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Ausgabe 2/2011

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BUNDESVORSTAND

BUNDESVORSTAND BESTÄTIGT mitgliederversammlung DIE ZUKUNFT GESTALTEN landeskongress Mit Transparenz, konstruktiver Arbeit und vertrauensvollem Miteinander hat der Bundesvorstand des mitgliederstärksten Arbeitgeberverbandes der Zeitarbeitsbranche den iGZ nicht nur weit nach vorn gebracht, sondern er genießt auch das uneingeschränkte Vertrauen der Mitgliedsunternehmen: „Wir brauchen die Zeitarbeit zwingend und dringend, denn sie ist ein wertvolles arbeitsmarktpolitisches Instrument“ betonte Thomas Strobl, Generalsekretär der CDU Baden- Württemberg und Vorsitzender des Hartz IV-Vermittlungsausschusses, in seiner Rede auf dem fünften iGZ-Landeskongress in Stuttgart. Mit absoluter Mehrheit bestätigten die Teilnehmer der Mitgliederversammlung im Mai in München den gesamten Bundesvorstand in den Ämtern. Ariane Durian bleibt die erste Stimme des iGZ: Mit nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung wählten die Mitglieder die Karlsruher Unternehmerin erneut zur Bundesvorsitzenden. Auch ihre Stellvertreter, Holger Piening (Tarifpolitik) und Sven Kramer (arbeitsmarktpolitische Projekte), genießen das große Vertrauen der iGZ-Mitglieder und wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer entschieden sich die rund 300 Teilnehmer für Bettina Schiller (Presse / Marketing), Carsten Tesch (Finanzen), Martin Gehrke (VBG) und Michael Hacker (PDK, Weiterbildung). Weiterhin gehören dem Gremium qua Amt iGZ-Hauptgeschäftsführer RA Werner Stolz sowie die Sprecherin der iGZ-Landesbeauftragten, Anne Rosner, an. Der Bundesvorstand hat seine Hausaufgaben gemacht: Im Vorfeld der Vorstandswahlen präsentierten die Mitglieder des Gremiums ihre Rechenschaftsberichte – und konnten durchweg positive Bilanzen vermelden: Mit knapp 2.100 Mitgliedsunternehmen ist der iGZ mitgliederstärkster Verband der Zeitarbeitsbranche. Im April 2010 konnte nach erfolgreichen Verhandlungen ein neuer Tarifvertrag mit den Sozialpartnern unterschrieben werden, der mehrere in die Zukunft weisende Klauseln enthält. Neben dem umfangreichen und fest etablierten Seminarprogramm sorgte der iGZ auch in den Referaten Marketing und Presse für positive Schlagzeilen: Nicht nur die Veröffentlichungen haben sich in den vergangenen Jahren vervielfacht, sondern auch die relaunchte Internetseite erfährt mit durchschnittlich 1,2 Millionen Seitenaufrufen pro Monat positive Akzeptanz. Unmittelbar auf der Mitgliederversammlung präsentierte das iGZ-Vorstandsmitglied Bettina Schiller exklusiv zudem ein neues iPhone-App des iGZ, das für jeden iPhone-Nutzer kostenlos zur Verfügung steht. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde RA Werner Stolz für seine zehnjährige erfolgreiche Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer des iGZ geehrt. Ariane Durian dankte nicht nur dem gesamten Hauptamt, sondern auch allen ehrenamtlichen Funktionsträgern für ihr unermüdliches Engagement im Dienst des iGZ. Wolfram Linke Strobl unterstrich den Stellenwert der Zeitarbeit als Chance für dauerhafte Arbeitsverhältnisse. Eine vernünftige Bezahlung auf tariflicher Basis seien dafür ebenso unabdingbar wie der Mindestlohn als wirksame Unterschranke gegen Lohndumping und die kommende Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 1. Mai 2011. Mit dem dringenden Appell an die Zeitarbeitsbranche, jetzt zielgerichtet zu diskutieren wandte sich der iGZ-Hauptgeschäftsführer RA Werner Stolz eingangs des Kongresses an die rund 380 Teilnehmer. „Die Branche darf sich nicht in Sicherheit wiegen. Jetzt gilt es für Zeitarbeitgeberverbände und Gewerkschaften, gemeinsam Zeichen zu setzen und die Gelegenheit zu nutzen, die Zeitarbeit tarifvertraglich vernünftig für die Zukunft zu gestalten“, plädierte der Hauptgeschäftsführer für eine sachliche gemeinsame Diskussion. Zum Auftakt begrüßte der iGZ-Landesbeauftragte Armin Zeller die Teilnehmer. Auch er appellierte, jetzt gemeinsam aktiv zu werden und das Vertrauen der Politik in die Wirtschaft mit einer tarifvertraglichen Lösung für equal pay zu beantworten. Die iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian würdigte den unermüdlichen Einsatz von Hauptamt und iGZ-Funktionsträgern während der Hartz IV-Verhandlungen. Die Stimme des iGZ sei in Berlin gehört worden, stellte sie zufrieden fest. Burkhard Thost, Präsident der IHK Nordschwarzwald, stellte anschließend das stetig wachsende Problem des Fachkräftemangels dar. Mit der Integration ausländischer Mitarbeiter über Zeitarbeit beschäftigten sich die Referenten Semsettin Dökmetas und Yasin Cinar. Nicht minder großes Interesse fand das zweite Praxisforum, das unter der Überschrift „PDK-Ausbildung – eine (iGZ-) Erfolgsgeschichte“ stand. Unter anderem diskutierten die Auszubildenden Jessica Imm und Emanuel Langer, Susanne Lang, (IHK Karlsruhe), Rainer Moitz (Personalberater, PDK-Buchautor), Michael Hacker (iGZ-Bundesvorstand, PDK- Sachverständiger), und Marion Müller-Proff (Louis-Leitz-Schule Stuttgart), moderiert vom iGZ-Ehrenvorsitzenden, Dietmar Richter, die Thematik. Wolfram Linke 14 15

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