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Ausgabe 2/2008:

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Zukunftsfelder der

Zukunftsfelder der ZeitarbeitSbranche: Fairness, Qualität und Marktnähe Der iGZ: Ihr gutes Recht! „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“ Zum iGZ-Verbandsjubiläum gehört nicht nur der Blick zurück mit Stolz, sondern vor allem auch der Blick nach vorn, verbunden mit Antworten auf die Fragen: wo können wir im Servicebereich für unsere Mitgliedsunternehmen noch besser werden, der Branche zusätzliche Impulse geben und Zukunftschancen sichern helfen? Zunächst müssen wir uns gerade auch im öffentlichen Bewusstsein als faire Anbieter von Personaldienstleistungen dauerhaft etablieren. Dahinter steckt keineswegs Sozialromantik, sondern der partnerschaftliche Wille, in jeder Beziehung anständig auf den Arbeitsmärkten zu agieren, Tarifverträge einzuhalten, Weiterbildungsangebote und Karriereplanung für die Mitarbeiterschaft zu ermöglichen, aber auch selbst Ausbildungsplätze anzubieten, etwa für Personaldienstleistungskaufleute. Am Ende steht dann zufriedenes Personal („Zeitarbeit finde ich Klasse!“) und eine Kundschaft, die ihren Flexibilitätsbedarf mit motivierten Einsatzkräften abdecken kann. Auch die Qualitätsstandards sollten stetig in der Zeitarbeitsbranche verbessert werden. Gute Zeitarbeit hält nicht nur die gesetzlichen Vorgaben ein, sondern organisiert einen noch höheren Mehrwert. Ziel muss ein Marktniveau sein, bei dem Qualität von höchster Bedeutung ist und der Verrechnungspreis nur ein zweitrangiger Belang. Stil-, Vergütungs- und Umgangsfragen sind hierbei ebenso von Bedeutung wie Dienstleistungsfaktoren gegenüber dem Kundenunternehmen. Billig kann jeder – besser als die Konkurrenz zu sein ist schon schwieriger… Dies aber bringt Reputation, positives Image und allgemeine Anerkennung für die Zeitarbeitsbranche. Schmuddel war vorgestern – hocheffizienter und kompetenter Jobmotor ist die Zukunft! Gerade die beim iGZ organisierten mittelständischen Zeitarbeitsunternehmen zeichnen sich durch eine große Marktnähe aus: regional verwurzelt und spezialisiert aufgestellt. Dies verschafft Marktnähe und sichert Umsatzchancen. Antiquierte Verbotsstrukturen wie die noch nicht mögliche Überlassung ins Bauhauptgewerbe gehören endlich aufgehoben. Zum internationalen Fairplay gehören aber auch zwingend Tarif-Mindestlöhne, sonst sind unsere sozialen Standards nicht zu halten und schon gar nicht dynamisch anzupassen. Sonst kommen gerade die regionalen Anbieter unter die Dumping-Räder und es heißt dann: mal verliert man (Aufträge), mal gewinnen die anderen. Bei allen drei Zukunftsfeldern wird sich der iGZ auch zukünftig • durch mutige und innovative Ideen hervor tun, • den Trends nicht hinterher laufen, sondern sie aktiv mit gestalten, • den Mitgliedern kompetente Hilfen im Betriebsalltag anbieten, • im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit Zerrbildern Aufklärung entgegensetzen, • Sozialpartnerschaft fördern, aber einseitige Gewerkschaftspropaganda nicht dulden, • Bündnispartner für unsere Verbandsziele suchen, • den Organisationsgrad der Branche und damit die Schlagkraft erhöhen. Wenn uns dies auch in den nächsten zehn Jahren so gut wie jetzt gelingt, wird der iGZ seine Anziehungskraft als moderner Arbeitgeberverband stetig weiter ausbauen und an Akzeptanz weiter gewinnen. Wir wollen unseren Mitgliedern Zukunft garantieren: als jene Zeit, in der die Zeitarbeitsgeschäfte gut gehen, sie zufrieden mit dem iGZ sind und ihr berufliches Glück gesichert ist. RA Werner Stolz (iGZ-Bundesgeschäftsführer) Das juristische Fachreferat ist sicherlich dasjenige, das von den iGZ-Mitgliedern am häufigsten in Anspruch genommen wird. Ganz klar – weil Arbeitsrecht im Allgemeinen und Arbeitnehmerüberlassungsrecht im Speziellen für jedes Zeitarbeitsunternehmen die Grundlagen seines geschäftlichen Handelns sind. Die Rechtsabteilung des iGZ hilft, sich im Paragrafendschungel zu Recht zu finden. Dafür gibt es praktische Arbeitshilfen wie z.B. Musterverträge, Merkblätter, Stellungnahmen und andere rechtliche Informationsmaterialien, die allen Mitgliedern - stets griffbereit - online zur Verfügung stehen. Der iGZ sorgt dafür, dass seine Mitgliedsbetriebe rechtlich immer auf der sicheren Seite sind! Die Verbandsjuristen begleiten die Tarifverhandlungen, leiten Seminare zu nahezu allen Fragen des Zeitarbeitsrechts und leisten als Sprachrohr der Mitglieder gemeinsam mit dem Bundesgeschäftsführer und den Funktionsträgern des iGZ wichtige Lobbyarbeit. Ergänzend zu den umfangreichen Beratungsleistungen bietet das Rechtsreferat auch eine Schlichtungsstelle bei auftretenden Differenzen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern an. Wirft man einen genauen juristischen Blick auf diese Unstimmigkeiten, entpuppen sie sich meistens als Missverständnisse und können unbürokratisch aus dem Weg geräumt werden. (4) Sollten die vorbezeichneten Tarifverträge gekündigt oder in sonstiger Weise ihre Wirksamkeit verlieren, ohne dass neue Tarifverträge an ihre Stelle treten, bestimmen sich die Rechte und Pflichten der Parteien dieses Arbeitsvertrages jeweils nach den zuletzt zwischen den Tarifvertragsparteien vereinbarten Fassung. § 2 Tätigkeit / Pflichten des Mitarbeiters (1) Der Mitarbeiter wird entsprechend der Tätigkeit im Einsatzbetrieb eingestellt als ______________. (2) Der Arbeitgeber ist gemäß § 2.3. Satz 1 Entgeltrahmentarifvertrag berechtigt, dem Mitarbeiter vorübergehend andere Tätigkeiten zuzuweisen, die auch von weniger qualifizierten Kräften durchgeführt werden können. Macht er hiervon Gebrauch, so richtet sich die Vergütung nach § 2.3 Entgeltrahmentarifvertrag. (3) Der Mitarbeiter wird an verschiedenen Einsatzorten im Gebiet … bei Kundenbetrieben beschäftigt. Er ist bei Bedarf auch zur auswärtigen Arbeitsleistung verpflichtet. Der Arbeitgeber ist berechtigt, den Mitarbeiter jederzeit vom Kundeneinsatz abzuberufen und anderweitig einzusetzen. (4) Die geleisteten Arbeitsstunden sind vom Mitarbeiter pro Kunde und Kalenderwoche (alternativ: Kalendermonat) in die ausgehändigten Tätigkeitsnachweise einzutragen und vom Einsatzbetrieb mit Stempel und Unterschrift zu bestätigen. Die unterschriebenen Tätigkeitsnachweise sind umgehend, jeweils wöchentlich beim Arbeitgeber einzureichen. Kommt der Mitarbeiter dieser Pflicht nicht nach, so hat der Arbeitgeber ein Lohnzurückbehaltungsrecht. Telefonische Rechtsberatung gehört zum Servicepaket für iGZ-Mitglieder Die juristischen Fachreferenten stehen auch dem iGZ-Arbeitskreis Tarifpolitik mit Rat und Tat zur Seite Mit iGZ-Rechtsseminaren fit für die juristischen Tücken des Zeitarbeitsgeschäfts 26 27 Voraussetzung Die Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes sind vom Mitarbeiter einzuhalten. Wegezeit ist keine vergütungspflichtige Arbeitszeit. (3) Der Arbeitgeber behält sich vor, auch Mehrarbeit über den Rahmen der Normalarbeitszeit hinaus anzuordnen. Bei entsprechendem betrieblichem Bedarf ist der Mitarbeiter verpflichtet, in zumutbarem Maß zusätzliche Stunden über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus zu leisten. (4) Der Arbeitgeber richtet für den Mitarbeiter gemäß § 3 Ziff. 3.2 des Manteltarifvertrages ein Arbeitszeitkonto mit den dort aufgeführten Abwicklungsmodalitäten ein. § 4 Vergütung und Fälligkeit / Verrechnung außertariflicher Zulagen / Rückzahlungspflicht (1) Gemäß den in § 2 Absatz 1 festgelegten Tätigkeitsbezeichnungen wird der Mitarbeiter gem. § 3 Entgeltrahmentarifvertrag in die Entgeltgruppe _______________ eingruppiert. (2) Der Mitarbeiter erhält: - ein tarifliches Entgelt, dessen Höhe sich nach § 2 Entgelttarifvertrag i. V. m. §§ 4,5 Entgeltrahmentarifvertrag bemisst. Es beträgt derzeit: ----------------------------- ! - eine übertarifliche Zulage pro geleisteter Arbeitsstunde in Höhe von ______________ Euro. Die Vergütung ist jeweils zum ……. des Folgemonats auf ein vom Mitarbeiter anzugebendes Konto zu überweisen. tgelt mindert sich im Falle des em. § 3

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