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Ausgabe 1/2012:

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Zeitarbeit schwarz auf

Zeitarbeit schwarz auf weiß Große Chancen auf Anstellung Die Zeitarbeitsbranche wird weiter wachsen, da die Akzeptanz in der Gesellschaft immer größer wird. Zeitarbeit ist eine echte Alternative zu klassischen Arbeitsverhältnissen und wird von Arbeitnehmern immer häufiger dazu genutzt, berufliche Erfahrungen zu sammeln und damit auch die eigene Qualifikation – also den eigenen Marktwert – zu steigern, stellte iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian fest. Ariane Durian Werner Stolz Gleicher Lohn für gleiche Zeitarbeit Christine Lieberknecht Klares Votum für Tarifautonomie Ich stimme dem von iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz vorgestellten Kurs des iGZ voll zu, erklärte Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin von Thüringen. Tarifentscheidungen sollen Sache der Sozialpartner bleiben. Als CDU-Bundesvorstandsmitglied nehme ich auch an der Debatte zum Thema Equal-Pay teil und hoffe, dass wir gemeinsam auf Bundesebene im Gespräch bleiben. Nach jahrelangem Bemühen des iGZ gehört Lohndumping durch deutsche Haustarifverträge endgültig der Vergangenheit an. Schwarzen Schafen und ihren Billiglöhnen ist endlich ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben, begrüßt iGZ- Hauptgeschäftsführer Werner Stolz. 22 Werner Küsters Flexibilität bei Zeitarbeit muss erhalten bleiben Zeitarbeit ist insbesondere vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise in Deutschland eine Erfolgsgeschichte. Die Branche hat 15 Prozent des deutschen Aufschwungs erwirtschaftet, obwohl sie nur 2 Prozent aller Erwerbstätigen stellt. Unternehmen konnten mit Hilfe der Zeitarbeit auch in unsicheren Zeiten die Produktion wieder hochfahren. Auch die Mitarbeiter, die häufig aus der Arbeitslosigkeit heraus, einen regulären, sozialversicherungspflichtigen Job in einem Zeitarbeitsunternehmen fanden, haben davon profitiert. Diese Erfolge dürfen nicht leichtfertig verspielt werden, indem aus reinem Populismus der Spielraum für Zeitarbeit eingeengt wird. Dann können die Unternehmen ihrer Funktion als Taktgeber des Arbeitsmarktes nicht mehr gerecht werden, macht BDWi-Präsident Werner Küsters deutlich.

iGZ im spiegel der Presse presseschau Zeitarbeit noch eine ganz wichtige Baustelle Martin Kannegiesser Ohne Zeitarbeit wäre Fünftel der Arbeitsplätze weg Wir halten gar nichts von erweiterten Mitbestimmungsrechten in Fragen der Zeitarbeit, wie sie die IG Metall in unseren Tarifverträgen verankern will. Das würde die Aufgaben von Tarifparteien und Betriebsräten auf ganz problematische Weise vermischen. Und über die Bezahlung der Zeitarbeiter verhandeln die Tarifparteien der Zeitarbeitsbranche. Hier rechnen wir damit, dass sich die Bezahlung verbessern wird – was Zeitarbeit dann für unsere Betriebe ein Stück teurer machen wird. Das wird Zeitarbeitsplätze kosten. Aber wenn das so ist und wenn wir gleichzeitig das entsprechende Arbeitsvolumen nicht ganz verlieren wollen, dann brauchen wir im Gegenzug in unserer Industrie, in unseren eigenen Belegschaften mehr interne Flexibilität, erklärte Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser. Karl-Josef Laumann Mit einem vernünftigen, nachvollziehbaren und transparenten Modell wird die Zeitarbeit in ein ruhiges Fahrwasser kommen. Und der iGZ ist der Verband, der sich immer für faire Zeitarbeit eingesetzt hat, äußerte sich Karl-Josef Laumann, CDU-Fraktionsvorsitzender im NRW-Landtag. Nicole Munk Faire Vergütung Dieter Hundt Gesetzlicher Mindestlohn ist überflüssig Arbeitgeber und Gewerkschaften sind dabei, tarifvertragliche Regelungen für die Zeitarbeit zu vereinbaren, die eine stufenweise Angleichung an „Equal Pay“ vorsehen. Wir wollen der Politik schon deshalb zuvorkommen, weil ich überzeugt bin, dass die Tarifpartner diese Frage besser regeln können, sagte BDA-Präsident Dieter Hundt. Über 70 Prozent der iGZ-Mitgliedsunternehmen schließen mit ihren Zeitarbeitnehmern einen unbefristeten Arbeitsvertrag, und dabei handelt es sich um ganz normale sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Rund 70 Prozent, so Nicole Munk, iGZ-Regionalkreisleiterin für Baden, der Personaldienstleister im iGZ zahlen übertarifliches Entgelt, und eine weitere Lohnerhöhung wird noch in 2012 kommen. Damit haben wir den von der SPD geforderten Mindestlohn von 8,50 Euro fast schon erreicht. Der vom iGZ lange geforderte und zum 01.01.2012 eingeführte gesetzliche Mindestlohn sichert darüber hinaus auch ausländischen Zeitarbeitnehmern in Deutschland eine faire Vergütung. 23

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