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Ausgabe 2/2010:

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DER LANGE LOGISTIKWEG

DER LANGE LOGISTIKWEG ZUM BUNDESKONGRESS bundeskongress „Den linken Fuß vier Zentimeter weiter nach vorn, die Finger weniger spreizen“ – ruhig gibt Rudolf Schubert die Anweisungen an seine Models. Seit vier Stunden dirigiert der Berufsfotograf seine Models über ein großes, abtressiertes Feld in der Eingangshalle des Flughafens Münster-Osnabrück zwischen zahllosen Scrabblesteinen hindurch. Dino Niemann Werbeagentur TEAM Wandres Ein Klick, das Foto ist im Kasten und erscheint prompt auf dem Display eines Laptops. Konzentriert und kritisch nehmen iGZ-Hauptgeschäftsführer RA Werner Stolz und Dino Niemann, Werbeagentur TEAM Wandres, das Bild unter die Lupe – immerhin gilt es, an diesem Samstagnachmittag das richtige Motiv für das Bühnenbild und die Einladungsflyer zum Bundeskongress in Bonn zu finden. Am Ende stehen elf Stunden Arbeit und Tausende von Fotos auf dem Habenkonto. Und das ist nur ein winziger Ausschnitt aus einer gewaltigen Logistikmaschine, die alle hauptamtlich Beschäftigten und die Mitarbeiter der münsterschen Werbeagentur TEAM Wandres monatelang auf Trab hält. Nach dem Fotoshooting werden entsprechend den iGZ-Vorgaben Entwürfe erstellt, in großer Runde diskutiert und schließlich ausgewählt. Das ist Teil des Kongressmarketings, das unter der Leitung von Dr. Jenny Rohlmann, Referat Marketing, ein einheitliches Bild ergeben muss: Vom Flyer bis zum Give-Away muss es eine runde Sache sein. Parallel dazu laufen bei Kirsten Redeker, iGZ-Referat Veranstaltungsmanagement, im wahrsten Sinn des Wortes die Telefone heiß: Hotels für die Teilnehmer aussuchen, Referenten einladen und Aussteller der Fachmesse „Dienstleister der Zeitarbeit“ koordinieren sind nur einige Aufgaben, die sie im Vorfeld des Bundeskongresses zu erledigen hat – kurzerhand dehnt sie ihre Arbeitswoche auf Samstag und Sonntag aus. „Nebenbei“ müssen 600 Namensschildchen gedruckt und „eingetütet“ werden, und mit dem Veranstaltungs- Hotel wird die Logistik besprochen. Wann steht wo welches Buffet auf den Tischen, wann ist Kaffeepause, welcher Kuchen wird gereicht – die Liste der zu klärenden Fragen ist schier endlos. Auch die Medien schlafen nie: Im Referat Presse (Wolfram Linke) häufen sich die Anfragen: „Können wir den Text nicht schon vorher schreiben?“ möchte eine große deutsche Presse-Agentur im Vorfeld wissen. Schnelligkeit ist – vor allem mit Blick auf den neuen Tarifvertrag – oberstes Gebot. Einladungen an die Medien werden verschickt, ein Filmteam will gebrieft sein und die Moderatorin des Bundeskongresses, Christiane Feist, wartet in München auf Input. Kein Problem – morgens hin, vier Stunden Einweisung in die Welt des iGZ, abends zurück. Derweil stellt die juristische Abteilung alle Informationen zu Rechtsfragen – und insbesondere zum neuen Tarifwerk aktuell zusammen – falls ein Referent ausfällt, steht das Referat Arbeits- und Tarifrecht gut gewappnet parat. Für die Buchhaltung, Nicole Beylemans, stehen ebenfalls Sonderschichten an – auf der Mitgliederversammlung steht auch der iGZ- Haushalt auf der Tagesordnung. Dann wird es spannend: Während das Team Wandres bereits am Montag mit dem Bühnenaufbau beginnt, reist das iGZ-Team am Dienstag mit drei Autos, vollgepackt mit Material, an. Einchecken, aufbauen: Am Eingang entsteht ein großer iGZ-Stand, an dem sich tags darauf die Teilnehmer eintragen, ihr Namenskärtchen und eine Tasche voller Infomaterial abholen können. Hinweisschilder werden aufgebaut, Aussteller eingewiesen und das Hotelpersonal dirigiert. Am nächsten Tag strömen die Massen, staunen über das Bühnenbild und freuen sich über den professionellen Ablauf. Hinter der Bühne herrscht rege Betriebsamkeit, wann kommt Ralf Brauksiepe, sind die Blumen für Frauke Schacht auch frisch, wo steht das Wässerchen für die Redner, funktionieren Beamer und Headsets – die iGZ-Mannschaft ist jetzt im Dauereinsatz. Die Medien stehen in der Tür – Interviews mit dem parlamentarischen Staatssekretär und Werner Stolz sind gewünscht, das Filmteam befragt derweil die Aussteller und dreht die Rede der iGZ-Bundesvorsitzenden Ariane Durian mit. Gegen 17.30 Uhr ertönt der Schlussgong, doch es ist noch lange nicht Schluss: Abbauen steht nun auf dem Zeitplan des iGZ. Info- und Messestände werden wieder in den Autos verstaut – der Rückweg nach Münster wartet noch auf die iGZ-Crew – und Kirsten Redeker überlegt bereits, wo der nächste Kongress stattfinden soll und ob es dort wohl noch ein freies Hotel gibt … Wolfram Linke Maritim Hotel Bonn Veranstaltungssaal 12 13

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