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Ausgabe 2/2006:

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| 2 Der iGZ-Fragebogen

| 2 Der iGZ-Fragebogen zu Zeit & Arbeit Zeit und Arbeit – ein Begriffspaar voller Gemeinsamkeiten und Gegensätze. Die Ansichten wechseln nicht nur mit dem Zeitgeist, sondern variieren auch individuell sehr stark: Wieso erscheint eigentlich „Arbeitslosigkeit“ als bedauernswert, während „Zeitlosigkeit“ geradezu als Prädikat gilt? Mit unserem frageZeichen geben wir Menschen, die in der Arbeitswelt etwas zu sagen haben die Möglichkeit, ihre individuelle Sicht auf Zeit und Arbeit zu schildern. Den berühmten FAZ-Fragebogen, „den der Schriftsteller Marcel Proust in seinem Leben gleich zweimal ausfüllte“, haben wir als Anstoß genutzt. Heute: Die stellvertretende iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian. Zum ersten Mal. Ariane Durian 1.) Für Einstein war die Zeit relativ. Was bedeutet für Sie Zeit ? Zeit ist das größte Geschenk, das man mir machen kann. 2.) Können Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitsplatz erinnern ? 6 Wochen Salatputzen in der Küche eines schwäbischen Landgasthofs – danach konnte ich endlich mein Mofa kaufen. 3.) Eine Armbanduhr ... a) ... ist ein modisches Accessoire, b) ... ist mein Schrittmacher, c.) ... ist ein notwendiges Übel, d.) ... trage ich nicht. ... ist ausschließlich ein modisches Accessoire. 4.) Welche Arbeit macht Ihnen am meisten Spaß ? Menschen für eine Zeitarbeit zu begeistern, bei der das Erbringen einer guten Dienstleistung für Bewerber, Mitarbeiter und Kunden im Vordergrund steht. 5.) Was denken Sie, wenn Sie die Bemerkung „keine Zeit“ hören ? Das ist meistens eine Ausrede oder eine Frage der persönlichen Prioritäten. 6.) Wie sehen Sie den Zusammenhang zwischen Leben und Arbeit ? Ich liebe die Arbeit und das Leben, wobei ich auch ohne Arbeit sehr gut leben könnte. 7.) Wenn Zeit käuflich wäre .... ... wäre es eine gute Anlage. 8.) Die Physik definiert Arbeit als Kraft mal Weg. Was überwiegt bei Ihnen? Die Kraft oder der Weg ? Eindeutig die Kraft, der Weg ist mir meistens zu lang. Impressum HERAUSGEBER: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. iGZ-Bundesgeschäftsstelle Erphostraße 56 48145 Münster redaktion@z-direkt.de www.z-direkt.de VERANTWORTLICH: Bundesgeschäftsführer RA Werner Stolz REDAKTION UND KOORDINATION: Marcel Speker TEXTE: Dr. Martin Dreyer, Dr. Jenny Rohlmann, Marcel Speker, Stefan Sudmann und wie gekennzeichnet FOTOS: Timo Beylemans www. beylemans-fotografie.de Dr. Jenny Rohlmann, Marcel Speker ILLUSTRATIONEN: Sabine Krauss www.art-grafik.de SATZ, GESTALTUNG UND LAYOUT: Dr. Börner & Partner INTEGRATIVE KONZEPTE Rudolf-Diesel-Straße 26 49479 Ibbenbüren www.dr-boerner-partner.de DRUCK: IVD – Ibbenbürener Vereinsdruckerei GmbH Wilhelmstraße 240 49475 Ibbenbüren Z direkt!

3 | Journalistenpreis „DAS BLAUE Z“ GEHT NACH KÖLN WDR-Journalistinnen erklärten Zeitarbeit am besten Der Vortrag trug eine große Überschrift: „Ethik in den Medien“. Und der Vorsitzende des ZDF-Fernsehrates, der Bundestagsabgeordnete Ruprecht Polenz, enttäuschte nicht. In einer bemerkenswerten Festrede thematisierte er sowohl die Verantwortung der Medien, wie auch die der Gesellschaft. So stellte er fest, dass die Welt des freien Nachrichtenjournalismus keineswegs in Ordnung sei: „Sie werden fragen, warum? Meine Antwort lautet: Marktmechanismen produzieren nicht notwendigerweise „Wahrheit“, sondern zuerst einmal Anpassung an die Nachfrage.“ Allerdings appellierte Polenz gleichzeitig an die Angebotsseite, dem Nachfragedruck nicht unreflektiert nachzugeben: „Fest steht: Gutem Journalismus sollte es um Wahrheit gehen. Oder – um es etwas weniger hoch aufzuhängen – wenigstens um Wahrhaftigkeit, also den Willen, die Wahrheit herauszufinden.“ Marita Knipper (r.) und Sabine Hesse (2.v.r.) gewannen „Das blaue Z“ – in klein. Mit ihnen gruppierten sich um das große blaue Z : Nicolaus Nützel, Werner Stolz, Imelda Flaig, Volker Homburg und Ruprecht Polenz, MdB (v.l.n.r.) Dass es den für den iGZ-Journalistenpreis „Das Blaue Z“ nominierten Beiträgen allesamt gelungen sei, einen wahrheitsgemäßen Blick auf die Zeitarbeitsbranche zu werfen, bescheinigte der iGZ-Bundesvorsitzende Volker Homburg den Teilnehmern bei der Preisverleihung im historischen Rathaus zu Münster. Er freute sich über die qualitativ hochwertigen Beiträge, die die siebenköpfige Jury vorgelegt bekommen hatte. Gerade für die Zeitarbeit sei ein neutraler Blick auf die Branche neu und wichtig: „Nachdem noch bis Mitte der 90er Jahre die Negativbeispiele im Fokus der Berichterstattung gestanden haben, hat sich nunmehr das Blatt gewendet.“ Heute stünden Chancen und Möglichkeiten der Zeitarbeit viel öfter im Mittelpunkt der Berichterstattung. Diesen Effekt wolle man durch „Das blaue Z“ weiter begleiten. Außerdem geht es darum, in der Öffentlichkeit das Verständnis über die Branche zu verbessern: „Wir wollen diejenigen ehren, die Zeitarbeit am besten erklärt haben“, sagte Homburg. Den ersten Preis, eine Skulptur in Z-Form aus blauem Stahl des Berliner Künstlers Burkhard Piller sowie einen Geldpreis in Höhe von 3.000 Euro, erhielten die beiden WDR-Journalistinnen Sabine Hesse und Marita Knipper. In ihrem Radiobeitrag „Zeitarbeit – die modernste Form der Arbeit?“ setzten sie sich ausführlich mit den verschiedenen Facetten der Branche auseinander. Auf dem zweiten Platz sah die Jury ebenfalls einen Rundfunkbeitrag: Nicolaus Nützel vom Bayerischen Rundfunk hatte die Zeitarbeit als „Boombranche mit Erblast“ charakterisiert und bekam dafür ein Preisgeld von 2.000 Euro zuerkannt. Als Dritte auf dem Treppchen vertrat Imelda Flaig die schreibende Presse. Die Journalistin der Stuttgarter Nachrichten erhielt 1.000 Euro für ihren Artikel „Zeitarbeit als Sprungbrett für den festen Job“. Auch im laufenden Jahr wird es wieder einen iGZ-Journalistenpreis geben. Die Ausschreibung für „Das blaue Z“ 2006 sowie Impressionen des 2005er-Wettbewerbs gibt es auf der neuen Homepage im Internet unter der Adresse www.das-blaue-z.de Z direkt!

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