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Ausgabe 2/2008:

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iGZ FAIRÄNDERT

iGZ FAIRÄNDERT ZEITARBEIT CHRONIK 1998-2008 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2004 1. März Stefan Sudmann verstärkt iGZ- Rechtsreferat 17. März Bert Dijkhuizen neuer iGZ-Bundesvorsitzender 29. Januar# Die vorläufige Tarifgemeinschaft zwischen iGZ und BZA scheitert Frühjahr iGZ protestiert gegen Ausbildungsplatzabgabe auch für die Zeitarbeitsbranche 1. April Dr. Martin Dreyer verstärkt iGZ- Rechtsreferat 8. Juli iGZ trägt zur sinkenden VBG- Beitragsbelastung bei Juli Neuer Verbandsservice: interner iGZ-Newsletter Sommer Verbandsumfrage bestätigt iGZ-Kurs 12. August iGZ trägt zur sinkenden VBG- Beitragsbelastung bei 20. Dezember Aufnahme neuer Entgelt-Tarifverhandlungen mit den DGB-Gewerkschaften 30. Dezember iGZ spendet für Opfer der Tsunami-Katastrophe in Südostasien Bert Dijkhuizen neuer iGZ-Bundesvorsitzender iGZ fordert Kurskorrektur beim PSA-Konzept Mit Blick auf den Insolvenzantrag des deutschen Ablegers der Vermittlungsfirma Maatwerk bekräftigt der iGZ-Bundesvorsitzende, Bert Dijkhuizen, noch einmal seine Kritik am Vergabeverfahren für PSA und forderte, die gesamte PSA-Konzeption noch einmal auf den Prüfstand zu stellen. Offensichtlich habe das Preiskriterium bei der PSA-Auftragsvergabe eine entscheidende Rolle gespielt und Qualitätsaspekte seien unterbewertet worden. „Denn wie könne es sein, dass eine nicht sachkundige Organisation wie Maatwerk diese große Zahl von PSA-Zuschlägen erhalten hat“, so Dijkhuizen. Auf der iGZ-Mitgliederversammlung im Vorfeld des iGZ-Bundeskongresses in Leipzig wird Bert Dijkhuizen (2. v. l. 3. Reihe) mit großer Mehrheit zum neuen iGZ-Bundesvorsitzenden gewählt. In Würdigung seiner Verdienste für den iGZ wird das Gründungsmitglied Dietmar Richter zum Ehrenvorsitzenden ernannt. iGZ protestiert gegen Ausbildungsplatzabgabe auch für die Zeitarbeitsbranche Auch der iGZ bringt sich in die Diskussionen über eine Ausbildungsplatzabgabe ein. Der Gesetzesentwurf sieht eine Ausbildungsabgabe vor, wenn ein Unternehmen nicht in einem Umfang von sieben Prozent seiner Mitarbeiter Auszubildende beschäftigt. Für die Zeitarbeitsbranche ein enormes Problem: Auf welche Weise sollen dort die Unternehmen sieben Prozent ihrer externen Arbeitsplätze mit Auszubildenden besetzen? Die Umsetzung dieses Vorschlags hätte zu einer nicht unempfindlichen Steigerung der Kosten geführt. Wegen des massiven Protestes in der Wirtschaft wird der Gesetzesentwurf aber schließlich noch einmal überarbeitet. Die Abgabe soll nicht erhoben werden, falls die Wirtschaftsverbände einen verbindlichen Ausbildungspakt beschließen, was einige Wochen später auch geschieht. Für die Zeitarbeit sind die Probleme damit noch nicht behoben. Anders als sie sind die PSA von der Pflicht zur Ausbildungsabgabe befreit. „Willkürlich, rein politisch motiviert und nicht nachvollziehbar“, so die Auffassung des iGZ. Am 9. Juli wird die Ausbildungsabgabe endgültig auf Eis gelegt. VBG-Beiträge sinken dank iGZ- Unterstützung Mit Wirkung ab dem 1. April wird die Rentenaltlast aus der ehemaligen DDR nicht mehr ausschließlich nach der Höhe der Gefahrklassen umgelegt, sondern nur noch zu 50 Prozent nach Gefahrklassen und zu 50 Prozent nach Lohnsummen. Dies ist der wesentliche Inhalt eines Beschlusses, den die VBG-Vertreterversammlung am 8. Juli unter Mitwirkung des iGZ-Ehrenvorsitzenden, Dietmar Richter fasst. Damit wird die jährliche Beitragsentlastung in der Zeitarbeit um rund sechs Prozent gesenkt. Neuer Verbandsservice: interner iGZ-Newsletter Um den Verbandsservice zu erhöhen und die Mitgliedsunternehmen zeitnah über Entwicklungen im iGZ und in der Zeitarbeitsbranche zu unterrichten, wird ein wöchentlich per Email verschickter Newsletter eingerichtet. iGZ für einheitliche EU-Standards Kernstück der neuen Rahmenrichtlinie, die die EU-Kommission im Sommer vorlegt, ist die Durchsetzung des Herkunftslandsprinzips bei der Entsendung von Arbeitnehmern. Danach sollen Unternehmen nur an die Anforderungen ihres Herkunftslandes gebunden sein. Ausländische Zeitarbeitsunternehmen könnten also ohne die erforderliche Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis auf dem deutschen Markt tätig werden. Der iGZ protestiert vehement gegen eine solche Regelung. „Solange kein europaweit einheitliches Erlaubnis- bzw. Kontrollverfahren für die Wirtschaftsbranche geschaffen ist, wäre das vorgeschlagene Herkunftslandprinzip kontraproduktiv bzw. ungerecht, weil deutsche Zeitarbeitsfirmen bislang einem stärkeren nationalen Sanktionsmechanismus unterliegen“, heißt es in einem der zahlreichen Briefe des iGZ an die EU-Verantwortlichen. Er plädiert deshalb dafür, die Zeitarbeit aus dem Anwendungsbereich des Herkunftsland-Prinzips bis zur Verabschiedung der EU-Richtlinie herauszunehmen. Mit Erfolg. 2006 beschließt das EU-Parlament, die Zeitarbeit ganz aus dem Anwendungsbereich der Richtlinie herauszunehmen. Verbandsumfrage bestätigt iGZ-Verbandskurs Auf Beschluss des Bundesvorstandes hat der iGZ eine breit angelegte Verbandsumfrage unter seinen Mitgliedern durchgeführt (Beteiligungsquote 75%!), um die verschiedenen Erwartungshaltungen kennen zu lernen. Themenschwerpunkte waren Fragen zur Tarifumsetzung in den Betrieben und zum zukünftigen Tarifkurs, zu den verschiedenen Serviceangeboten des iGZ nebst Bewertung sowie zur Beschäftigungsstruktur der Mitgliedsbetriebe. Auf dem Innova tionskongress der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) besuchen die CDU- Bundesvorsitzende Angela Merkel und der CDA-Chef Hejo Arentz den iGZ-Informationsstand. Bestand an Zeitarbeitnehmern insgesamt (ohne Berücksichtigung der Mischbetriebe): 323.338 Aufbau des iGZ-Rechtsreferats: Die Rechtsanwälte Stefan Sudmann und Dr. Martin Dreyer verstärken die iGZ- Geschäftsstelle 14 15

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