| 18 19 | Mindestlohn I: Abstimmung Mindestlohn II: Appell Mindestlohn III: Müntefering Mindestlohn I: iGZ-Mitglieder geben grünes Licht Grünes Licht für einen Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche gaben jetzt die Mitglieder des iGZ: Die Arbeitgeber stimmten auf ihrer Mitgliederversammlung am 22. Juni 2006 in Hannover für das Vertragswerk. Es sieht einen Mindestlohn für einfache Helfertätigkeiten von 7 Euro (6,10 Euro im Osten) in diesem Jahr vor. Im kommenden Jahr soll dieser dann auf 7,15 Euro (6,22 Euro Ost) steigen, 2008 ist ein Mindestlohn- Niveau von 7,31 Euro (6,36 Euro Ost) vorgesehen. Mindestlohn II: DGB-Landeschef appelliert Bei seinem Antrittsbesuch in der Münsteraner Bundesgeschäftsstelle des iGZ begrüßte der neue DGB-Landesvorsitzende Guntram Schneider den Tarifvertrag über Mindestarbeitsbedingungen in der Zeitarbeitsbranche. Gemeinsam mit iGZ-Bundesgeschäftsführer Werner Stolz richtete er einen Appell an die Bundesregierung nunmehr die rechtlichen Rahmenbedingungen durch eine Änderung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes entsprechend zu gestalten. Schneider bedankte sich ausdrücklich beim iGZ, der in Fragen der Sozialpartnerschaft mit den DGB-Gewerkschaften in der Zeitarbeitsbranche stets eine konstruktive Vorreiterrolle eingenommen habe. Mindestlohn III: Breite Front mit Müntefering Bei einem ersten Spitzengespräch mit Bundesarbeitsminister Franz Müntefering haben führende Branchenvertreter von iGZ und Bundesverband Zeitarbeit eine breite Front für einen Branchenmindestlohn gebildet: iGZ-Vize Georg Sommer, Parlamentarischer Staatssekretär Gerd Andres, iGZ- Bundesvorsitzender Volker Homburg, iGZ-Tarifexperte Holger Piening, Dr. Adrian Hurst, Bundesminister Franz Müntefering, Dieter Scheiff, Volker Enkerts und Thomas Bäumer (v.r.n.l.). Wettmeister werden geehrt Per Mausklick haben sich die knapp 100 Teilnehmer am WM- Tippspiel im Internet beteiligt. Im Rahmen der Imagearbeit für den neuen Ausbildungsberuf „Personaldienstleistungskaufmann“ hatten der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), der Bundesverband Zeitarbeit und das Trainingszentrum Zeitarbeit zu diesem Wettbewerb eingeladen. Jan Dirzus (Düsseldorf) hatte dabei den besten Riecher. Der Titelträger konnte seinen Preis, einen WM-Fußball, bei der Siegerehrung im Signal-Iduna-Park in Dortmund jedoch nicht persönlich entgegen nehmen. Dafür waren der Vizemeister Sascha Alexandrowicz (2.v.r.) und der Drittplazierte RA Andre Hohlweg (2.v.l.) vor Ort und nahmen aus den Händen von Bastian Pelka (l.; TZZ) und Marcel Speker (r.; iGZ) ihre Preise entgegen. Neue Tarifbroschüren sind der Renner Großer Beliebtheit erfreuen sich die neuen Tarifbroschüren. Nach dem neuen Tarifabschluss wurde die erste Auflage mit 30.000 Exemplaren gestartet. Darüber hinaus gibt es nun auch eine Kurzversion des Tarifwerkes als Klappkarte: Auch diese Startauflage von 10.000 war schnell vergriffen. Insgesamt sind bereits rund 100.000 iGZ-Tarifbroschüren gedruckt worden. Bestellungen für 1,00 Euro zzgl. MWSt nimmt Nicole Beylemans in der iGZ-Bundesgeschäftsstelle per Fax (02 51 / 9 81 12 28) entgegen. iGZ baut Netzwerk aus Der iGZ baut sein Netz an regionalen Mitgliedschaften weiter aus und ist Mitglied in der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände geworden. Darüber hinaus ist der iGZ Mitglied in der Landesvereinigung der Baden-Württembergischen Arbeitgeberverbände, in der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., in der Vereinigung der Arbeitgeberverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein, im Allgemeinen WM-Tippspiel Neue Tarifbroschüren iGZ-Bundesvorsitzender: V. Homburg Arbeitgeberverband von Bremen, im Unternehmerverband der Metallindustrie Bielefeld, in der Aktion Münsterland, im Verband deutscher Sicherheitsingenieure, in der Deutschen Gesellschaft für Personalführung, in der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement sowie im Bundesverband deutscher Pressesprecher. ANZEIGE Mindestlohn IV: Nahles unterstützt iGZ Die SPD-Arbeitsmarktexpertin Andrea Nahles unterstützt die Initiative des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) nach einem allgemeinverbindlichen Mindestlohn für die Branche. Das machte sie jetzt in einem Gespräch mit iGZ-Bundesgeschäftsführer Werner Stolz und iGZ-Pressesprecher Marcel Speker deutlich. Nachdem ein entsprechender Tarifvertrag kürzlich zum Abschluss gekommen ist, müsse nun in einem nächsten Schritt das Arbeitnehmerentsendegesetz geändert werden. Rolle der Fixkosten unterschiedlich In Deutschland nutzen Unternehmen die vielfältigen Möglichkeiten von Zeitarbeit anders als die große Mehrzahl ihrer Konkurrenten im Ausland. Hierzulande sieht über ein Drittel der Unternehmen (36 Prozent) den größten Vorteil in der Reduzierung der Fixkosten. International dagegen nennen nur 19 Prozent der Befragten niedrigere Fixkosten als wichtigsten Punkt bei der Entscheidung für Zeitpersonal. Dies ergab eine internationale Studie, die im Auftrag von Robert Half Finance & Accounting durchgeführt worden ist. Z direkt! Z direkt!

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